primalife MCT Öl

Ganz ehrlich, ich bin ein Fan von Fetten und Ölen! 🙂 Sie machen lange satt und nimmt die richtigen Fette zu sich, sind sie auch gesundheitsfördernd. Ihr könnte es auch also sicherlich denken, auf Frittierfett trifft das nicht zu. 😀 Doch was hat es nun mit MCT Öl auf sich?

Der ein der andere hat es vielleicht schon mal im Zusammenhang mit Kokosöl gehört, es gibt mittellange Fettsäuren. Und die findet unser Körper besonders gut, denn er muss sich nicht so anstrengen um die Fettsäuren aufzuspalten. Das heißt unterm Strich, dass der Körper mehr Energie aus diesen Fetten bekommt und das findet er toll. Nun werden sich aber die wenigsten jeden Tag so einen Löffel Öl pur einverleiben (auch wenn das durchaus keine schlechte Idee ist), aber dieses Öl hat den großen Vorteil, dass es tatsächlich fast geschmacksneutral ist und man es damit gut in Salatdressings, Bulletproof Coffee, Mandel-Muffins oder in Smoothies verwenden kann. Es gibt ja auch viele fettlösliche Vitamine (besonders in grünem Gemüse), welche immer zusammen mit Fett konsumiert werden sollten, damit sie vom Körper überhaupt aufgenommen werden können. Da ist ein geschmacksneutrales Öl manchmal wirklich hilfreich, denn der ein oder andere mag vielleicht den Geschmack von Grünkohl. 😀

Was mich an der Glasflasche bei bisschen stört ist der fehlende Ausgießer. Von Olivenöl kennt man das ja, und dadurch wird in der Regel ein Tropfen beim Ausgießen verhindert. Hier geht also leider immer ein bisschen was daneben. Und auch beim Deckel muss man ein bisschen aufpassen, ich glaube so 100%ig dicht ist der nämlich nicht.

In anderen Amazon Rezensionen habe ich gelesen, dass wohl einigen bei größeren Menges der Öl schlecht geworden sei. Also mein Stoffwechsel ist ziemlich empfindlich und ich konnte bis jetzt keine Nebenwirkungen feststellen oder wenn dann konnte ich es nicht eineindeutig auf das Öl zurückführen.

Fazit: Tolles, geschmacksneutrales Öl mit kleinen Schwächen in der Verpackung.

Getestet für: amzStars.com

Bezugsquelle: Amazon

UVP: 16,70€ / 500ml

Weiterempfehlung: 100%


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Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir vergünstigt zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


 

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Krups Multikocher cook4me

Ihr wollt schonend etwas nahrhaftes kochen, aber es muss schnell gehen? Euer Kühlschrank ist voller Gemüse und Fleisch, doch ihr wisst nicht, was ihr auf die schnelle kochen sollt? Da kann euch der Krups cook4me definitiv helfen!

Mit dem cook4me könnt ihr braten, unter Hochdruck Garen, Dampfgaren und Speisen Warmhalten (falls euch was dazwischen kommt 😉 ). Dazu besteht das Gerät eigentlich nur aus 3 Teilen: einer Steuer-/Kocheinheit, einem Topf und einem Dampfgareinsatz. Und damit könnt ihr leckere Dips, Suppen, Braten, Gulasch und sogar Dessert wie Pudding und kleine Kuchen zaubern. Und die meisten Rezepte sogar in unter 30min!

Wie geht das? Eigentlich ganz einfach. Im cook4me sind bereits 150 Rezepte aus den Kategorien Vorspeisen, Hauptspeisen und Desserts hinterlegt. Diese Rezepte findet ihr direkt auf dem Gerät und im beiliegenden Rezeptheft. Wollt ihr nun eines dieser Rezepte kochen, so wählt ihr am cook4me im Hauptmenü einfach „Rezepte“ aus, scrollt euch durch die Liste bis zu eurem Lieblingsrezept und wählt dieses aus. Dann werden euch die Zutaten samt Mengenangaben angezeigt und dann könnt ihr anfangen zu schnippeln und euch alles bereit zu stellen und schon kann es losgehen. Ich habe mir für meinen ersten Versuch das Rezept Rindersteak mit Cheddar Kartoffeln ausgesucht. Der cook4me beginnt dann folgendermaßen mit der Anleitung:

Steak würzen, Öl in den Topf gießen und mit „OK“ bestätigen, dann fängt die Aufheizphase an. An der Grafik seht ihr genau wie weit fortgeschritten diese Phase ist und sobald der Topf heiß genug ist, ertönt ein Geräusch und ihr könnt eure Steaks in das heiße Fett legen. Nun könnt ihr selbst bestimmen wie lange ihr eure Steaks braten möchtet und wenn ihr sie auf dem Punkt habt, dann bestätigt ihr am cook4me einfach „Braten beenden“ und es geht weiter mit dem nächsten Zubereitungsschritt. Damm wurden die Kartoffeln hineingeworfen, Deckel schließen und mit OK den Garvorgang unter Hochdruck starten. Dem Rest macht der cook4me jetzt von allein und wenn das Essen fertig ist, ertönt ein Piepton.

Hat mich dabei am Gerät etwas gestört? Ja, ein paar Dinge sind mir schon aufgefallen. Die Mengenangaben für die Zutaten werden nur zu Beginn angezeigt, ist man also ein Chaot in der Küche wie ich, und legt sich nicht gleich zu Beginn alle abgemessenen Zutaten zurecht, dann fängt man mittendrin an im Rezeptheft zu blättern. Manchmal piept der cook4me zwischendrin einfach und ich weiß nicht warum, vielleicht will er einfach nur Aufmerksamkeit? Der Topf ist ziemlich hoch, so dass ich mich beim Käsescheiben auf die Kartoffeln legen, am Arm verbrannt habe, das war nicht schön. Der Dampfeinsatz passt auch geradeso in den Topf und ich habe eine bisschen Angst, dass dadurch auf Dauer die Beschichtung leidet, hier wäre eine Silikonrand echt super. An der Rückseite des cook4me ist ein kleiner Auffangbehälter für das Kondenswasser, der ist so an sich dort sehr clever versteckt, denn beim Öffnen des Deckels läuft das Wasser genau dort hinein. Muss man den Behälter allerdings leeren (was recht häufig vorkommt), müht man sich ein bisschen ab oder muss das Gerät herumdrehen. Auch hier habe ich mich beim ersten versuch wohl etwas tollpatschig angestellt, denn der Auffangbehälter löste sich recht plötzlich aus der Halterung und der gesamte Inhalt ergoss sich über die Steckdose… Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass ich nicht sonderlich amused war.

Doch nun mal zu den guten Seiten des cook4me. Die vielen Rezepte sind natürlich super und da sind neben sehr einfachen Rezepte wie Rührei oder Kartoffelpüree auch interessante Sachen dabei, bspw. der Kokosmilch Flan. Das erleichtert einem schon manchmal die Antwort auf die allseits beliebte, tägliche Frage: Was gibts heute zu essen? Möchte man Suppen, Eintöpfe, Gulasch oder Schmorbraten für mehrere Personen (okay, Einzelportionen dieser Gerichte kocht Frau eher selten) kochen, ist der cook4me schon echt praktisch. Es geht wesentlich schneller als das kochen auf dem Herd oder im Ofen. Vor ein paar Tagen beispielsweise bin ich frühmorgens mit leichten Bauchschmerzen aufgewacht und dachte mir, eine wärmende Suppe wäre jetzt zum Frühstück echt toll, dann gehen die Bauchschmerzen vielleicht weg. Da fiel mir gleich der cook4me ein und ich habe schnell nachgeschaut ob es ein passendes Rezept gibt. Und siehe da, es gibt ist das Rezept „Gemüseeintop“ integriert. Ich hatte zwar nicht exakt die aufgeführten Zutaten da, aber bei Gemüsesuppe ist das ja zum Glück meistens egal. 😉 Das Rezepte dauerte insgesamt ca. 30 min, so konnte ich mir noch vor der Arbeit schnell eine verträgliche Suppe kochen und hatte Frühstück und Mittag in einem. Da war ich echt happy, den cook4me in der Küche stehen zu haben.  Auch der Gulasch ist mit knapp 30 min deutlich schneller fertig, als auf dem Herd und schmeckt fast genau so. Und man hat natürlich recht wenig Abwasch, da der cook4me nur aus einem mit Teflon beschichtetem Topf und einen Dampfgareinsatz besteht.

Insgesamt würde ich den cook4me als Dampfgarer mit Bratfunktion sehen und dadurch ist er sehr gut für alles geeignet was erst kurz angebraten und dann eigentlich lange gekocht, gegart oder geschmort wird. Einige Rezepte scheinen nicht so wirklich zum cook4me zu passen, wie bspw. die Vanillesoße, das würde auf dem Herd genauso schnell, wenn nicht sogar noch schneller gehen und die Verbrennungsgefahr wäre deutlich geringer. Ich habe mich jetzt in den letzten 2 Wochen bestimmt 5 oder 6 Mal am cook4me verbrannt, beim Käsescheiben auflegen, beim Frikadellen wenden oder beim Fleisch herausnehmen. Das fetzt echt nicht. Es sollte dafür einen extra Brateinsatz geben, Frikadellen brate ich ja sonst schließlich auch nicht im Suppentopf an. Was ich auch etwas unverständlich finde, ist das ständige Aufheizen. Selbst wenn man gerade erst etwas gegart hat und direkt im Anschluss einen neuen Dampfgarvorgang startet, heizt das Gerät wieder fast genau so lange auf und das obwohl es im Inneren noch verdammt heiß ist. Das klappt selbst bei meinem Mikrowellendampfgarer besser.

Fazit: Also wenn ihr regelmäßig Gulasch, Schmorbraten, Eintöpfe oder Suppen kocht und den ganzen Prozess deutlich beschleunigen wollt, dann seid ihr mit dem Krups cook4me bestens beraten. Habt ihr allerdings schon einen Dampfgarer, wird der cook4me kein wirklicher Zugewinn für euch sein. Kinder sollte man allerdings generell davon Fernhalten (Verbrennungsgefahr).

Getestet für: reviewclub

Bezugsquelle: Amazon

Preis: 263,99€

Weiterempfehlung: 80%


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P. Jentschura BasischeStrümpfe®

Ein langer Tag geht zu Ende, man ist viel gelaufen oder hat intensiv Sport getrieben und die Beine fühlen sich eher wie ein paar Bleiklötzchen an. Viele von euch werden das sicherlich kennen und wünschen sich dann nichts sehnlicher als einfach nur die Füße hochzulegen und zu entspannen. Um die Entspannung noch ein bisschen angenehmer zu machen, können basische Strümpfe für federleichte Beine sorgen.

Testpaket BasischeStrümpfe®
Inhalt des Testpakets mit 1x Innenstrümpfen, 1x Aussenstrümpfen und einem Päckchen MeineBase® Körperpflegesalz.

Ich durfte für Blogg dein Prdodukt die AlkaWear® BasischeStrümpfe® von P. Jentschura testen, die mir zu unbeschwerten Beinen verhelfen sollen. Vorher habe ich mich natürlich erstmal ein bisschen schlau gemacht, wofür „basisch“ in diesem Kontext eigentlich steht. Alle die im Bio- und/oder Chemieunterricht aufgepasst haben, haben sicherlich schon mal etwas von saurem und basischem pH Wert gehört. Ist eine Flüssigkeit Start sauer, hat sie einen niedrigen pH-Wert. Umgekehrt hat eine Lauge, also eine basische Flüssigkeit, einen hohen pH-Wert > 7. Die Skala reicht dabei insgesamt von 0-14. Nun aber genug vom Schulunterricht und zurück zu den Strümpfen. 🙂

Im Testpaket waren ein paar Innenstrümpfe, ein Paar Aussenstrümpfe und „Meine Base Körperpflegesalz“. Was mich wirklich überrascht hat, war die Verpackung. Denn diese ist äußerst ansprechend mit einem modernen Motiv, welches richtig Lust auf das Produkt macht. Jeder der schon mal in einem Reformhaus war, weiß, dass die Produkte dort eher semi-hübsch präsentiert werden und daher hatte ich auch mit einer solchen Verpackung gerechnet. Ich wurde jedoch positiv überrascht.

Die Anwendung ist eigentlich nicht schwer: „Meine Base Körperpflegesalz“ in heißem Wasser auflösen, die Innenstrümpfe darin einweichen und anschließend auswringen. Dann erst die Innenstrümpfe anziehen und danach die Aussenstrümpfe darüberziehen. Und dann: Relaxen!

Klingt erstmal nicht schwierig. Ich habe mich an der ein oder anderen Stelle vielleicht nicht ganz so schlau angestellt, denn ich war zu ungeduldig. Wie in der Anleitung beschrieben, habe ich heißes Wasser verwendet um das Körpersalz aufzulösen und habe dann die Innenstrümpfe in das heiße Wasser-Basen-Gemisch gelegt. Als sich die Strümpfe vollständig vollgesaugt hatten, wollte ich sie natürlich auch gleich anziehen und habe mir am heißen Wasser ein bisschen die Pfoten verbrannt. Ich habe sie dann ein bisschen in der Luft gewedelt um das Wasser abzukühlen und ruck zuck waren sie kalt. Also wirklich innerhalb von Sekunden. Ich habe sie dann gleich angezogen, aber es war trotzdem recht unangenehm und nass-kalte Strümpfe mag niemand. Sofort habe ich die Aussenstrümpfe drüber gezogen, und dann wurden die Beine zum Glück gleich warm. 🙂

Die Strümpfe sitzen sehr locker, man könnte fast schon sagen lose, zumindest an meinen Beinen. Bereits der Weg vom Bad bis zur Couch hat die Strümpfe um 1/3 herunterrutschen lassen. Bewegt man sich ein bisschen länger damit, rutschen sie ganz schnell bis zur Wade hinunter. Ich verstehe ja, dass die Strümpfe nicht einschneiden sollen und deshalb so locker sitzen, aber bisschen mehr Halt hätte ich mir schon gewünscht. So musste ich jedes Mal wenn ich ein bisschen rumgelaufen bin, die Strümpfe wieder hochziehen. Nutzt man die Strümpfe im Schlaf passiert das natürlich nicht so schnell, aber es soll ja Menschen geben die möchten ihre Beine auch tagsüber entspannen. Positiv war jedoch, dass durch die Aussenstrümpfe wirklich keine Nässe bzw. Feuchtigkeit von den feuchten Innenstrümpfen durchgedrungen ist.

Hat es denn was gebracht? Ich bin skeptisch. Nach dem Sport sind meine Beine definitiv stark beansprucht und können Entspannung immer gut gebrauchen. Allerdings erholen sie sich auch so, wenn ich sie hochlege. Ich hatte nicht den Eindruck, dass sie sich durch die Strümpfe schneller oder besser erholt haben. Und ich bin auch nach wie vor skeptisch ob die im Körperpflegesalz enthaltenen Salze und Mineralien es durch die Biomembran der Haut schaffen um dann irgendwie die Muskeln von innen unterstützen zu können. Ich konnte jetzt aber auch keine negativen Auswirkungen feststellen. Meine Haut war weder trocken, noch hatte ich Ausschlag oder Juckreiz und meinen Muskeln haben auch nicht länger für die Regeneration gebraucht.

BasischeStruempfe
Relaxen mit den BasischenStrümpfen®

Fazit: Ich konnte weder positive, noch negative Auswirkungen mit den BasischenStrümpfen® feststellen, von daher kann ich sie jedem empfehlen der seine Beine gerne mit einer Lauge pflegt. Mir persönlich sitzen sie zu locker und ich bin zu ungeduldig für die Anwendung.

Getestet für: blogdeinprodukt.de


Hersteller: P. Jentschura (Facebook)

UVP: 39,75€

Weiterempfehlung: 50%


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Arnidol Produkte gegen Mücken, Prellungen und Sonne

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In meinem Urlaub hatte ich auch gleich noch die Gelegenheit die Produkte von Arnidol Produkte zu testen. Arnidol sagt euch nichts? Kein Problem, deshalb stelle ich euch die Produkte ja vor! 🙂

Arnidol stellt Produkte her welche die Heilpflanze Arnika enthalten und diese ist seit Jahrhunderten in der Kräuterheilkunde für ihre entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt. Ich bekam drei Produkte: Arnidol Sun (Sonnenschutzmittel), Arnidol bump (bei Prellungen) und Arnidol pic (bei Mückenstichen).  Alle drei Produkte sind in praktischer Stiftform, recht kompakt und damit ideal zum Mitnehmen auf Reisen geeignet.

Dank des goldenen Oktobers konnte ich das Arnidol sun Sonnenschutzmittel sogar noch unter Realbedingungen testen. 🙂 Der Stift ähnelt den LSF 50 Produkten fürs Gesicht die man aus dem Skiurlaub kennt, die Höhensonne ist ja doch gefährlicher als man denkt und da sind Sonnenschutzprodukte in kleinem Format von Vorteil, damit sie auch noch in die Skijacken passen. Der Arnidol Sonnenschutz ist etwa doppelt so groß wie ein Labello und funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Einfach Kappe abziehen, Sonnenschutzmittel herausdrehen und direkt auf die Haut auftragen. Die Konsistenz ist etwas fest, so dass man ein bisschen stärker aufdrücken muss beim Auftragen und auch das Verteilen bedarf ein bisschen mehr Anstrengung. Allerdings auch nicht mehr als bei anderen Sonnenschutzprodukten mit LSF 50 (die sind ja immer etwas fester). Sich nach dem Eincremen gegenseitig kontrollieren ob man noch irgendwo Sonnencreme im Gesicht hat ist hier also ein Muss. 😀 Einen Sonnenbrand im Gesicht habe ich Dank des Arnidol Sonnenschutzstiftes nicht bekommen und die Sonne hatte schon noch ordentlich Kraft und gerade auf dem Wasser sollte man die Sonne ja auch nicht unterschätzen. Das Format finde ich super. In dem Stift sind 15g enthalten, das heißt man kann es auch ohne Problem mit ins Handgepäck in den Flieger nehmen.

Als wir aus dem Urlaub zurück kamen, entdeckte ich an meinem Unterschenkel auch noch einen blauen. Ich habe zwar keine Ahnung wie der da hin gekommen ist, aber Fakt war, dass ihn so schnell wie möglich wieder loswerden wollte. Sonst nehme ich immer eine Zinksalbe um die Wundheilung zu beschleunigen, aber dieses mal habe ich das Arnidol bump ausprobiert. Das Prinzip ist hier das gleiche wie beim Arnidol sun. Es ist ein praktischer Stift zum Herausdrehen und damit kann auch unterwegs das Mittel ganz einfach aufgetragen werden. Wenn man sonst eine Salbe oder ähnliches verwendet hat man dann meist das Problem, dass diese mit den Händen aufgetragen werden muss und man sich danach die Hände waschen muss. Zuhause sollte das kein Problem darstellen, aber unterwegs kann man schon mal vergeblich nach einem Waschbecken suchen. Über solche Sachen muss man sich bei dem Arnidol bump Stift keine Gedanken machen und kann ihn daher super mit in den nächsten Aktivurlaub nehmen. Meinen blauen Fleck hat es scheinbar auch geholfen, zumindest war dieser am nächsten Tag deutlich weniger blau.

Arnidol pic
Arnidol pic kommt als roll-on daher.

Das dritte Produkt ist ein Roll-On Stift gegen Mückenstiche. Das war nun leider das einzige Produkte, welches wir mangels Mücken nicht wirklich testen konnten. Das werden wir natürlich nächsten Sommer ganz intensiv nachholen. 😉 Ich kann mir aber gut vorstellen, dass auch das Arnidol pic hilfreich sein wird, den Juckreiz nach einem Mückenstich zu lindern.

Was ich hier noch für die Allergiker anmerken möchte: Arnika ist leider hochgradig allergen und kann starke Hautreizungen verursachen. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, sollte die Produkte erst an einer kleinen, unauffälligen Stelle ausprobieren. Nichts, dass man nach einem Tag in der Sonne wie ein brennender Streuselkuchen aussieht.

Fazit: Tolle Produkte im praktischen Stiftformat. Passen auch ins Flugzeughandgepäck und sind damit ideal für unterwegs. Alle Produkte sind fast geruchsneutral und die Verpackungen einfach super süß gestaltet! Nur Allergiker sollten etwas vorsichtig sein.

Hersteller: Arnidol

UVP: 8,95€

Weiterempfehlung: 95%


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SEA BAND Produkte gegen Übelkeit

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Es gibt viele Zeiten im Leben die eigentlich zu den schönen Momenten gehören sollten, wie zum Beispiel der Urlaub, eine Bergwanderung oder die Schwangerschaft. Doch leider gibt es viele Menschen die genau dann durch Übelkeit geplagt werden und diese Momente nicht genießen können. Genau dabei möchte die Firma SEA BAND mit ihren Produkten gegen Übelkeit helfen.

Ich habe ein tolles, kleines Testpaket mit 3 unterschiedlichen Produkten bekommen: Ingwer-Lutschbonbons, Schwangerschaftsöl und Akupressur-Bänder. Die Bänder fand ich ehrlich gesagt am interessantesten, weil ich davon noch nie etwas gehört hatte und genau deshalb musste ich sie sofort ausprobieren. Es gibt sie für Kindern, für Erwachsene und für Schwangere und sie sollen bei allen Formen von Übelkeiten helfen, also nicht nur bei Reiseübelkeit, sondern auch bei Übelkeit nach einer Chemotherapie oder Narkose und der Morgenübelkeit von Schwangeren. Das Prinzip ist denkbar einfach. Es handelt sich um ein elastisches Stoffarmband in welches ein kleiner Plastikknubbel eingearbeitet ist der einen Akupressurpunkt stimulieren soll. Ehrlich gesagt glaube ich nicht an Akupressur und war daher skeptisch. Eine Anleitung zum Anlegen des Bandes ist mit dabei und man legt einfach Zeigefinger und Mittelfinger unterhalb der Handwurzel an und an die Stelle des Zeigefingergelenkes wird dann das Band samt Plastikknubbel geschoben. Innerhalb von 2-5 Min soll die Übelkeit dann verschwinden, doch wenn ich ehrlich bin, hat es bei mir einfach nur Schmerzen verursacht und bereits nach ein paar Minuten war eine deutliche Druckstelle sichtbar. Also habe ich die Ingwer-Lutschbonbons probiert. Diese schmecken deutlich nach Ingwer, besonders die Schärfe des Ingwers ist intensiv zu spüren. Ich weiß nicht ob es daran lag, dass ich frischen Ingwer nicht so gut vertrage, aber mir ist von den Lutschbonbons leider schlecht geworden. In diesem Fall dachte ich mir aber: Super,  dann kann ich gleich nochmal das Akupressurband testen, ob es vielleicht doch bei Übelkeit wirkt! 😀 Das Ergebnis: Nein, es hat leider nicht gewirkt und ich musste dann sehr viel Oreganotee trinken um die Übelkeit wieder loszuwerden.

SEA BAND Ingwer-Lutschbonbons
SEA BAND Ingwer-Lutschbonbons

Um das Ganze etwas objektiver betrachten zu können, habe ich die Ingwer-Lutschbonbons noch von anderen Personen während einer Bootstour testen lassen. Die haben die Bonbons deutlich besser vertragen als ich und konnten auch von einer übelkeitsreduzierenden Wirkung  berichten. Sie schmecken an sich auch ganz gut, bestehen aber praktisch nur aus Zucker und Ingweröl. Wer also auf den Zuckergehalt von Nahrungsmitteln achten muss, sollte hier vorsichtig sein.

Nun das Beste zum Schluss: Ein Schwangerschaftsöl gegen Übelkeit. Es ist ein kleines Fläschchen mit Roll-on (ähnlich einem Deoroller) dessen angenehme ätherische Öle helfen die Morgenübelkeit zu vergessen. Das Öl duftet frisch nach Ingwer und Minze und lässt einen einfach nur glücklich werden. Es hatte fast schon eine berauschende Wirkung, so angenehm war es! 🙂 Das Fläschchen hat auch eine ideale Größe für die Handtasche und lässt sich so unauffällig überall mit hinnehmen. Aber eigentlich reicht es aus, es morgens einmal auf beide Handgelenke aufzutragen und sich dann glücklich durch den Tag begleiten zu lassen.

Fazit: Das SEA BAND Schwangerschaftsöl ist toll und absolut empfehlenswert für jede Schwangere, die morgens an etwas anderes als Übelkeit denken möchte. An den Ingwer-Lutschbonbons kann man am Geschmack und der Ingwerschärfe noch ein bisschen arbeiten und eine zuckerreduzierte Variante wäre hier toll. Die Akupressurbänder könnten mich leider nicht überzeugen, aber da fehlte mir vielleicht auch einfach die Willenskraft.

Hersteller: SEA BAND 

UVP: 5,99€ (Ingwerbonbons), 7,95€ (Schwangerschaftsöl), 11,95€(Akupressurband)

Weiterempfehlung: 0-100% 😉


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foodloose Nuss-Frucht-Riegel

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Ich bin ein großer Fan gesunder Snacks, schließlich vertilge ich Unmengen an Essen pro Tag und das sollte möglichst gesund sein. Da freute es mich natürlich sehr, dass ich das foodloose Nussriegel Probierpaket testen durfte.

In dem Paket waren 6 verschiedene Sorten mit so klangvollen Name wie Delhi Delikt, Poesie Amelie oder Garden Gusto. Dahinter verstecken sich ausgewählte Kompositionen aus Nüssen, Trockenfrüchten, Agavendicksaft und Gewürze. Alle verwendeten Zutaten sind in Bio-Qualität und alle Riegel vegan, gluten-, getreide- und laktosefrei.  Da auch kein Industriezucker zugesetzt ist, sind die Riegel ein guter Snack für Menschen mit allerlei Unverträglichkeiten.

Geschmacklich sind die Riegel definitiv ein Hit. Die Gewürze passen immer sehr gut zu den Trockenfrüchten und Nüssen und sind wohldosiert, so dass sie jedem Riegel das gewisse Etwas verleihen. Wer allerdings eine Erdnussallergie hat, hat nur eine begrenzte Auswahl von 2 Sorten. Hier mal eine Auflistung aller Sorten:

  • Poppy Limona: Sonnenblumenkerne, Pflaumen, Cashews, Mohn, Zitrone
  • Frisco Crisp: Erdnüsse, Haselnüsse, Cranberries, Kürbiskerne, Äpfel, Kakao
  • Delhi Delight: Erdnüsse, Cashews, Korinthen/ Sultaninen, Mangos, Ananas, Kokos, Curry
  • Poesie Amelie: Mandeln, Feigen, Walnüsse, Äpfel, Pflaumen, Zimt
  • Garden Gusto: Erdnüsse, Sauerkirschen, Paranüsse, Aprikosen, Sesam, Vanille
  • Sahara Dragon: Erdnüsse, Mandeln, Physalis, Drachenfrüchte, Ingwer

Nüsse und Trockenfrüchte sind bei allen Riegeln nur leicht zerkleinert, weshalb die Riegel durch den Agavendicksaft zusammengehalten werden. Genau da ergibt sich für mich das Problem mit der Konsistenz. Die Riegel sind etwas hart und die Früchte bleiben zwischen den Zähnen kleben. Auch bleiben die Riegel meist an der Verpackung kleben, was etwas nervig ist. Das tut dem Geschmack zwar keine Abbruch, erschwert aber das Kauen. Verwendet werden laut Zutatenliste wirklich nur wertvolle Inhaltsstoffe, doch Nährwerte sind für meinen Geschmack nicht unbedingt optimal. Es sind in allen Riegeln (pro 100g) ca. 30g Fette, 30g, Kohlenhydrate und 20g Eiweiße enthalten. Damit beträgt das Verhältnis zwischen Fetten und Kohlenhydraten 50/50 und in Anbetracht dessen, dass Fetten und Kohlenhydrate nicht gleichzeitig vom Körper verdaut werden können, ist das eher suboptimal. Durch die Früchte sind aber auch viele Ballaststoffe enthalten, wodurch der Fruchtzucker nicht so schnell in den Blutkreislauf gelangt und damit der Blutzuckerspiegel nicht gleich in die Höhe schnellt. Somit dauert es nach so einem Riegel auch eine ganze Zeit, bis man wieder Hunger bekommt. Ein etwas geringerer Fettgehalt wäre hier der Verdauung zu Liebe trotzdem wünschenswert. Wer allerdings zunehmen möchte und das nicht durch Eis, Chips und Schokolade erreichen will, kann hier beherzt zulangen ;).

In der Packung waren 24 Riegel in hübscher Verpackung und somit ergibt sich ein Preis von ca. 1,45€ pro Riegel, was ich völlig in Ordnung finde.

Fazit: Superleckere Riegel! Als Snack für zwischendurch gut geeignet, da sie den Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe schnellen lassen. Leider sind Konsistenz und Fett zu Kohlenhydratverhältnis nicht optimal, weshalb sie bei mir eher sporadisch verzehrt werden. Für unterwegs sind sie aber super.

Getestet für: AMZStars

Bezugsquelle: Amazon, foodloose

UVP: 34,69€

Weiterempfehlung: 70%


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Gourmeo Dauerbackfolie

Kochen, Backen, dekorieren… die Küche ist eindeutig mein Revier 🙂 Nur es gibt immer so ein paar Dinge die ich eher ungern in der Küche mache. Dazu gehört bspw. das Auslegen einer Backform mit Backpapier. Da ich die meisten meiner Leckereien in kleinen Backformen backe, gibt es dafür in der Regel keine fertigen Backpapierzuschnitte, sondern ich muss jedes Mal mit dem Papier kämpfen um es irgendwie halbwegs vernünftig in die kleine Backform zu bekommen. Da kam der Produkttest für die dünne Gourmeo Dauerbackfolie genau richtig.

Verpackung Gourmeo Dauerbackfolie
In der Packung waren 2 Gourmet Dauerbackfolien zusammengerollt enthalten.

Es kam eine stabile Pappverpackung mit 2 zusammengerollten Dauerbackfolien die ich Dank des Tester Clubs vergünstigt über Amazon bestellen konnte. Tatsächlich sind die Folien kaum dicker als normales Backpapier und lassen sich somit auch genau so verwenden. Eigentlich wollte ich die Folien gleich backformgerecht zuschneiden, habe mich dann aber doch entschlossen sie erstmal so zu testen wie sie eigentlich sind.

Gourmeo Dauerbackfolien
Hauchdünn, fast wie normales Backpapier, aber leider zu lang fürs Backblech.

Die Folien sind sehr dünn (0,4mm) und damit fast so dünn wie normales Backpapier und können deshalb auch genauso verwendet werden. Auf mein handelsübliches Backblech hat die Folie jedoch nicht gepasst, dafür ist sie zu lang. Da ich sie aber eh nur für die Kuchenbackformen verwende, stört mich das nicht. Sie lassen sich sehr gut falten und biegen, wodurch das Auslegen der Backformen problemlos klappt. Einfetten braucht man dann nichts mehr, denn an der Folie bleibt kaum etwas haften und wenn dann bekommt man es sehr einfach wieder ab.

Diese Folien sollte man nach jedem Gebraucht abwaschen, damit sich Reste nicht einbrennen können bzw. beim nächsten Backen giftige Gase durch verkohlte Speisefette entstehen. Zum Glück geht das kinderleicht. Einfach die Folien mit warmen Wasser und ggf. ein bisschen Spülmittel reinigen. Ich mache das immer mit den Hände (dann muss ich nicht auch noch den Schwamm von Speiseresten befreien) und das geht super.

Die Tests mit dem Manikobrot und Heidelbeerkuchen haben die Folien ohne Probleme gemeistert und ich bin super zufrieden damit.

Hier noch ein kleines Rezept für euch:

Cassava- oder Maniokbrot
Frisch aus dem Ofen: Getreide- und laktosefreies Brot aus grobem Cassavamehl.

Getreidefreies Manoik- / Cassavabrot

Zutaten:

180g Gari (grobes Manoik-/ Cassavamehl, gibts im Asialaden)
100g Tapiokastärke
3 EL Chiasamen
3 EL Wasser
2 Eier
200ml selbstgemachte Kokosmilch
1/4 TL Salz
1 TL Backpulver
Kräuter, Gewürze, Saaten optional

Anleitung:

  1. Chiasamen mit Wasser mischen, gut umrühren und 15min quellen lassen
  2. Alle trockenen Zutaten in einer Rührschüssel vermengen
  3. Eier und Kokosmilch verquirlen, Chiasamen-Eier hinzugeben
  4. Die feuchten Zutaten zu den trocken geben und alles gut vermengen
  5. Eine kleine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig hineingeben
  6. Für 30 min ruhen lassen
  7. Im Ofen bei 180°C ca. 50 min backen.

Fazit: Super Dauerbackfolien, die man problemlos in Kuchenbackformen verwenden kann. Es bleibt nichts dran kleben und sie ist super leicht abzuwaschen.

Hersteller: Gourmeo

Getestet für: Tester-Club

UVP: 18,90€

Weiterempfehlung: 100%


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Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir vergünstigt zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


 

FitVital Hanfnüsse

Ihr habt sie ja schon oft bei mir gesehen in den verschiedensten Rezepten, die Hanfnüsse (auch Hanfsamen genannt). Sie schmecken leicht nussig, sind sehr gesund und leicht zu verarbeiten, deshalb mag ich sie so sehr. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich als ich bei amzStars einen Rabattcode für die FitVital Hanfnüsse ergattern konnte und diese nun für euch getestet habe.

Die FitVital Hanfnüsse kommen in einer umweltfreundlichen 500g Papierverpackung und sind wiederverschließbar. Gleich nach dem Öffnen ist mir aufgefallen, dass die geschälten Hanfnüsse scheinbar deutlich feuchter oder fetthaltiger sind, als bei anderen Herstellern. Zumindest klebten die Samen etwas mehr zusammen und es blieben mehr am Löffel kleben. Geschmacklich sind sie aber so, wie ich es von Hanfnüssen erwarte habe: leicht nusszig, etwas herb mit hohem Fettgehalt.

Aber warum sollte man Hanfnüsse überhaupt essen? Haben wir nicht schon genug andere Superfoods im Supermarkt zu stehen? Ja, haben wir, aber die Hanfsamen sollte man deshalb keineswegs verschmähen. Der Speisehanf ist einer der ältesten heimischen Nutzpflanzen und feiert derzeit gebührend sein Comeback. Im mittelalter wurde Hanf vor allem für die Herstellung von Seilen genutzt, aber auch damals war das Hanföl bereits für seine gesundheitsfördernde Wirkung bekannt. Heute weiß man nun auch warum es dem menschlichen Organismus so gut tut warum wir unbedingt mehr davon essen sollten. Die Hanfsamen des Speisehanfes enthalten kein THC und damit keine psychoaktiven / bewusstseinsverändernden Stoffe. Man kann davon also nicht high werden. 😉 Dafür sind alle 8 essentiellen Aminosäuren enthalten, das sind genau die Aminosäuren, welche der Körper nicht selbst herstellen kann und diese deshalb über die Nahrung zugeführt werden müssen. Ist unser Körper für längere Zeit unterversorgt mit einer oder mehreren essentiellen Aminosäuren, kann das weitreichende Folgen für unsere Gesundheit haben (bspw. Stoffwechselerkrankungen oder Organschädigungen). Bei einer ausgewogenen Ernährung, tritt eine Unterversorgung jedoch in der westlichen Welt äußerst selten auf. Leidet man unter Nahrungsmittelallergien, ernährt sich einseitig und vitaminarm oder hält längere Zeit strenge Diäten ein, kann das schon anders aussehen und dann kann so ein Löffel Hanföl oder Hanfsamen am Tag schon sehr hilfreich sein um ein Nährstoffdefizit zu verhindern. Zusätzlich ist das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren bei Hanfsamen nahezu optimal. In der Literatur findet man Angaben zwischen 1:3 bis 1:4 als optimales Verhältnis, die Wahrheit wird wohl irgendwo dazwischen liegen und genau so sieht es bei den Hanfsamen auch aus. Denn auch hier unterscheiden sich die Angaben zwischen 1:3 bis 1:3,75.  Die Omega-3 Fettsäuren werden als Entzündungshemmer eingestuft und Omega-6- Fettsäuren als entzündungsfördernd. Wir brauchen aber beide Fettsäuren für einen optimal funktionierenden Stoffwechsel. Jetzt könnte man sich denken:  entzündungsfördernd soll gut sein für den Körper? Das hört sich doch eher nach etwas Schlechtem an! Nicht unbedingt, denn es gibt immer wieder Zellen in unserem Körper die auch mal in den Zelltod geschickt und vernichtet werden müssen wie bspw. bei der Immunabwehr oder der Regeneration der Haut. Deshalb ist das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren so wichtig. Leider enthält die durchschnittliche westliche/ Industriestaaten- Ernährung eher ein 1:20-40 Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6. Auch bei vermeintlich gesunden Lebensmitteln wie Kokosöl sollte man aufassen, denn auch dieses besteht zu 100% aus Omega-6 Fettsäuren! Also lieben in Maßen, als in Massen konsumieren. Nennenswerte Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind neben Hanfsamen noch Chiasamen, Leinsamen, Leber, Fischöl und einige Fleischsorten.

Doch nicht nur die Aminosäuren machen die Hanfsamen so gesund, sondern auch die enthaltenen Proteine. Diese sind in Aufbau und Struktur den menschlichen sehr ähnlich und könnten deshalb sehr gut von uns aufgenommen und verwertet werden. Neben dem Eiweiß sind auch noch viele Mineralien und Spurenelemente wie Magnesium, Zink, Kalium, Kalzium und Vitamine enthalten. Darum schwören gerade (vegane) Sportler auf Hanfproteine.

Ich habe lange überlegt woran man die Qualität von geschälten Hanfsamen messen könnte. Wahrscheinlich kann man es aufgrund des hohen Fettgehaltes, ähnlich wie mit Leinsamen halten. Die Hanfnüsse sollten also nicht ranzig riechen und es sollten möglichst wenig Schalenreste in der Packung enthalten sein. Die geschälten Hanfsamen haben einen starken Eigengeruch, der sich nur schwer beschreiben lässt, der aber normal ist. Riechen sie jedoch nach ranzigem Fett, würde ich sie nicht mehr essen. Die FitVita Hanfnüsse riechen wie sie sollen, haben einen hohen Fettgehalt und schmecken leicht nussig und herb. Genau so wie ich sie kenne und mag.

Wie ihr seht haben es Hanfsamen in sich und sind zudem alles was sich der moderne Berliner Hipster so wünscht: laktosefrei, glutunfrei, vegan, paleo und trotz der Bezeichnung auch für Nussallergiker und alle sonstigen Allergiker geeignet (bis dato sind noch keine Unverträglichkeitsreaktionen oder allergischen Reaktionen im direkten Zusammenhang mit Hanfsamen beobachtet worden).

Verwendungsarten gibt es reichlich, man kann sich aber auch einfach einen Esslöffel Hanfsamen über das Müsli oder in den Joghurt streuen und somit ganz leicht die eigene Tagesbilanz an Omega-3-Fettsäuren verbessern. Die Nüsschen sind hitzeempfindlich, brauchen nicht eingeweicht werden und sollten am besten roh gegessen werden. Gibt man sie zusammen mit Wasser in einen Mixer, hat man blitzschnell eine pflanzliche Milch oder mit wenig Wasser einen Pflanzensahne. Die verwende ich zusammen mit Eiern und Salz ganz gerne als Soße für Quiche oder Aufläufe. Durch die in der Schale enthaltenen Bitterstoffe ist so eine Milch eher für herzhafte Sachen geeignet, ansonsten müsste man noch mit Honig oder anderen Süßungsmitteln süßen. Da muss man sich ein bisschen ausprobieren.

Da ich euch bereits in anderen Produkttests schon einige Rezepte mit Hanfsamen präsentiert habe, fasse ich diese hier nochmal zusammen und gebe euch in diesem Beitrag nur ein schnelles Rezept für eine Smoothie-Bowl mit Hanfsamen Topping!

Smoothie-Bowl

Zutaten:

200g frische oder gefrorene Früchte (Heidelbeeren, Johannisbeeren, Erdbeeren)
1 EL Chiasamen
100ml Wasser
1 TL geschälte Hanfsamen
1 TL Kokosraspeln
ein paar Früchte als Deko

Anleitung:

  1. Früchte, Wasser, Chiasamen in den Mixer geben und 1 Minute mixen (geht auch mit dem Pürierstab)
  2. Die Fruchtmasse in eine Schüssel geben und mit restlichen Früchten, Kokosraspeln und Hanfsamen dekorieren.
  3. Genießen! 🙂

Rezepte aus vergangenen Produkttests:

Veganer mexikanischer Süßkartoffel-Zucchini Auflauf mit Hanfkäse-Soße

Hanf-Kakao-Dessert oder Joghurt

Kakao-Knusper-Müsli

Löwenzahnsalat mit Hanf-Kakao-Dressing

Apfel-Kakao-Chia Pudding

Fazit: Nicht nur für Berlin-Kreuzberg Hipster, sondern auch für den Durchschnittsbürger ein sinnvolles und nahrhaftes Nahrungsmittel, somit: Esst mehr Hanf! 😉

Getestet für: amzStars

Bezugsquelle: Amazon FitVita geschälte Hanfnüsse

UVP: 11,49€ / 500g

Weiterempfehlung: 100%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir vergünstigt zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


 

EMSA Eiswürfelform

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Sommer, Sonne, Sonnenschein und ein leckerer Cocktail in der Hand! Dafür braucht man natürlich Eiswürfel. Die hat man meist noch im Gefrierfach und denkt sich, man kann dann sofort mit Drinks mixen loslegen. Oftmals scheitert es aber dann schlichtweg daran, dass die Eiswürfel einfach nicht aus der Form kommen wollen oder es kommen dann alle auf einmal.

Emsa hat sich dafür etwas einfallen lassen und bietet eine neue Eiswürfelform mit Silikonboden ab. Dadurch kann man jeden Eiswürfel von unten herausdrücken. Geht ganz einfach und man bekommt genau so viele Eiswürfel in seinen leckeren Cocktail wie man braucht.

Das Testpaket war klein aber fein, es war eine Eiswürfelform mit Pappeinleger enthalten. Genau so bekommt man sie dann auch im Laden zu kaufen.  Der erste Eindruck sehr gut, die Form wirkt stabil und gut verarbeitet. Es ist auch noch ein Clip-Deckel dazu womit die Form verschlossen werden kann. So nehmen die Eiswürfel keinen unangenehmen Gerüche an und es kann nichts auslaufen, auch wenn die Form mal ein bisschen schief im Gefrierschrank steht. Außerdem kann man durch den Deckel auch direkt anderes Gefriergut über die Form stapeln. Ich habe die Form dann erstmal gründlich ausgewaschen und dann konnte es auch schon losgehen mit dem ersten Test.

An den 4 Ecken befinden sich Messstriche für die maximale Füllhöhe, das ist praktisch, ich würde es jedoch noch besser finden, wenn diese Striche an jeder Vertiefung wären. Es ist sonst manchmal etwas schwierig abzuschätzen ob man nun schon drüber ist oder nicht, wenn man gerade in der Mitte befüllt. Die Silikondeckel lassen sich recht einfach eindrücken. Hat man die Eiswürfel allerdings gerade frisch aus dem Gefrierfach geholt, wehren sie sich noch ziemlich. Anfangs konnte ich drücken wie ich wollte, die Eiswürfel kamen einfach nicht heraus. Lässt man jedoch kurz ein bisschen warmes Wasser über den Silikonteil laufen oder lässt die Form kurz stehen, lassen sich die Eiswürfel sehr leicht herausdrücken. Den Deckel zu verschließen klappt meistens gut, nur manchmal musste ich dann beim letzten Clip etwas Gewalt anwenden und es dauerte einiger Versuche bis dann auch dieser Clip mal fest saß.

Ich habe natürlich nicht nur Wasser eingefroren, sondern auch Heidelbeere-Kokos-Eis, Früchte und Fruchtmus mit Kräutern, Pralinen, Gemüsebrühe, Chia-Eiswürfel… Alles hat gut geklappt, manches sah nur etwas unappetitlich aus, wenn man die Würfel zu voll gemacht hat. Ich habe übrigens auch den Eindruck, dass man damit wesentlich größere Eiswürfel produziert, als mit den üblichen Formen die man so zum Kühlschrank mit dazubekommt. Von daher ist man wirklich gut beraten, wenn man sich an die max Markierung hält 😉

Fazit: Ich bin damit insgesamt echt zufrieden, denn trotz allem lassen sich die Eiswürfel immer noch wesentlich einfacher herauslösen als mit herkömmlichen Formen ohne Silikonboden. Und der Deckel ist auch echt praktisch.

Getestet für: emsa

UVP: 12,99€

Bezugsquellen: Amazon, Media Markt

Weiterempfehlung: 80%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


 

H2O-X Teeflasche mit Neoprenhülle

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Ich war letztens auf der Suche nach einem Geschenk für Teetrinker. Da mir die üblichen Tee-Geschenke mit Teekanne, losem Tee oder Teebeuteln, Teefiltern etc. zu langweilig waren und das alles meist in jedem guten Teetrinker-Haushalt bereits vorhanden ist, machte ich mich auf die Suche nach etwas Neuem. Dabei fiel mir wieder ein, dass es bei AMZStars einen Produkttest für Teeflaschen gab. Also schnell bestellt und ausprobiert.

Zu Beginn hatte man gleich erstmal die Qual der Wahl: Mit Neorprenhülle oder ohne? Welche Farbe? Blau, Schwarz oder doch Grau? Fragen über Fragen. 😀 Bestellt habe ich letztendlich mit Neoprenhülle in Blau. Geliefert wurde Dank Amazon Prime auch gleich am nächsten Tag.

Die Teeflasche kommt in einem hübschen, runden Karton inklusive kleiner Rezeptkarte und besteht aus einer doppelwandigen Glasfalsche, Bambusdeckel mit Silikondichtung und einem 2 geteilten Filtereinsatz. Alles macht einen qualitativ hochwertigen Eindruck und sieht sehr gut verarbeitet aus. Allerdings roch die Neoprenhülle doch sehr stark nach Chemie, ich hoffe dieser Duft verflüchtigt sich nach ein paar Runden in der Waschmaschine. Wie beschrieben, habe ich vor der ersten Verwendung alle Teile abgewaschen und dann ging es los mit der ersten Tee to-go  Zubereitung.

Teezubereitung H2O-X
Wie beim normalen Tee kochen: Einfach Tee mit kochendem Wasser übergießen und ziehen lassen.
  1. Wasser kochen.
  2. Filter aufschrauben, Tee in die untere Hälfte einfüllen, wieder zuschrauben und in die Flasche einsetzen.
  3. Mit kochendem Wasser übergießen und ziehen lassen.

Ganz easy, wie normales Tee kochen eben.

Dank eines kleinen, klappbaren Henkels kann man Teefilter sehr leicht wieder entfernen, sobald der Tee fertig gezogen hat (man kann ihn natürlich auch in der Falsche lassen, aber gerade bei grünem oder schwarzem Tee macht sich das nicht so gut). Der Henkel wurde auch nicht heiß! Dann habe ich die Falsche ein paar kleinen Tests unterzogen.

Wärmeentwicklung

Die Falsche selbst wurde nur warm und nicht heiß, ließ sich also auch mit gerade frisch aufgebrühtem Tee noch gut transportieren. Zusätzlich hat man noch die Neoprenhülle als Schutz und Wärmespeicher.

Dichtigkeit

Deckel drauf, gut zugeschraubt und ab zum Waschbecken (nur für alle Fälle 😉 ) und dann die Flasche auf den Kopf gedreht und zur Seite geschenkt und noch weiter in alle erdenklichen Richtungen gedreht. Zuerst lief auch nichts aus, nach ein paar weiteren Drehung kam allerdings ein Tropfen raus. Zu 100% dicht, scheint die Flasche also leider nicht zu sein.

Handhabung

Nun wollte der Tee natürlich auch getrunken werden, also habe ich versucht aus der Tee-Flasche in eine Tasse zu gießen. Deckel wieder aufschrauben war dabei die erste Hürde, denn durch den heißen Tee hatte sich ein Unterdruck gebildet und der Deckel hat sich absolut festgesaugt. Es kostete mich einiges an Kraft den Deckel aufzuschrauben! Dann kam das Ausgießen. Das funktioniert leider, in Ermangelung eines Ausgießers,  nicht so gut. Der Tee läuft an der Flasche runter. Direkt aus der Flasche trinken ist allerdings kein Problem. Die Neoprenhülle ist recht nützlich, denn sie hat eine Schlaufe und unten im Boden ein kleines Loch. Nur die Flasche in die Hülle zu bekommen ist ungefähr so, als versuche man einen Faden in eine Nadelöhr zu bekommen…

Design / Optik

Die Tee-Flasche ist ein absoluter Hingucker. Schon alleine der schöne Bambusdeckel mit dem eingebrannten Logo sieht sehr edel aus.

Fazit: Ingesamt kann ich die Tee-Flasche empfehlen. Sieht super aus, hält den Tee 2h warm und durch den 2-teiligen Filter können allerlei interessante Kombinationen aus Tee, Früchten und/oder Gewürzen kreiert werden.

Hersteller: H2O-X

Bezugsquelle: Amazon

UVP: 39,90€

 

Weiterempfehlung: 95%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir vergünstigt zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.