Penny NaturGut Frühstücksprodukte

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Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag, soweit so gut. Und genau deshalb sollte diese Mahlzeit aus guten Zutaten bestehen. Darum habe ich mich sehr gefreut für Brands You Love die Penny NaturGut Bio-Frühstücksprodukte testen zu dürfen. Im Paket waren ein Basismüsli, Hafer-Drink, Reis-Drink, getrocknete Mangoscheiben, geschrotete Leinsamen und Kokosblütenzucker. Alles in Bio-Qualität. Da war ich gespannt aufs Testen!

 

Das Basismüsli kommt in der 500g Packung und besteht aus 5 Getreide- und Körnersorten. Es ist sehr kernig und lässt sich gut als Müsli, Crunchy Müsli, Overnight Oats und auch zu Keksen und Tortenboden verarbeiten. Uns hat es gut geschmeckt, wäre aber schön, wenn es noch eine glutenfreie Variante gäbe.

Passend zum Müsli wurden die beiden Drinks verkostet. Beide Drinks sind ungesüßt, dennoch hat der Reis-Drink von Natur aus eine süße Note. Dadurch eignet er sich hervorragend für das Müsli oder die Overnight Oats. Geschmacklich waren sie überzeugend, auch wenn sie nichts mit normaler Milch gemein haben. Man muss es halt mögen und darf keinen herkömmlichen Milchgeschmack erwarten. Man kann mitten beiden auch wunderbar backen, zum Beispiel Grießkuchen oder eine Quiche.

 

Wer Karamell mag, wird den Kokosblütenzucker lieben! Dieser hat nämlich eine leichte Karamellnote und eignet sich deshalb hervorragend zum Backen, zum Beispiel für Bratapfel mit Vanillesoße oder Creme Brûlée! Ich mag ihn auf jeden Fall sehr und nehme ihn auch gerne für Eis, Weiße Schokolade, Kuchen und und und!

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Kommen wir zu den getrockneten Mangoscheiben. Damit habe ich mich anfangs etwas schwer getan, aber schnell festgestellt, dass sie sich für Haferkekse und Crunchy Müsli und selbst für Kokos-Mango Eis super eignen. Sind schmecken durchaus nach Mango, sind aber etwas säuerlich und kleben natürlich sehr stark. Mit frischen Mangos sind sie natürlich nicht zu vergleichen, aber gerade für die Kekse durch ihre Klebewirkung optimal. Ich bin mir allerdings nach wie vor nicht sicher, ob ich sie wirklich mag. Im Eis haben sie jedoch toll geschmeckt ( besonders bei der Hitze 😉 ).

 

 

Zum Schluss noch die geschroteten Leinsamen. Die waren das einzige Produkt, von welchem ich nicht wirklich überzeugt war. Das liegt schlichtweg daran, dass sie nicht ordentlich geschrotet sind. Viele Samen sind noch im Ganzen und einige fast zu Mehl vermahlen. Ich habe daraus eine Low Carb Pizza gemacht, musste diese jedoch zwei Mal machen und für den zweiten Versucht die Samen nochmal selbst mit dem Mixer zerkleinern um ein vernünftiges Ergebnis zu erzielen.

Rezeptideen:

    Karotten-Mango-Haferkekse mit Basismüsli, Kokosblütenzucker, Leinsamen, getrockneter Mango und Karottenpüree
    Low Carb Grießkuchen aus Kokostrester, gemahlenen Mandeln, Eiern, Kokosblütenzucker, Reis-Drink, Blaubeeren und Himbeeren
    Low Carb Pizza aus geschroteten Leinsamen, Zucchini und Eiern
    Kokos-Mango Eis aus Kokosjoghurt, getrockneten Mangos, Kokosblütenzucker und Kokos-Mandelmus

Insgesamt hat uns das Penny NaturGut Frühstücksangebot überzeugt und wir kaufen die Produkte gerne nach!


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


App Test ‚Lebensstark ernährt‘

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Wenn es um Ernährung geht, verstehe ich manchmal keinen Spaß. Aber nur manchmal. Das liegt schlichtweg daran, dass ich sehr auf meine Ernährung achten muss und mir deshalb das Thema auch sehr am Herzen liegt. Darum habe ich mich umso mehr gefreut, dass ich für die Knappschaft Krankenkasse und Mama Reporter die Ernährungs-App ‚Lebensstark ernährt‘ testen durfte.

Der Schwerpunkt der App liegt bei Ernährungstips für Schwangerschaft, Stillzeit, Beikost und Familienessen. In genau diese 4 Kategorien unterteilt sich auch die App.

Aufbau der App

Hauptmenu
Hauptmenu der App Lebensstark ernährt

Es gibt ein Hauptmenu mit den 4 Hauptkategorien Schwangerschaft, Stillzeit, Beikost und Einstieg in die Familienernährung. Dabei kann man sich die App wie ein Buch mit Kapiteln und Unterkapiteln vorstellen, denn klickt man auf eine der Kategorien, öffnet sich ein neues Menu mit den verschiedenen Themen die in dieser Kategorie behandelt werden. Fängt man einmal ganz oben an, kann man sich anschließend durch die Kapitel lesen bzw. klicken. Zwischendurch gibt es auch immer mal wieder Tips, Hinweise, weiterführende Texte und Fragebögen bzw. Checklisten um das Ganze etwas aufzulockern. Ich habe tatsächlich alles auf einmal gelesen, weil es recht leicht konsumieren lies.

Untermenu
Im unteren Bereich gibt es in den Kapiteln noch ein weiteres Menu für Rezepte, Fotos, Termine…

Im unteren Teil der App gibt es noch ein zweites Menu für Fotos, Termine, Rezepte und Impressum. Das finde ich ein bisschen unglücklich positioniert, wenn dieses Menu wird erst innerhalb der Kategorien sichtbar und ist nicht vom Hauptmenu aus zu erreichen. Und gerade für die Rezepte wäre ein Short Cut recht angenehm.

Inhalte der App

Besonders gefallen haben mir die Texte für Schwangerschaft und Stillzeit, denn diese wirken sehr gut recherchiert und fassen alles Wichtige gut zusammen. Worauf man achten sollte, welche Lebensmittel tabu sind und welche besondern wichtig sind usw. Das Kapitel Beikost beschäftigt sich leider fast ausschließlich mit dem Thema Brei füttern  und greift andere Möglichkeiten der Beikost nicht wirklich auf. Die Variante BLW (Baby Led weaning) / Fingerfood wird nur in einem Tip kurz erwähnt und eigentlich auch gleich wieder abgelehnt. Die Begründung ist für mich allerdings nicht nachvollziehbar, denn es wird gesagt, dass es zu Nährstoffdefiziten aufgrund unterschiedlicher Familienkost kommen kann. Als ob das anders wäre, wenn die Familie den Brei selbst kocht. Wo ist bitte der Unterschied in der Nährstoffzusammensetzung, wenn ich das Gekochte einfach nicht püriere? Richtig, es gibt keinen. Noch dazu wird eine Familie, die sich nur von Junk Food ernährt, wohl eher nicht BLW praktizieren, sondern eher fertige Baby Brei Gläschen aufwärmen. Eine Familie die sich für BLW entscheidet, setzt sich in der Regel auch mit dem Thema gesunde Ernährung auseinander und achtet darauf, dass sich alle Familienmitglieder ausgewogen und gesund ernähren inklusive dem Baby und nehmen auch ihre eigene Ernährung nochmal kritisch unter die Lupe. Denn wenn das Baby auch das auf dem Teller hat, was auch die Eltern essen, dann kann es eben keine Pommes mehr geben, sondern dann gibts halt Kartoffeln. Und zwar für alle.

Nachdem ich diesen Tip gelesen hatte, stand ich mit der App ehrlich gesagt auf Kriegsfuß. Und der Baby-Brei-Baukasten und die vorgeschlagenen Rezepte sollten das auch nicht mehr ändern.

Baby-Brei-Baukasten 

Baby Brei Baukasten
Baby Brei Baukasten in Aktion

Ich dachte mir bei dem Breikasten noch: Naja, ist ja nicht weiter wild, man kann ja einfach den letzten Schritt des Pürierens weglassen und schon hat man Fingerfood, statt Babybrei. Der Baukasten ist aber leider so stupide, dass ich dann lieber doch meine eigene Kreativität bemühe. Man kann hier wählen zwischen Gemüse-Kartoffel-Fleisch Brei, Gemüse-Kartoffel-Getreide-Brei, Milch-Getreide Brei und Getreide-Obst Brei. Anschließend gibt man die Anzahl der gewünschten Portionen an und wählt die einzelnen Zutaten aus. Bei den Zutaten wählt man aus einer vorgefertigten Liste, welche leider bspw. keine Süßkartoffeln beinhaltet, aus. Dann rechnet der Baukasten los. Naja, sonderlich viel rechnen muss er nicht, denn für jede Brei Variante gibt es vorgefertigte Mengenangaben und es ändern sich eigentlich nur die Zutatenbezeichnungen. Das war schon ein bisschen enttäuschend. Zumal zum Beispiel beim Gemüse-Kartoffel-Fleisch Brei auch immer die gleiche Menge an Rapsöl und Saft mit dazugegeben werden, auch wenn man einen Brokkoli-Hirse-Lachs Brei zusammenstellt, welcher eigentlich bereits genug Fette und Vitamin C enthält. Irgendwie hatte ich da mehr erwartet.

Rezepte

Noch enttäuschender wurde es dann bei den Rezepten. Gut finde ich zwar, dass man auf Rezepte für Schwangerschaft, Stillzeit, B(r)eikost und Familienernährung filtern kann und auch noch die gewünschte Mahlzeit auswählen kann, aber für mich sind die Rezepte teilweise schlichtweg ungeeignet. Die App möchte eigentlich einen sparsamen Umgang mit Zucker lehren und enthält dafür extra Fragebögen zu versteckten Zuckern und Kinderkeksen etc., schlägt dann aber für das Familienessen Käsekuchentörtchen mit 12g Zucker pro Törtchen vor. Die Familienernährung soll dabei geeignet sein für Kleinkinder ab 1 Jahr. Das Törtchen würde nichtmal ich essen. Dann gibt es auch extra Hinweise zu Lebensmitteln die Babys und Kleinkinder besser nicht essen sollten, wie Körnern, Saaten oder Nüsse aufgrund der Erstickungsgefahr. Als Frühstücksrezept wird dann aber ein Monster-Körnerbrötchen mit Weintrauben-Demo vorgeschlagen. Das passt für mich nicht zusammen. Genauso wie ein Schokobrei mit Kakao auch nicht unbedingt geeignet für ein Baby ist.

Fazit

Da ist noch Luft nach oben. Die Informationen zu den Bereichen Schwangerschaft und Stillzeit sind ordentlich recherchiert und hilfreich. Ab der Beikost lässt es aber nach und der Brei-Baukasten und der Rezepte-Teil sollten nochmal überarbeitet werden. Auch an der Menüführung kann noch gefeilt werden. Die Funktionen für Termine und Fotos passen für mich nicht zum Konzept der App.

Getestet für: Mama-Reporter und die Knappschaft

UVP: kostenlos

Weiterempfehlung: 50%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir kostenlos  zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


 

Marie Jo Lingerie

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Fast jede Frau trägt es und bei einigen dürfte es eine Hassliebe sein: Die Unterwäsche. Von ganz schlicht, über verspielt oder mit Spitze verziert bis gar nicht vorhanden ( 😉 ) ist wahrscheinlich bei vielen Frauen alles dabei. Die meisten dürften sie gerne shoppen gehen, andere haben Schwierigkeiten die passende zu finden. Ich durfte zusammen mit meiner Mama für Marie Jo Lingerie shoppen gehen und uns beiden hat es sehr viel Spaß gemacht.

Gutscheine für Marie Jo
Brands You Love hat uns die Gutscheine per Post geschickt.

Die Marke Marie Jo war mir vorher gar nicht bekannt und das obwohl ich recht gerne Unterwäsche kaufe. Meiner Mama allerdings schon, aber sie kauft noch viel lieber Unterwäsche als ich. 😀  Somit zogen wir frohen Mutes letzten Samstag los in Richtung Friedrichstraße. Ausgesucht hatten wir uns die Feine Wäsche Jacobs Boutique im Quartier 205 und das war genau die richtige Wahl. Wir wurden dort super beraten und man hat sich richtig viel Zeit für uns genommen. Die Verkäuferin hat unser Größen auch direkt gesehen und uns sehr gute Ratschläge gegeben. Also falls ihr mal in Berlin Unterwäsche oder Bademoden shoppen wollt (ich bin auch nun stolze Besitzerin eines hammergeilen Bikinis), kann ich euch den Feine Wäsche Jacobs Laden nur empfehlen.

Nun zur Lingerie selbst. Meine Mama suchte sich zuerst ein paar schöne Teile zum Probieren aus. Doch leider wehrte die Freude nur kurz, denn wie sich schnell herausstellte, gibt es bei Marie Jo keine Größe, die meiner Mama passt. Dabei ist uns auch aufgefallen, dass die BH’s für große Größen generell ungeeignet sind. So sind die Cups zu klein, die Bügel zu kurz und zu eng und die Träger viel zu schmal. Auch bei den großen Größen sind die zarten Blümchenträger nämlich genau so schmal wie bei einem A Cup.Die können das Gewicht aber leider nicht richtig halten und schneiden schnell ein. Somit lies sich für meine Mama leider kein passendes Modell finden. Schade.

Nun war ich an der Reihe und mir wurden gleich mehrere passende Teile hingelegt. Toller Service. Ich habe mich durch die verschiedenen Modelle von Marie Jo probiert und bei mir passten die meisten sehr gut. Der Stoff fühlt sich angenehm auf der Haut an, das Muster ist dezent und in den Farben natural oder Caffe Latte der optimale T-Shirt BH. Bei Standardgrößen sind die Blümchenträger dann auch ein echtes optisches Highlight und geben dem BH nochmal das gewisse Extra. Auch durch einige Höschen habe ich mich probiert und war auch da angenehm überrascht. Der Stoff ist ebenfalls sehr angenehm und auch nach längerem Tragen drückt und zwickt da nichts.

Wie ihr seht haben wir hier zwei unterschiedliche Meinungen, was wir allerdings beide meinen, ist das der Preis von durchschnittlich 85€ für einen Standard BH zu hoch ist. Die Qualität ist zwar gut, aber eben nicht herausragend, wie ich es bei einem solchen Preis erwarten würde.

Fazit:  Für große Größen leider nix, aber wer eine Standardgröße hat findet bei Marie Jo tolle Unterwäsche in guter Qualität. Allerdings sollte man nach Sonderangeboten Ausschau halten, denn ich finde das Preis-Leistungs-Verhältnis sonst nicht angemessen.

Getestet für: Brands You Love

Hersteller: Marie Jo

Gekauft bei: Feine Wäsche Jacobs

UVP: 40-89€

Weiterempfehlung: 75%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir kostenlos  zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


 

Uncle Ben’s Express Reis

Manche mögen es schnell 😉 Besonders in der Küche 😉 😉 Die Rede ist natürlich von einem schnell gemachten Abendessen! Und genau dabei kann der Uncle Ben’s Express Reis behilflich sein. Den gibt es nämlich in vielen leckeren Sorten und er ist in gerade mal 2 Minuten fertig.

In meinem Testpaket waren die Sorten Mediterran, Mexikanisch, Griechisch, Basmati Reis und Natur Reis und Quinoa enthalten. Alle Sorten kommen im Einportionsbeutel daher und können entweder in der Mikrowelle oder im Topf zubereitet werden.

In der Mikrowelle geht es ganz schnell und einfach: Tüte an beiden Seiten 2cm einreißen und dann für 2 Min in die Mikrowelle stellen, fertig! Im Topf ein wenig Wasser erhitzen, Reis dazugeben und 3 Minuten köcheln lassen.

Ich finde die Anleitungen allerdings noch nicht ganz ausgereift. Auf den Tüten sind zwar Markierungen zum Einreißen, allerdings hätte man gleich auch eine 2cm Linie dazu drucken können, dann wüsste man genau wie weit man einreißen muss. In unsere Mikrowelle passten die Beutel nicht stehend hinein, was aber erstmal kein Problem ist, ich habe sie einfach reingelegt. Beim Rausholen jedoch muss man ein bisschen aufpassen, denn die Beutel werden sehr heiß. Erst nach einigen Zubereitungen habe ich gesehen, dass oberhalb rechts und links 2 Markierungen sind: „Hier anfassen“. An diesen Stellen kann man die Beutel tatsächlich gut anfassen, aber die Markierungen sind farblich nicht genug abgesetzt, dass man diese gleich erblickt. Wenn man den Beutel dann komplett aufreißt strömt heißer Dampf raus und darauf wird leider nirgends auf der Packung hingewiesen! Von Kindern muss man die zubereiteten Beutel also definitiv fernhalten!

Die Anleitung für die Zubereitung im Topf ist leider etwas unvollständig, denn wenn man die Schritte genau so macht, wie es auf der Packung steht, brennt der Reis an. Es ist weder eine Temperaturangabe dabei, noch der Hinweis, dass man den Reis unter Rühren erhitzen sollte. Da muss Uncle Ben’s nochmal ein bisschen nacharbeiten.

Was ich natürlich ein bisschen schade finde, aber das ist ein generelles Problem von Fix-und-Fertig-Produkten, ist der viele Müll der dadurch anfällt. Biologisch abbaubare Verpackungen wären hier toll.

Nun zum Geschmack ( das interessiert ja sicherlich die Meisten): Der ist erstaunlich gut! Besonders der mexikanische Reis schmeckt sehr aromatisch und kann toll mit Bohnen oder Fleisch verfeinert werden. Die Sorten griechisch und mediterran waren uns etwas zu lasch gewürzt, aber trotzdem gut für ein schnelles Essen. Den Basmatireis habe ich ja etwas zweckentfremdet und süß zubereitet, das hat super geklappt und war sehr lecker. Die Naturreis Quinoa Variante war auch gut und eignet sich toll für Salate oder Hühnchengerichte und ist eher mild gewürzt. Toll finde ich die kurzen Zutatenlisten aller Express Reis Sorten, es sind nämlich nur Reis und Gewürze enthalten. Keine Zucker, Konservierungsmittel oder Geschmacksverstärker! Top!

Fazit: Toll für ein schnelles Mittags- oder Abendgericht, da es in der Mikrowelle wirklich sehr schnell zubereitet ist. Geschmacklich könnten die meisten Sorten überzeugen, aber man kann ja auch nachwürzen. An der Verpackung muss Uncle Ben’s vielleicht noch ein bisschen nacharbeiten und puncto Sicherheit und Nachhaltigkeit.

Getestet für: trnd.com

Hersteller: Uncle Ben’s

Weiterempfehlung: 85%

UVP: 2,49€


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Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.

Atelier Creuzberg und die PARSA Extra Shine Paddle Brush

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Heute mal ein Erfahrungsbericht der besonderen Art, ich habe nämlich dem Atelier Creuzberg von Dennis Creuzberg einen Besuch abgestattet und mich und meine Haare mal wieder verwöhnen lassen.

Der Salon bietet ein sehr angenehmes Ambiente mit versteckten Styling-, Ruhe- und Färbebereichen. Dadurch fühlt man sich nicht so auf  dem Präsentierteller wie in manch anderen Salons. Gleich zu Beginn wird man sehr nett empfangen und mit Getränken verwöhnt. Eventuelle kurze Wartezeiten können im Ruhebereich mit dem Studieren von Magazinen überbrückt werden. Danach hatte ich ein sehr nettes und aufschlussreiches Gespräch mit Dennis Creuzberg persönlich über die PARSA Stylingbürsten und natürlich über meine Haare 🙂  Wir haben dann gemeinsam beschlossen, dass meine Spitzen mal wieder gekürzt werden könnten und hinterher haben ich noch ein paar schöne, leichte Locken in die Haare bekommen. Die sahen wirklich wunderschön aus und haben erstaunlich lange gehalten (das ist nicht selbstverständlich bei meinen Haaren, da diese normalerweise zu schwer sind um Wellen oder Locken längere Zeit zu halten). Auch zuhause wurde meine Mähne dann noch bestaunt. Insgesamt war es ein sehr schöner Besuch im Atelier und es wurde sich aufmerksam um mich gekümmert.

Dann durfte ich mir noch die PARSA Extra Shine Paddle Brush zum Ausprobieren mitnehmen. Diese Bürste war abends ein richtiger Segen für mich. Ich hatte gestern nämlich einige Termine und der Tag dadurch sehr lang für mich und abends hatte ich dann Kopfschmerzen. Da die Extra Shine Paddle Brush anders als die normale Paddle Brush über Wilschweinborsten verfügt, massieren diese die Kopfhaut auf eine seeeeeehr angenehme Art und Weise. Somit waren anschließend nicht nur Staub, Fusseln, Pollen und Hautschuppen aus meinen Haaren entfernt und meine Haare glänzten wieder so schön golden, sonder auch die Kopfschmerzen waren weg! Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, bin ich danach überglücklich ins Bett gefallen. 🙂

Alles in allem also ein toller Tag und da ich ja immer noch darüber nachdenke, meinen Haare mal eine coole Farbe zu verpassen, werde ich sicherlich demnächst im Atelier Creuzberg nochmal einen Termin buchen.

 

PARSA Stylingbürsten

Ich muss ehrlich zugeben, ich bin tatsächlich über 15 Jahre mit einer einzigen Haarbürste ausgekommen. Eine Paddle Bürste aus Holz. Sie hat für eine Haarbürste ein Vermögen gekostet, mich dafür aber immer treu begleitet und ist mit meinen Haaren zurechtkommen. Nun hatte ich die Chance die PARSA Stylingbürsten auf Herz und Haare 😁 zu testen und habe dem Atelier Creuzberg hier in Berlin einen Besuch abgestattet.

PARSA Styling Sortiment
Das PARSA Stylingbürsten Sortiment: Detangling Brush, Styling Brush, Paddle Brush, Round Volume Brush, Round Brush groß, Round Brush klein

Das Sortiment ist sehr umfangreich, da ist eigentlich für jeden was dabei: Paddle Brush, Detangling Brush, Styling Brush, Round Brush, Volume Round Brush … Ihr seht, da gibt es fast nichts, was es nicht gibt. Also habe ich mich durchs Sortiment probiert und bin wirklich begeistert, denn das Preis-Leistungsverhältnis ist echt super.

Ganz allgemein: alle Bürsten sind hochwertig verarbeitet, liegen gut in der Hand und haben so eine leicht samtige Oberfläche. Dadurch wirken die Bürsten sehr edel, leider zieht die Oberfläche Staub und Fusseln magisch an 😂

Paddle Brush

Die musste ich natürlich gleich probieren und schauen, ob sie mit meiner Holz Variante mithalten kann. Die Bürste liegt gut in der Hand und hat eine schöne Größe, so dass man viele Haare auf einmal erwischt. Mit meinen Haaren kommt sie gut zurecht, aber einen Unterschied zu meiner Holzbürste merkt man schon. Die Borsten der PARSA Paddle Brush sind etwas härter und massieren dadurch mehr die Kopfhaut. Sie kommt aber auch gut durchs Haar (auch durch meine sehr langen Haare) und ist für mich die perfekte Alltagsbürste. Meine Holzbürste wird sie jedoch nicht ersetzen, sondern eher mit auf Reisen gehen, da sie deutlich leichter ist.

PARSA Paddle Brush
Die PARSA Paddle Brush in Aktion

Styling Brush

Diese Bürste hatte ich als letztes probiert und ich hätte nie gedacht, dass diese zu meiner neuen Lieblingsbürste wird. Durch die Kombination mit den Wildschweinborsten und dem Keratin wird zum einen viel Staub und Schmutz aus den Haaren den Haaren gezogen und die Haare bekommen einen tollen Glanz. Dadurch sehen meine Haare gleich viel blonder und goldiger aus. Wie bei einem Engel 😀 Welche Frau wünscht sich das nicht?

Dekorative PARSA Bürsten
Die Round Brush, die Styling Brush und die Detangling Brush

Round Brush

Vor der Bürste hatte ich nach dem Auspacken erstmal etwas Angst. Die Borsten wirkten sehr hart und ich dachte: Oh nein, meine arme Kopfhaut. Glücklicherweise hat meine Kopfhaut dieses Experiment ohne Schaden überstanden. Für die Anwendung musste ich mir erstmal ein You Tube Video anschauen, denn ich hatte vorher solch eine Bürste noch nie benutzt und etwas Angst, dass sich meine Haare auch noch hoffnungslos darin verfangen würden. Meine Ängste waren jedoch völlig unbegründet. Die Bürste ging sehr gut durch die Haare und hat die Enden trotzdem sehr gut festgehalten und einen schönen Schwung an meinen Spitzen hinterlassen. Mehr ist bei meiner Haarlänge auch einfach nicht drin.

Round Volume Brush

Die sah schon etwas versöhnlicher aus, als die Round Brush. 😉 Diese Bürste massiert sanft die Kopfhaut (wenn man das möchte) und hält mittels der zusätzlichen Wildschweinborsten auch meine teilweise sehr feinen Haare noch besser fest als die Round Brush. Durch die Keramikbeschichtung verkürzt sich die Föhndauer spürbar, so dass auch meine langen Haare schnell einen schönen Schwung bekommen.

Die Round Volume Brush in Aktion
Den Haaren einen schönen Schwung zu verleihen, klappt mit der Round Volume Brush auch bei langen Haaren sehr gut.

Detangling Brush

Auf diese Bürste hatte ich mich am meisten gefreut und war anfangs erstmal enttäuscht. Man kann sich sicherlich leicht vorstellen, dass meine Haare schnell mal verknoten ( da sind nachts manchmal bestimmt ganze Horden an Heinzelmännchen dran beteiligt 😀 ) und deshalb dachte ich mir: Yeah, eine Bürste die meine morgendliche Bad-Aufenthaltsdauer verkürzt! Doch morgens sind meine Haare in aller Regel trocken und ich habe gelernt, dass die Detangling Brush bei nassem Haar eingesetzt wird. Probiert habe ich es trotzdem, und ja, bei trockenem Haar funktioniert es nicht, die Bürste kommt einfach nicht durch alle Haarschichten durch, sondern verfängt sich im Deckhaar. Bei nassen Haaren allerdings klappt es gut, von unten angefangen kann man sich einfach nach oben durcharbeiten und ruck zuck sind die Haare ready to föhn 😉

PARSA Detangling Brush
Mit der Detangling Brush bin ich zuerst nicht so richtig warm geworden, aber nun weiß ich, dass sie nur bei nassen Haaren eingesetzt wird.

Fazit: Tolles Bürstensortiment mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis, denn alle Bürsten sind unter 20€ zu haben. Die Bürsten halten was sie versprechen, bis auf die antistatische Wirkung, das hat bei mir nicht geklappt.

Getestet für: goFeminin

Hersteller: PARSA Professional und Dennis Creuzberg

UVP: 14,99-19,99€

Weiterempfehlung: 90%


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Bauknecht Gentle Steam Ofen

Knusprige Brathähnchen, lockere Kuchen und saftige Braten lassen sich mit dem Bauknecht Gentle Steam Ofen zaubern. 🙂 Ich war ganz aus dem Häuschen, als ich die Email mit der Zusage gelesen habe. So einen tollen Test hatte ich bis dato noch nicht gewonnen.

Zwar lies der Ofeneinbau ein bisschen auf sich warten, wurde dann aber noch termingerecht durchgeführt und die beiden Männer waren auch sehr fix mit dem Einbau und haben mir gleich alles eingestellt.

Die Bedienung ist eigentlich kinderleicht und die praktische Garzeitentabelle in der Ofentür wirklich sehr hilfreich. Eines der nützlichsten Features ist meiner Meinung nach der Timer, dadurch kann nichts mehr anbrennen und kochen wird dadurch wesentlich entspannter. Diese Funktion nutze ich nun regelmäßig. Zusätzlich gibt es auch noch eine Startzeitvorwahl-Möglichkeit. So kann man abends schon mal die Aufbackbrötchen in den Ofen schieben, den Timer für den nächsten Morgen stellen und wenn man aufgestanden ist, sind die Brötchen schon fertig! Super praktisch! 🙂

Die Dampfgarfunktion nutze ich hingegen eher selten, was daran liegt, dass diese einfach unpraktisch ist. Zum einen handelt es sich bei dieser Funktion lediglich um eine Vertiefung im Ofenboden in welche 250ml Wasser hineinpassen. Man kann das Wasser jedoch nur bei kaltem Ofen und am besten ohne eingesetzte Bleche einfüllen. Ich habe aber den Eindruck, dass die Dampfgarfunktion nur bei permanent geschlossener Ofentür wirklich effektiv arbeitet, was bedeutet man muss sowohl das Wasser als auch das Gargut in den kalten Ofen einsetzen. Finde ich leider unpraktisch, da der Ofen ja auch die tolle Funktion hat, dass er piept sobald er auf Temperatur ist. Wesentlich nerviger ist allerdings, dass nach jeder Benutzung Kalkflecken in der Vertiefung bleiben und man so nach jeder Benutzung den Ofen reinigen muss. Ein spülmachinenfester Wassereinsatz zum Rausnehmen wäre hier wünschenswert.

Processed with MOLDIVLeider lassen sich auch sowohl der Temperaturregler und der Funktionsregler etwas schlecht ablesen. Zumal die Temperatureinteilung mit 20 Grad Schritten recht großzügig ist, so kann man bspw. 170 Grad etwas schlecht einstellen. Cool wäre es gewesen, wenn dafür die digitale Anzeige in der Mitte genutzt worden wäre: Man dreht am Regler und in der Mitte wird die Gradzahl angezeigt. Auch beim Funktionsregler musste ich mich schon ein paar Mal genau davor stellen um zu sehen, was ich da eingestellt habe.

Was mich an dem Ofen manchmal ein bisschen nervt, sind die Pieptöne, denn bei jedem Ein- und Ausschalten piept der Ofen und schreibt On oder Off in die Digitalanzeige. Wenn man das Piepen irgendwo ausstellen könnte, wäre ich echt glücklich. Denn manchmal möchte man ja nicht, dass gleich der ganze Haushalt weiß, dass man jetzt den Ofen benutzt…

Fazit: Wer einfach nur einen gut funktionierenden Ofen sucht, ist mit diesem Modell gut beraten. Legt man allerdings auf die Dampfgarfunktion wert, sollte man sich auch andere Modelle anschauen.

Bewertung: 75%

Getestet für: Brandsyoulove.de

Hersteller: Bauknecht


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Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir kostenlos  zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


 

Norwegen

Zurückgezogen in einer kleinen Blockhütte mit Kamin, Sauna und Blick auf den Fjord, haben wir den Herbst in Norwegen genossen. Hier war wieder selbst versorgen angesagt und haben wir uns gleich am ersten Urlaubstag auf den Weg in einen norwegischen Supermarkt gemacht. Dieser hies in unseren Fall Menys und kommt am ehesten einem sehr großen Edeka nahe. Leider scheinen Allergien und Unverträglichkeiten in Norwegen nicht sehr weit verbreitet zu sein, denn das Angebot an alternativen Nahrungsmitteln entspricht tatsächlich auch eher dem eines deutschen Edekas und die meisten Produkte kommen einem bekannt vor. So gab es Schärprodukte, Dr. Oetker Glutenfreie Pizza, Sukrin Mandelnmehl und Xylit, Alpro oder oatly Milchalternativen. Laktosefreie Schokoladen, Kokosmakronen und allerlei glutenfreie Backmischungen für Pancakes, Brownies und Co., sogar Kokosöl lies sich finden. Da die glutenfreien Produkte allesamt aus Reis- und/ oder Maismehl bestanden, waren die leider mal nix für mich. Clever wie ich bin, hatte ich mir allerdings Kokosmehl, Hanf- und Chiasamen aus Deutschand mitgebracht und konnte mir so meine Backwaren und mein Schleimbrei-Frühstück selbst herstellen. Einen Tagesausflug nach Bergen haben wir auch gemacht (Bryggen ist wirklich sehr schön), waren aber vom Restaurantangebot eher enttäuscht. Wir hatten Fischrestaurants erwartet, aber stattdessen gab es im Zentrum nur viele Bars, Chinesen und Fast Food. Einzig der Fischmarkt bot lecker aussehenden frischen Fisch. Da wir leider keine Kühltasche dabei hatten, haben wir den Fisch leider dort lassen müssen. Selbiges galt leider auch für unsere Angelversuche. Der Angelgott war uns irgendwie nicht hold und so durften alle Fische in unserem Fjord im Wasser bleiben. 😉

Neuseeland

Auch wenn ich noch nicht alle Länder dieser Erde bereist habe, bis jetzt ist Neuseeland für mich eindeutig das schönste Land der Erde. Warum? In kaum einem Land hat man die Chance so viele Klima- und Vegetationszonen auf so kleiner Fläche zu erleben. Von Gletschern über Urwald bis hin zu wüsenähnlichen riesigen Sanddünen und fast tropischen Inseln ist fast alles mit dabei. Die Dichte an alten Ford Mustangs aus den 60er Jahren ist enorm hoch, es wird auf Sauberkeit und Naturschutz geachtet, es gibt nicht ein einziges giftiges Tier und die Lebensmittelpreise sind auf deutschem Niveau. Was will man also mehr? Wir sind für 3 Wochen einmal komplett von Süd nach Nord gefahren und haben dabei leider nur die Highlights mitnehmen können, aber, wer weiß, vielleicht verschlägt es uns nochmal in dieses schöne Land und dann hoffentlich mit mehr Zeit. Ich weiß nicht genau woran es liegt, aber auch die Neuseeländer haben ein wesentlich besseres Angebot an gluten-, getreide-,laktose- und sojafreien Produkten als wir es wahrscheinlich in Deutschand je haben werden. Speiseeis auf Kokosmilch oder Mandelmilchbasis gab es in fast jedem sevenEleven oder anderen Supermärkten. Selbst in kleinen Bistros an den Landstraßen gab es immer ein Angebot an frischen glutenfreien Kuchen und Sandwiches, die abgepackten Varianten sogar in jedem Kiosk bzw. Tankstelle. Und auch für Menschen wie mich, die gar kein Getreide vertragen, gab es fast überall eine Art Quiche oder Tortilla ohne Rand und Boden (oder wenn dann konnte man gut durumherum essen). Egal in welche Stadt wir kamen, es gibt immer mindestens ein kleinen Bio Cafe mit glutenfreiem (und teilweise auch getreidefreiem) Kuchenangebot, Chia-Drinks, Mandelmilch für Heißgetränke und Power-Balls oder -Riegeln. In den Supermärkten gab es ganze Regalreihen mit alternativen Produkten bzw. viele versteckten sich sogar im normalen Sortiment. So habe ich getreidefreie Kekse aus Tapiokamehl zwischen den normalen Keksen entdeckt oder Power-Riegel mit Rohkakao, Kokos und Datteln bei den Müsliriegeln, sogar frischen Pizzateig aus Tapioka- und Kartoffelstärke im Kühlregal. Ich hätte die Supermärkte am liebesten direkt nach Berlin verfrachtet! Bei den Restaurants fürs Abendessen sah es leider nicht mehr ganz so rosig aus. Neuseeland hat nicht wirklich landestypisches Essen, sondern eher von allem Etwas und vor allem viel amerikanisches Fast Food wie Steak, Burger und Fritten. Man geht davon aus, dass die ersten Einwanderer Neuseeland erst vor ca. 800 erreicht haben und wahrscheinlich von einer der umliegenden pazifischen Inseln kamen. Später wurden diese Siedler dann von den Europäern verdrängt und nur einige wenige konnten sich retten und werden heute als Maori zu den Ureinwohnern Neuseelands gezählt. In der Neuzeit kamen dann viele Einwanderer aus China, Thailand oder den Philipinen und alle haben ihre eigene Essenskultur mitgebracht. So ergab es sich, dass sich in Neuseeland keine eigene Esskultur etabliert hat, sondern man dort alle möglichen asiatischen und westlichen Spezialitäten bekommt. So kann man im Süden der Südinsel auch Haggis essen oder authentisches Thai Food oder eben Steak und Pommes. Man muss allerdings auch sagen, dass dort alle Gerichte wirklich authentisch waren und chinesisches Essen in Neuseeland eben nicht Hähnchen süß-sauer mit gebratenen Nudeln war. Durch die vielen Einwanderer mussten die Gerichte wahrscheinlich auch nicht extra auf den ausländischen Gaumen angepasst werden. 😉 Somit kann man in Neuseeland ruhigen Gewissens auch im kleinsten Dorf ein Thaigericht bestellen und muss nicht Angst haben, dass man eine Tütensuppe mit Chili serviert bekommt (wer es ausprobieren möchte: der Ort Twizel ist so ein Beispiel dafür). Für meinen Magen war das allerdings nicht so vorteilhaft. Ich bin ja eine Freundin von Steak und Kartoffeln, aber bei den Kartoffeln steh ich dann eher auf Abwechslung. Bereits am 3. Tag konnte ich Pommes fast schon nicht mehr sehen. Es ließen sich aber auch Steakrestaurants finden die Kartoffelpüree oder Ofenkartoffeln servierten, man musste dann bei der Rechnung nur ein bisschen tiefer in die Tasche greifen … Das einzig halbwegs einheimische Essen ist das Festmahl der Maori, das Hakka. Es handelt sich dabei um Kartoffeln, Süßkartoffeln, Hähnchen, Schweinefleisch und Lammfleisch, welches in einem Erdloch über einige Stunden gegart wird. Allerdings wird diese Mahl praktisch nur noch für Touristen zubereitet 😉

Landestypisches Essen: Gibts de facto nicht, von Haggis über Thaicurry zu Steak und Pommes ist dort alles zu finden

Empfehlenswert: Bio Cafe Artisan, Rotorua (http://www.artisancaferotorua.com)

Schottland

Schottland war unser erster Urlaub mit Wohnmobil und ich würde es jeder Zeit wieder tun. Wir hatten uns ein mittleres Wohnmobil mit Küche und WC gemietet und sind damit die Küstenstraße N500 (soetwas wie die Route 66 in Amerika) entlang gefahren. Start- und Zielpunkt war in der Nähe von Edinburgh mit anschließendem Aufenthalt in Schottlands Hauptstadt. Wenn man knapp 10 Tage mit dem Wohnmobil unterwegs ist, braucht man natürlich auch Nahrungsmittel, also war unser erster Stop ein Tesco. Ich dachte mir: naja, Kartoffeln, Brokkoli und Rindfleisch werden die schon haben, dann kann eigentlich nichts schiefgehen! Dann aber war ich wirklich verblüfft, was man im Tesco alle kaufen konnte. Beim Thema Foodtrends, Allergien und Unverträglichkeiten haben uns die Schotten einiges Voraus! Nicht nur dass das Gemüseangebot vielfälltig und groß war, sondern lange bevor es Edeka bei uns hatte, gab es dort bereits fertig abgepackte Zoodles und Kürbisnudeln. Fertiger Chiapudding, Kokosjoghurt, getreide- soja- und milchfreie Soßen, getreidefreie Kekse, LowCarb Mehle, Kokos-Mandelmilch und Zuckeralternativen ließen sich dort in jedem Tesco finden. Ich war begeistert und hätte am liebsten den kompletten Laden leergekauft 😀 An der Kasse war ich auch noch erstaunt, dass es günstiger war, als ein vergleichbarer Einkauf bei real gekostet hätte. Falls ich irgendwann mal nach Schottland umziehe, wisst ihr warum. 😉 So hatte ich nicht nur mehr süße Snacks als ich gedacht hatte, sondern auch die Mahlzeiten waren teilweise sehr viel schneller zubereitet. Die Zoodles und Kürbisnudeln mussten nur im Topf erwärmt werden und Dank der fertigen Sour Cream Soße (die leider nicht so überragend lecker war) brauchte ich nicht noch extra eine Soße für mich zuzubereiten. Da war das Mittagessen dann ruckzuck fertig. Kokosjoghurt und fertiger Chiapudding haben dann auch mein Frühstücksritual stark verkürzt, denn sonst erwärme ich die Milch erst, rühre die Chiasamen ein und lasse es dann mindestens für 15 Min ziehen. So musste ich mein Frühstück nur noch aus dem Kühlschrank holen :D. Für diesen Urlaub hatte ich ausnahmsweise mal einen Stefan Loose Reiseführer gekauft und dieser hat sich als sehr hilfreich erwiesen. Sonst wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass Schottland eine eigene Schokoladenfabrik hat! Und diese lag genau auf dem Weg, eingebettet in ein kleines Künstlerdorf. Es gab sowohl dunkle, Vollmilch also auch weiße Schokolade und bei der Weißen musste ich natürlich sofort zuschlagen. Ab da an gab es dann für mich nachmittags immer eine heiße, weiße Trinkschokolade (sehr zu empfehlen!). Wer vorhat der Isle of Skye einen Besuch abzustatten und gutes deutsches Biobrot vermisst, der kann vorher an einer deutschen Biobäckerei einen kleinen Stop einlegen oder gleich dort übernachten. Das Besondere hierbei ist, dass es dort auch glutenfreie Brote, Kräcker und Chiasamenbrote gibt. Als wir dort waren, waren leider alle Brote schon weg, aber der Bäcker wollte mir unbedingt etwas Gutes tun und hat dann noch 2 Marzipanhörnchen für mich gefunden (die ja eh getreidefrei sind) und ich war glücklich. Das Kochen auf dem kleinen Gasherd war zwar eine Herausforderung, hat aber insgesamt ganz gut geklappt. Es ging eben alles nur sehr langsam und hätte ich vielleicht eher Gerichte zubereiten sollen, die nicht lange in der Pfanne braten müssen. Beim Kartoffelpuffer braten ist uns nämlich leider 4 mal der Rauchmelder dazwischengegangen, zum Glück waren wir irgendwo ganz allein in der Pampa und keiner hats gehört. In Edinburgh setzte sich mein Essensglücksgefühl noch weiter fort, denn nicht nur, dass es beim Frühstück auch die Schär Produkte gab, nein wir hatten ein äthiopisches Restaurant gefunden, welches sich als Meat Heaven bezeichetet. Und das traf auch zu, denn dort gab es Fleisch in allen Variationen! Leider für meinen Geschmack zu stark gewürzt, aber trotzdem sehr sehr lecker. Schottland ist eigentlich immer einen Besuch wert, denn durch den Einfluss des Golfstromes herscht hier ein recht mildes Klima. So gibt es beispielsweise keinen Winter und das Wasser hat immer eine Temperatur über 14 Grad, es gibt tolle Buchten mit weißen Stränden und sogar Palmen haben wir wachsen sehen. Wer also mal nicht weiß wohin im Winter, Schottland ist da definitiv eine Option.

Landestypisches Essen: Haggis (tatsächlich sehr lecker, wenn auch stark gewürzt), Sponge Cake, Fleischbällchen