Bauknecht Gentle Steam Ofen

Knusprige Brathähnchen, lockere Kuchen und saftige Braten lassen sich mit dem Bauknecht Gentle Steam Ofen zaubern. 🙂 Ich war ganz aus dem Häuschen, als ich die Email mit der Zusage gelesen habe. So einen tollen Test hatte ich bis dato noch nicht gewonnen.

Zwar lies der Ofeneinbau ein bisschen auf sich warten, wurde dann aber noch termingerecht durchgeführt und die beiden Männer waren auch sehr fix mit dem Einbau und haben mir gleich alles eingestellt.

Die Bedienung ist eigentlich kinderleicht und die praktische Garzeitentabelle in der Ofentür wirklich sehr hilfreich. Eines der nützlichsten Features ist meiner Meinung nach der Timer, dadurch kann nichts mehr anbrennen und kochen wird dadurch wesentlich entspannter. Diese Funktion nutze ich nun regelmäßig. Zusätzlich gibt es auch noch eine Startzeitvorwahl-Möglichkeit. So kann man abends schon mal die Aufbackbrötchen in den Ofen schieben, den Timer für den nächsten Morgen stellen und wenn man aufgestanden ist, sind die Brötchen schon fertig! Super praktisch! 🙂

Die Dampfgarfunktion nutze ich hingegen eher selten, was daran liegt, dass diese einfach unpraktisch ist. Zum einen handelt es sich bei dieser Funktion lediglich um eine Vertiefung im Ofenboden in welche 250ml Wasser hineinpassen. Man kann das Wasser jedoch nur bei kaltem Ofen und am besten ohne eingesetzte Bleche einfüllen. Ich habe aber den Eindruck, dass die Dampfgarfunktion nur bei permanent geschlossener Ofentür wirklich effektiv arbeitet, was bedeutet man muss sowohl das Wasser als auch das Gargut in den kalten Ofen einsetzen. Finde ich leider unpraktisch, da der Ofen ja auch die tolle Funktion hat, dass er piept sobald er auf Temperatur ist. Wesentlich nerviger ist allerdings, dass nach jeder Benutzung Kalkflecken in der Vertiefung bleiben und man so nach jeder Benutzung den Ofen reinigen muss. Ein spülmachinenfester Wassereinsatz zum Rausnehmen wäre hier wünschenswert.

Processed with MOLDIVLeider lassen sich auch sowohl der Temperaturregler und der Funktionsregler etwas schlecht ablesen. Zumal die Temperatureinteilung mit 20 Grad Schritten recht großzügig ist, so kann man bspw. 170 Grad etwas schlecht einstellen. Cool wäre es gewesen, wenn dafür die digitale Anzeige in der Mitte genutzt worden wäre: Man dreht am Regler und in der Mitte wird die Gradzahl angezeigt. Auch beim Funktionsregler musste ich mich schon ein paar Mal genau davor stellen um zu sehen, was ich da eingestellt habe.

Was mich an dem Ofen manchmal ein bisschen nervt, sind die Pieptöne, denn bei jedem Ein- und Ausschalten piept der Ofen und schreibt On oder Off in die Digitalanzeige. Wenn man das Piepen irgendwo ausstellen könnte, wäre ich echt glücklich. Denn manchmal möchte man ja nicht, dass gleich der ganze Haushalt weiß, dass man jetzt den Ofen benutzt…

Fazit: Wer einfach nur einen gut funktionierenden Ofen sucht, ist mit diesem Modell gut beraten. Legt man allerdings auf die Dampfgarfunktion wert, sollte man sich auch andere Modelle anschauen.

Bewertung: 75%

Getestet für: Brandsyoulove.de

Hersteller: Bauknecht


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Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir kostenlos  zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


 

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Norwegen

Zurückgezogen in einer kleinen Blockhütte mit Kamin, Sauna und Blick auf den Fjord, haben wir den Herbst in Norwegen genossen. Hier war wieder selbst versorgen angesagt und haben wir uns gleich am ersten Urlaubstag auf den Weg in einen norwegischen Supermarkt gemacht. Dieser hies in unseren Fall Menys und kommt am ehesten einem sehr großen Edeka nahe. Leider scheinen Allergien und Unverträglichkeiten in Norwegen nicht sehr weit verbreitet zu sein, denn das Angebot an alternativen Nahrungsmitteln entspricht tatsächlich auch eher dem eines deutschen Edekas und die meisten Produkte kommen einem bekannt vor. So gab es Schärprodukte, Dr. Oetker Glutenfreie Pizza, Sukrin Mandelnmehl und Xylit, Alpro oder oatly Milchalternativen. Laktosefreie Schokoladen, Kokosmakronen und allerlei glutenfreie Backmischungen für Pancakes, Brownies und Co., sogar Kokosöl lies sich finden. Da die glutenfreien Produkte allesamt aus Reis- und/ oder Maismehl bestanden, waren die leider mal nix für mich. Clever wie ich bin, hatte ich mir allerdings Kokosmehl, Hanf- und Chiasamen aus Deutschand mitgebracht und konnte mir so meine Backwaren und mein Schleimbrei-Frühstück selbst herstellen. Einen Tagesausflug nach Bergen haben wir auch gemacht (Bryggen ist wirklich sehr schön), waren aber vom Restaurantangebot eher enttäuscht. Wir hatten Fischrestaurants erwartet, aber stattdessen gab es im Zentrum nur viele Bars, Chinesen und Fast Food. Einzig der Fischmarkt bot lecker aussehenden frischen Fisch. Da wir leider keine Kühltasche dabei hatten, haben wir den Fisch leider dort lassen müssen. Selbiges galt leider auch für unsere Angelversuche. Der Angelgott war uns irgendwie nicht hold und so durften alle Fische in unserem Fjord im Wasser bleiben. 😉

Neuseeland

Auch wenn ich noch nicht alle Länder dieser Erde bereist habe, bis jetzt ist Neuseeland für mich eindeutig das schönste Land der Erde. Warum? In kaum einem Land hat man die Chance so viele Klima- und Vegetationszonen auf so kleiner Fläche zu erleben. Von Gletschern über Urwald bis hin zu wüsenähnlichen riesigen Sanddünen und fast tropischen Inseln ist fast alles mit dabei. Die Dichte an alten Ford Mustangs aus den 60er Jahren ist enorm hoch, es wird auf Sauberkeit und Naturschutz geachtet, es gibt nicht ein einziges giftiges Tier und die Lebensmittelpreise sind auf deutschem Niveau. Was will man also mehr? Wir sind für 3 Wochen einmal komplett von Süd nach Nord gefahren und haben dabei leider nur die Highlights mitnehmen können, aber, wer weiß, vielleicht verschlägt es uns nochmal in dieses schöne Land und dann hoffentlich mit mehr Zeit. Ich weiß nicht genau woran es liegt, aber auch die Neuseeländer haben ein wesentlich besseres Angebot an gluten-, getreide-,laktose- und sojafreien Produkten als wir es wahrscheinlich in Deutschand je haben werden. Speiseeis auf Kokosmilch oder Mandelmilchbasis gab es in fast jedem sevenEleven oder anderen Supermärkten. Selbst in kleinen Bistros an den Landstraßen gab es immer ein Angebot an frischen glutenfreien Kuchen und Sandwiches, die abgepackten Varianten sogar in jedem Kiosk bzw. Tankstelle. Und auch für Menschen wie mich, die gar kein Getreide vertragen, gab es fast überall eine Art Quiche oder Tortilla ohne Rand und Boden (oder wenn dann konnte man gut durumherum essen). Egal in welche Stadt wir kamen, es gibt immer mindestens ein kleinen Bio Cafe mit glutenfreiem (und teilweise auch getreidefreiem) Kuchenangebot, Chia-Drinks, Mandelmilch für Heißgetränke und Power-Balls oder -Riegeln. In den Supermärkten gab es ganze Regalreihen mit alternativen Produkten bzw. viele versteckten sich sogar im normalen Sortiment. So habe ich getreidefreie Kekse aus Tapiokamehl zwischen den normalen Keksen entdeckt oder Power-Riegel mit Rohkakao, Kokos und Datteln bei den Müsliriegeln, sogar frischen Pizzateig aus Tapioka- und Kartoffelstärke im Kühlregal. Ich hätte die Supermärkte am liebesten direkt nach Berlin verfrachtet! Bei den Restaurants fürs Abendessen sah es leider nicht mehr ganz so rosig aus. Neuseeland hat nicht wirklich landestypisches Essen, sondern eher von allem Etwas und vor allem viel amerikanisches Fast Food wie Steak, Burger und Fritten. Man geht davon aus, dass die ersten Einwanderer Neuseeland erst vor ca. 800 erreicht haben und wahrscheinlich von einer der umliegenden pazifischen Inseln kamen. Später wurden diese Siedler dann von den Europäern verdrängt und nur einige wenige konnten sich retten und werden heute als Maori zu den Ureinwohnern Neuseelands gezählt. In der Neuzeit kamen dann viele Einwanderer aus China, Thailand oder den Philipinen und alle haben ihre eigene Essenskultur mitgebracht. So ergab es sich, dass sich in Neuseeland keine eigene Esskultur etabliert hat, sondern man dort alle möglichen asiatischen und westlichen Spezialitäten bekommt. So kann man im Süden der Südinsel auch Haggis essen oder authentisches Thai Food oder eben Steak und Pommes. Man muss allerdings auch sagen, dass dort alle Gerichte wirklich authentisch waren und chinesisches Essen in Neuseeland eben nicht Hähnchen süß-sauer mit gebratenen Nudeln war. Durch die vielen Einwanderer mussten die Gerichte wahrscheinlich auch nicht extra auf den ausländischen Gaumen angepasst werden. 😉 Somit kann man in Neuseeland ruhigen Gewissens auch im kleinsten Dorf ein Thaigericht bestellen und muss nicht Angst haben, dass man eine Tütensuppe mit Chili serviert bekommt (wer es ausprobieren möchte: der Ort Twizel ist so ein Beispiel dafür). Für meinen Magen war das allerdings nicht so vorteilhaft. Ich bin ja eine Freundin von Steak und Kartoffeln, aber bei den Kartoffeln steh ich dann eher auf Abwechslung. Bereits am 3. Tag konnte ich Pommes fast schon nicht mehr sehen. Es ließen sich aber auch Steakrestaurants finden die Kartoffelpüree oder Ofenkartoffeln servierten, man musste dann bei der Rechnung nur ein bisschen tiefer in die Tasche greifen … Das einzig halbwegs einheimische Essen ist das Festmahl der Maori, das Hakka. Es handelt sich dabei um Kartoffeln, Süßkartoffeln, Hähnchen, Schweinefleisch und Lammfleisch, welches in einem Erdloch über einige Stunden gegart wird. Allerdings wird diese Mahl praktisch nur noch für Touristen zubereitet 😉

Landestypisches Essen: Gibts de facto nicht, von Haggis über Thaicurry zu Steak und Pommes ist dort alles zu finden

Empfehlenswert: Bio Cafe Artisan, Rotorua (http://www.artisancaferotorua.com)

Schottland

Schottland war unser erster Urlaub mit Wohnmobil und ich würde es jeder Zeit wieder tun. Wir hatten uns ein mittleres Wohnmobil mit Küche und WC gemietet und sind damit die Küstenstraße N500 (soetwas wie die Route 66 in Amerika) entlang gefahren. Start- und Zielpunkt war in der Nähe von Edinburgh mit anschließendem Aufenthalt in Schottlands Hauptstadt. Wenn man knapp 10 Tage mit dem Wohnmobil unterwegs ist, braucht man natürlich auch Nahrungsmittel, also war unser erster Stop ein Tesco. Ich dachte mir: naja, Kartoffeln, Brokkoli und Rindfleisch werden die schon haben, dann kann eigentlich nichts schiefgehen! Dann aber war ich wirklich verblüfft, was man im Tesco alle kaufen konnte. Beim Thema Foodtrends, Allergien und Unverträglichkeiten haben uns die Schotten einiges Voraus! Nicht nur dass das Gemüseangebot vielfälltig und groß war, sondern lange bevor es Edeka bei uns hatte, gab es dort bereits fertig abgepackte Zoodles und Kürbisnudeln. Fertiger Chiapudding, Kokosjoghurt, getreide- soja- und milchfreie Soßen, getreidefreie Kekse, LowCarb Mehle, Kokos-Mandelmilch und Zuckeralternativen ließen sich dort in jedem Tesco finden. Ich war begeistert und hätte am liebsten den kompletten Laden leergekauft 😀 An der Kasse war ich auch noch erstaunt, dass es günstiger war, als ein vergleichbarer Einkauf bei real gekostet hätte. Falls ich irgendwann mal nach Schottland umziehe, wisst ihr warum. 😉 So hatte ich nicht nur mehr süße Snacks als ich gedacht hatte, sondern auch die Mahlzeiten waren teilweise sehr viel schneller zubereitet. Die Zoodles und Kürbisnudeln mussten nur im Topf erwärmt werden und Dank der fertigen Sour Cream Soße (die leider nicht so überragend lecker war) brauchte ich nicht noch extra eine Soße für mich zuzubereiten. Da war das Mittagessen dann ruckzuck fertig. Kokosjoghurt und fertiger Chiapudding haben dann auch mein Frühstücksritual stark verkürzt, denn sonst erwärme ich die Milch erst, rühre die Chiasamen ein und lasse es dann mindestens für 15 Min ziehen. So musste ich mein Frühstück nur noch aus dem Kühlschrank holen :D. Für diesen Urlaub hatte ich ausnahmsweise mal einen Stefan Loose Reiseführer gekauft und dieser hat sich als sehr hilfreich erwiesen. Sonst wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass Schottland eine eigene Schokoladenfabrik hat! Und diese lag genau auf dem Weg, eingebettet in ein kleines Künstlerdorf. Es gab sowohl dunkle, Vollmilch also auch weiße Schokolade und bei der Weißen musste ich natürlich sofort zuschlagen. Ab da an gab es dann für mich nachmittags immer eine heiße, weiße Trinkschokolade (sehr zu empfehlen!). Wer vorhat der Isle of Skye einen Besuch abzustatten und gutes deutsches Biobrot vermisst, der kann vorher an einer deutschen Biobäckerei einen kleinen Stop einlegen oder gleich dort übernachten. Das Besondere hierbei ist, dass es dort auch glutenfreie Brote, Kräcker und Chiasamenbrote gibt. Als wir dort waren, waren leider alle Brote schon weg, aber der Bäcker wollte mir unbedingt etwas Gutes tun und hat dann noch 2 Marzipanhörnchen für mich gefunden (die ja eh getreidefrei sind) und ich war glücklich. Das Kochen auf dem kleinen Gasherd war zwar eine Herausforderung, hat aber insgesamt ganz gut geklappt. Es ging eben alles nur sehr langsam und hätte ich vielleicht eher Gerichte zubereiten sollen, die nicht lange in der Pfanne braten müssen. Beim Kartoffelpuffer braten ist uns nämlich leider 4 mal der Rauchmelder dazwischengegangen, zum Glück waren wir irgendwo ganz allein in der Pampa und keiner hats gehört. In Edinburgh setzte sich mein Essensglücksgefühl noch weiter fort, denn nicht nur, dass es beim Frühstück auch die Schär Produkte gab, nein wir hatten ein äthiopisches Restaurant gefunden, welches sich als Meat Heaven bezeichetet. Und das traf auch zu, denn dort gab es Fleisch in allen Variationen! Leider für meinen Geschmack zu stark gewürzt, aber trotzdem sehr sehr lecker. Schottland ist eigentlich immer einen Besuch wert, denn durch den Einfluss des Golfstromes herscht hier ein recht mildes Klima. So gibt es beispielsweise keinen Winter und das Wasser hat immer eine Temperatur über 14 Grad, es gibt tolle Buchten mit weißen Stränden und sogar Palmen haben wir wachsen sehen. Wer also mal nicht weiß wohin im Winter, Schottland ist da definitiv eine Option.

Landestypisches Essen: Haggis (tatsächlich sehr lecker, wenn auch stark gewürzt), Sponge Cake, Fleischbällchen

Sardinien

Tja, in Sardininen hatten wir ausnahmsweise mal ein bisschen Pech. Wir waren Ende Mai dort und damit genau 2 Wochen vor Saisonstart, was bedeutete, dass so ziemlich alles noch geschlossen hatte. Glücklicherweise hatte wenigstens unser Hotel geöffnet 😀 . Und das war eine schöne, alte Eco-Lodge mit Blick auf das Mittelmeer. Serviert wurden hier abends vorrangig gegrilltes Gemüse wie Zucchini oder Paprika, es gab immer ein Pastagericht, Fleisch, Fisch und Kartoffeln in irgendeiner Form. Für mich also jeden Abend zum Glück genug dabei. Ausserhalb des Hotels waren leider sämtliche Restaurants und Farmen noch geschlossen, weshalb wir andere landestypische Speisen gar nicht probieren konnten, was wirklich sehr schade war. Also falls ihr mal nach Sardinien fahrt, schaut vorher unbedingt von wann bis wann die Saison geht und erzählt mir dann was es dort so zu Essen gibt.

Landestypisches Essen: gebratenes Gemüse, Fisch, Fleisch

China

Uff, essenstechnisch hatte ich vor diesem Urlaub wirklich Angst, wie sich schnell herausstellte, jedoch völlig unbegründet. In China wird nicht eine Mahlzeit pro Person bestellt, sondern es werden viele kleine Gerichte bestellt, die sich dann alle am Tisch teilen. Diese Mahlzeiten sind sehr einfach gehalten und bestanden in der Regel nur aus wenigen Zutaten, dadurch war jedes Mal erstaunlich viel für mich mit dabei. So wird dort oft einfach nur Gemüse in ein bisschen Öl und Essig angebraten und auch Fleischgerichte bestehen meist nur aus Fleisch, Chilischoten, Öl und vielleicht noch 1-2 Gemüsesorten. Liebengelernt haben wir dort gebratenen Chinakohl, solltet ihr die Gelegenheit haben diesen probieren zu können, tut es! Wir wissen nicht genau wie sie es hinbekommen, aber der ist einfach so lecker. Und Chinakohl hat den Vorteil, dass er keine Blähungen hervorruft. Wir gehen davon aus, dass er in Öl und Apfelessig angebraten ist und ich habe es schon etliche Mal zuhause probiert, aber leider nie so hinbekommen wie die Chinesen. Was in China auch reichlich serviert wird, sind Kartoffeln. Meistens in dünne Streifen geschnitten und mit Chilischoten in Öl und Essig angebraten, auch das ist ein sehr leckeres Gericht, welches man unbedingt probieren sollte. Die Chinesen kennen auch Kartoffelpüree … allerdings als Süßspeise und servieren diesen deshalb mit bunten Streuseln! Dieser Anblick hat mich mehr als einmal irritiert. Die Fleischgerichte waren in der Regel eine Art Eintop und mit sehr sehr vielen Chilischoten und Knoblauchzehen versehen. Das Fleisch muss man darin oft suchen, denn Hühnchen beispielsweise werden im Ganzen einfach zerhackt und dann gekocht. Das heißt man hat dann mehr Knochen als Fleisch. Wir haben dort dann auch ganz schnell gelernt, dass es von Vorteil ist, dass Chilis und Knoblauch immer im Ganzen mitgekocht wurden. Dadurch konnte man diese aus seinem Essen aussortieren und musste sie nicht zwangsläufig mitessen. Ich habe festgestellt, dass mir bei mitgekochten, ganzen Chilis die ich nicht mitesse, die Schärfe scheinbar nichts ausmacht bzw. diese keine negative Auswirkung auf meine Verdauung hat. Esse ich Chilis allerdings mit (wie im Thai-Curry mit Chilipaste) ist es wahrscheinlich, dass in der Schale enthaltene Capsin, welches die Darmschleimhaut reizt und dann zu Durchfall und Krämpfen führt. Da hatte das chinesische Essen wirklich Vorteile, denn man konnte um alles Ungewollte einfach durmherum essen. Allgemein ist für Allergiker China wirklich ein Segen, denn gerade abseits der bekannten Städte wie Shanghai, Bejing, Xian oder Hong Kong sind Lebensmittel wie Kuhmilch oder Milchprodukte eher selten und viele Backwaren werden eher aus Reismehl und Tapiokastärke statt aus Weizenmehl hergestellt. Teilweise ist auch vermerkt ob Weizen / Gluten enthalten ist, aber darauf sollte man sich nicht verlassen. Gerade im Süden Chinas sind die einfachen Gerichte und Snacks weit verbreitet. Wir waren beispielsweise im ZhangZhiang Nationalpark und dort gab es regelmäßig kleine Garküchen die Bratkartoffeln, Esskastanien oder Fleischspieße verkauft haben. Ganz einfache Gerichte also die auch für mich gut verträglich waren. Später hatten wir auch eine Art chinesischen Döner: Ein Teigfladen aus Reismehl und dann konnte man wählen was man alles drauf haben wollte: Kartoffelstreifen, Sprossen, Gurken, Bambusstreifen, Algen und und und. Bei mir gabs dann halt nur Kartoffeln und Gurken, aber geschmeckt hats trotzdem. Es gibt in China natürlich auch allerlei essbare Kuriositäten: Seidenraupen (absolut nicht empfehlenswert), Miniskoprione und Seepferden (da ist nichts dran, das lohnt sich nicht), Eselsburger und scharfer Gurkensalat (sehr empfehlenswert, der beste Gurkensalat den ich je gegessen habe), Weinbergsschnecken (keine Ahnung wo sie die herbekommen), Salamander, Schildkröten, Schlagen, Eis aus lila Süßkartoffeln usw. Alles wird immer frisch zubereitet und stehen vor dem Restaurant Schüsseln mit Wasser und Fischen, Muscheln, Schildkröten darin, dann werden die Tiere auch erst für die Zubereitung des Menüs getötet und frisch gekocht. Da übelegt man sich dann oftmals, dass einem die vegetarischen Gerichte vielleicht doch reichen 😉 Noch ein Wort zu den lila „Süßkartoffeln“: Sie werden zwar weltweit als Süßkartoffeln bezeichnet, sind aber eigentlich Yamswurzeln und haben einen sehr hohen Stärkegehalt (weshalb das Eis daraus auch so lecker schmeckt). Süßkartoffeln gibt es nur in den Farben weiß bis orange. Kochen können die Chinesen wirklich und gerade die einfachen Gerichten sind meist verdammt lecker und gut verträglich. Ich glaube, ich habe noch nie so viel im Urlaub gegessen wie in China.

Landestypisches Essen: gebratenes Gemüse und gekochtes Fleisch (meist Hühnchen), Reis, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Lotuswurzeln, Soja

Empfehlenswert: Gebratener Chinakohl, Eselsburger, scharfer Gurkensalat

Zypern

Unser erster Urlaub mit Allergien und zum Glück sind wir genau im richtigen Hotel gelandet! Der griechische Teil Zyperns hat einiges zu bieten, sowohl landschaftlich als auch kulturell. Kulinarisch ist es da leider etwas schwieriger, zumindest wenn man sich an den typischen Touristenorten aufhält. Dort wird mit Vorliebe billiges Fast Food serviert. Unser Hotel hingegen war da um Welten besser aufgestellt. Wir hatten ein kleines restauriertes Bio-Eco Hotel hoch oben in den Bergen, der Weg dorthin ist beschwerlich, aber es ist jede Serpentine wert. Betrieben wird es von einem sehr charmanten Ehepaar und sie haben eine exzellente Köchin in der Küche stehen. Ich habe es selten so erlebt, dass man sich so viel Mühe gibt auf all meine Allergien einzugehen, aber dort wurde für mich extra alles frisch und separat gekocht und sie haben mit mir zusammen überlegt was ich von dem was noch so in der Küche ist essen könnte. Und es war alles immer sehr, sehr lecker! Die Zutaten haben sie jeden Tag frisch vom Markt geholt und für mich ein paar Kartoffeln extra gekauft, damit ich auch genug zu essen habe. Im Reiseführer hatten wir dann noch von einem guten Restaurant gelesen, in welchem auch Steak serviert wurde und das musste natürlich ausprobiert werden. Das Steak war gut, aber nicht überragend. Dafür hatten wir in der Hauptstadt eine sehr leckere Leberpastete mit Granatapfel und Pistazien – absolut empfehlenswert! Nüsse gibt es dort überigens reichlich zu kaufen und in Zypern ist der Johannisbrotbaum zu Haus. Falls ihr auch also schon immer mal gefragt habt, wie dieses ominöse Johannisbrotkernmehl hergestellt wird und ob man dem trauen kann, in Zypern wachsen diese Bäume überall und man erkennt sie sofort an den großen, dunklen Schoten.

Landestypisches Essen: Meze (viele kleine Vorspeisen, meist eingelegt in Öl und kräftig gewürzt), Kartoffeln und Eierspeisen, Nüsse

Empfehlenswert: Hotel Apokryfo

Kaiserschlüpfer Rückenschmeichler Mama

Eine Schwangerschaft ist kein Zuckerschlecken, aber für viele Frauen dennoch ein wunderbares Geschenk der Natur. Nur diese lästigen Schwangerschaftsbeschwerden, hätte die gute Mutter Natur vielleicht weglassen können. 😉 Denn auch, wenn man sich in der Schwangerschaft über den immer größer werdenden Bauch immer mehr freut, ist da ein bisschen Unterstützung manchmal ganz hilfreich. Besonders, wenn die Bauchmuskulatur vorher nicht gut trainiert war. Zusätzlich übt das Kleine zum Ende hin vermehrt den Ernstfall, und mit jeder Wehenübung können sich auch Rückenschmerzen dazugesellen.

Der Rückschmeichler Mama von Kaiserschlüpfer kann die werdende Mama da sehr gut unterstützen und für Linderung sorgen. Denn er bietet gleich zwei große Vorteile: zum Einen geht er über den gesamten Schwangerschaftsbauch und stützt diesen und zum anderen kann in der Rückentasche ein Wärmepad eingelegt werden um die Rückenschmerzen zu lindern. Das wird sicherlich jede Schwangere schnell zu schätzen wissen. 🙂

Aber funktioniert das ganze denn nun auch gut? Ich weiß nicht so genau ob ich vielleicht eine Nummer größer hätte nehmen sollen, denn ich hatte irgendwie das Gefühl, dass der Schlüpfer auf den Bauch drückt. Zwar konnte ich gerade bei längeren Unternehmungen wirklich einen Unterschied merken, so dass diese mit Kaiserschlüpfer nicht so anstrengend waren, aber gerade beim An- und Ausziehen wurde dieses Druckgefühl immer deutlich. Womit wir schon beim nächsten Thema wären. Das An- und Ausziehen empfand ich als anstrengend. Gerade als es letzten den Temperatursturz gab und es plötzlich nass-kalt wurde, hatte ich zusätzlich noch eine Schwangerschaftsstrumpfhose an und hatte dann jedes Mal doppelt Spaß, wenn ich bspw. auf Toilette beides immer über den Bauch kriegen musste, denn gerade der Schlüpfer sitzt halt schon recht straff. Danach hätte ich jedes Mal fast ein Schläfchen gebrauchen können 😀 . Und dann kamen die Hochsommertemperaturen mit über 35 Grad. Zu der Zeit wurden der Kaiserschlüpfer und ich keine Freunde, denn wenn ich ihn getragen habe, hat nach kurzer Zeit mein Bauch angefangen zu jucken, da war es ohne dann wirklich angenehmer.

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Ein Segen hingegen ist das Wärmepad, besonders bei Senk- und Vorwehen (oder auch wenn es plötzlich mal wieder nass-kalt wird). Einfach 1 Minute in der Mikrowelle erwärmen, und dann in die Tasche auf der Rückseite friemeln. Die Wirkung setzt tatsächlich sofort ein und die Schmerzen sind wie weggeblasen. Ein Träumchen! Das Einlegen könnte zwar leichter sein, wenn die Öffnung größer wäre, aber so kann das Pad wenigstens nicht herausfallen (auch beim Toilettengang nicht). Und mit ein bisschen Übung bekommt man es auch recht schnell hinein. Zusätzlich gibt es auch noch ein To-Go-Wärmepad welches nicht in der Mikrowelle erwärmt werden braucht. Das ist wie die Taschenwärmer für den Winter mit einem Metallplättchen zum Knicken. Bei längeren Ausflügen an nass-kalten Tagen habe ich beide Pads kombiniert: zu Hause noch schnell das normale Pad in der Mikrowelle erwärmt und eingelegt und als dieses dann verbraucht war, gegen das To-Go-Pad ausgetauscht. So hatte ich stundenlang einen warmen, schmerzfreien Rücken. 🙂

Fazit: Der Rückenschmeichler Mama hat mich insgesamt gut in der Schwangerschaft unterstützt, besonders durch das Wärmepad. Doch das Druckgefühl und das vermehrte Bauchjucken bei hohen Temperaturen machten daraus eher einen Begleiter für längere Touren, als einen Alltagshelfer.

Getestet für: kidsgo

Hersteller: Kaiserschlüpfer

UVP: 39,90€

Weiterempfehlung: 80%


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Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir kostenlos  zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.

Rein rechtlich muss ich euch darauf hinweisen, dass beim Kommentieren dieses Beitrags personenbezogene Daten (E-Mail Adresse und Benutzernamen) an mich weitergeleitet und damit verarbeitet werden.


 

Neutrogena Hydro Boost

Ich habe für euch die Neutrogena Hydro Boost Body Serie unter die Lupe genommen. Was mir gleich aufgefallen ist, war der Duft. Der lässt sich nämlich recht schwer beschreiben, ich würde am ehesten sagen irgendetwas zwischen frisch und parfümiert und irgendwie gut. Die Konsistenz war bei allen Produkten leicht unterschiedlich, wodurch der Test sehr spannend war. Hier stelle ich euch die Produkte nun im Einzelnen vor:

Hydro Boost Body Lotion Gel

Neutrogena Hydro Boost Body Lotion Gel

Die Body Lotion kommt in einem praktischen Pumpspender daher, das finde ich richtig klasse. So kann man immer die gleiche Menge für die gleichen Körperteile verwenden (endlich bekommen meine beiden Beine mal gleich viel Body Lotion ab 😀 ), es ist hygienisch und wesentlich einfacher in der Handhabung als eine Tube oder ähnliches. In meinem Test zog die Body Lotion innerhalb von 5 Minuten ein bzw. ich konnte mich nach 5 Minuten problemlos anziehen. Das mit dem Einziehen ist vielleicht aber auch eher nur ein subjektives Gefühl, weil ich habe bei anderen Testern gelesen, dass es da wesentlich länger gedauert hat. Von der Konsistenz her ist die Body Lotion wie andere Body Lotionen auch, eher etwas flüssiger und lässt sich sehr gut verteilen.

Hydro Boost Body Gel Spray

Neutrogena Hydro Boost Body Gel Spray

Darauf war ich sehr gespannt, denn eine Body Lotion als Spray sieht man dann doch nicht so häufig. Meine größte Angst war, dass der Spühkopf gleich nach kurzer Zeit verstopfen könnte. Dem war aber nicht so! Das Spray hat eine leichte Textur und lässt sich dadurch sehr, sehr gut verteilen. Zudem zieht es wirklich schnell ein. Das Beste daran ist aber der leicht kühlende Effekt. Gerade jetzt bei diesem wunderschönen Frühlingswetter war das Spray auf der Haut dadurch wirklich angenehm.

Hydro Boost Body Sorbet Creme

Neutrogena Hydro Boost Body Sorbet Creme

Mein absoluter Favorit! Auch wenn ich gestehen muss, dass ich sie gar nicht für den Körper, sondern fürs Gesicht genommen habe 😀 Die Creme hat eine samtig, weiche Textur und lässt sich gut verteilen. Im Gesicht ist sie auch recht schnell eingezogen und hat den ganzen Tag ein samtig, weiches Gefühl auf der Haut hinterlassen. Woran hier aber wirklich gearbeitet werden muss, ist die Verpackung, denn die Creme Dose wirkt etwas billig und der Deckel überdreht sofort bei der 2. Drehung.

Hydro Boost  Hand Creme Gel

Neutrogena Hydro Boost Hand Creme Gel

Im Gegensatz zu den anderen Produkten, zog die Handcreme leider nicht zu schnell ein. Gerade wenn man ein bisschen zu viel genommen hatte, ist man gefühlt ewig am cremen gewesen, bis man Smartphone oder Tablet wieder benutzen konnte ohne, dass ein Fettfilm auf dem Display zurückbleibt 😉 Dafür muss ich aber sagen, war die Pflegewirkung ausgesprochen gut, denn mindestens einmal Händewaschen hat die Creme überlebt.

Fazit

Schlussendlich habe ich über Code Check noch die Inhaltsstoffe überprüft und leider hat dies meinen Verdacht bestätigt, dass alle Produkte Mikroplastik enthalten (Acrylates Crosspolymer-2) und da muss ich sagen, war ich dann wirklich ein bisschen enttäuscht. Denn das hätte ich von einem Produzenten wie Neutrogena nicht erwartet.

Insgesamt bin ich mit den Produkten was die Handhabung und Pflegewirkung angeht wirklich zufrieden und meine Haut fühlte sich oftmals auch nach dem Waschen noch geschmeidig weich an.

Getestet für: gofeminin

Hersteller: Neutrogena

UVP: 3,95 – 4,95

Weiterempfehlung: 90%


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AEG UltraMix 4700

Wer mir auf Instagram folgt hat es sicherlich mitkommen (okay bei der Anzahl an Bildern und Videos konnte man es eigentlich fast nicht übersehen 😉 ), ich zählte zu den 25 glücklichen Testern von Brands You Love, welche die AEG UltraMix Küchenmaschine testen durften. Eins könnt ihr mir glauben, ich bin zu Hause wie ein Honigkuchenpferd rumgelaufen, so ein dickes Grinsen hatte ich im Gesicht, als ich die E-Mail mit der Zusagen gelesen hatte! Nun aber die große Frage: Lohnt sich denn so eine Investition? Jaaaaaa 🙂

Gut verpackt kam das gute Stück bereits wenige Tage nach der E-Mail bei mir an und wurde direkt aufgebaut und ausprobiert. Ich habe versucht alle Möglichkeiten der Maschine auszuprobieren. So wurde geknetet, aufgeschlagen, umgerührt, schaumig geschlagen …. und hier im Beitrag präsentiere ich euch die Ergebnisse und meine Erfahrungen mit dem AEG UltraMix.

AEG UltraMix Kartoninhalt
3 Aufsätze, 2 Schüsseln, 1 Spritzschutz und die Machine selbst waren im Testpaket

Zunächst mal zum Inhalt im Testpaket. Die Maschine kommt mit samt 2 Schüsseln (eine große und eine kleinere) und einem Knethaken, einen Schneebesen, einem Rühraufsatz und einem Spritzschutz. Außerdem waren noch 2 Ausgaben der Freundin im Paket enthalten.

Ein Leichtgewicht ist die UltraMix nicht gerade, aber irgendwo muss der 1000 Watt Motor ja auch hin und der wiegt natürlich ein bisschen was. Und wer 7 kg Teig kneten können will, braucht auch das entsprechende Gegengewicht, man will ja nicht umkippen! 😂 Von daher sollte man sich gleich zu Beginn gut überlegen wo man das gute Stück hinstellt, denn allzuoft hin und herbewegen möchte man sie lieber nicht. Dabei sollte man auch gleich beachten, dass man bei Benutzung an beide Seiten der Maschine ran muss, denn auf der linken Seite befindet sich der Hebel zum Auf- und Absenken und auf der rechten der Drehknopf zum Ein- und Ausschalten und für die Geschwindigkeitsstufen. Es wäre vielleicht schöner gewesen, beides auf einer Seite zu haben, aber man kann halt nicht alles haben. 😉

Nun aber zum ersten Test-Einsatz: Hackplätzchen! Dazu werden frisches Rinderhackfleisch, Eier, gemahlene Mandeln, Gewürze und getrocknete Früchte miteinander vermengt und anschließend mittels Plätzchen-Ausstecher in weihnachtliche Form gebracht und dann in der Pfanne gebraten. Dabei konnte die UltraMix jetzt zugegebenermaßen noch nicht sein ganzes Können zeigen, aber man konnte schon mal testen ob er mit größeren Mengen Schwungmasse umgehen kann. Kann er. Besonders bei der kleineren Schüssel ist dann aber auch der Spritzschutz essentiell, denn sonst fliegt einem das Hack durch die ganze Küche! 😂 Ansonsten kann man bei der Maschine eigentlich nicht viel falsch machen. Masse in die Schüssel rein, Motor hoch, Schüssel drunterstellten und einrasten lassen, Aufsatz aufstecken, Motor absenken und dann den Drehknopf betätigen und schon rührt die UltraMix los. Der Drehknopf macht übrigens total Spaß, ich weiß zwar nicht so genau warum, aber der fetzt. Vielleicht weil er immer so schön einrastet und so schön blau beleuchtet ist.

Als nächstes waren die Kokosmakronen dran, dafür musste Eiweiß aufgeschlagen werden, was ja normalerweise nicht gerade meine Lieblingsaufgabe ist. Ich habe mir dazu schon X Anleitungen durchgelesen und angeschaut und trotzdem klappt es bei mir nicht immer. Das wird jetzt mit dem UltraMix hoffentlich ein Ende haben. Und siehe da, es hat auch gleich beim ersten Mal problemlos geklappt. In der Anleitung gibt es eine kleine Tabelle mit Geschwindigkeiten und Zeiten für einige Standarddinge wie Eiweiß, Hefeteig usw. Leider sind die Angaben in dl und ich hatte natürlich keine Ahnung wie viele dl nun meine 4 Eiweiße hatten, deshalb habe ich einfach auf Stufe 8 und mit dem Schneebesen-Aufsatz angefangen und dann nach einer Minute auf Stufe 10 hochgeschaltet. Hat super geklappt und nach 2 Min gab es schönen Eischnee. Damit hat es zwar etwas länger gedauert als in der Anleitung beschrieben (100s), aber ich mühe mich da immer wesentlich länger ab. 🙈

Abends sollte es dann wieder etwas herzhaftes geben, also wurde Pizzateig aus Tapiokastärke gemacht. Der geht eigentlich recht fix, nur dass man am Ende den Teig immer noch 15 Min kneten muss. Macht keinen Spaß. Dabei ist mir auch glatt ein Anwendungsfehler passiert. Und zwar habe ich die Machine bei leerer Schüssel eingeschaltet und dann erst nach und nach die Mehle in die Schüssel gegeben. Großer Fauxpas! Ein nicht unbeachtlicher Teil des Mehls ist auf dem Knethaken liegen geblieben, so dass ich den UltraMix anhalten musste und das Mehl erstmal runterkratzen musste bevor ich weitermachen konnte. 🙈 Also merke: immer erst die trockenen Zutaten in die Schüssel, dann Maschine starten und dann die flüssigen Zutaten dazugeben. Sollte eine erfahrene Hobbyköchin wie ich eigentlich wissen, aber Test ist Test. 😂 Dabei ist mir auch ein Kritikpunkt an der UltraMix aufgefallen, und zwar die Einfüllöffnung. Ich habe im gesamten Test kein Gefäß gefunden um einfach und sauber trockene Zutaten hinzufügen zu können. Immer war die Öffnung zu schmal, so dass entweder einiges daneben ging oder ich mich umständlich verrenken musste damit alles reingeht. Wäre die Öffnung konischer geformt, wäre das vielleicht einfacher. Bei flüssigen Zutaten oder Eiern war das übrigens nicht so das Problem, da ich dafür meist dem Messbecher oder nur Messlöffel benutzte.

Geknetet hat der AEG dann aber super, da er das schön gleichmäßig macht und nicht wie ich nach ein paar Minuten keine Lust mehr hat. 😂 Der Teig ließ sich super ausrollen (was bei getreidefreien Teigen nicht selbstverständlich ist) und wurde schön knusprig. Vermisst habe ich hier lediglich einen eingebauten Timer, der die Maschine nach einer vorgegebenen Zeit automatisch stoppt. So musste ich mir halt selbst einen Timer stellen und dann die UltraMix ausschalten.

AEG UltraMix Tabletständer
Wenn der UltraMix mal nicht in Gebrauch ist, kann man ihn auch wunderbar als Tabletständer verwenden 😀

Fazit: Eine tolle Küchenmaschine die ich in meiner Küche nicht mehr missen möchte, ein paar kleine Fehler hat sie aber derzeit noch. So wird der UltraMix recht laut und beim Teig kneten kann er auch mal ganz schön wackeln und manchmal bleiben doch einige Zutaten am Schüsselrand kleben und werden nicht verarbeitet. Das Zubehör ist leider etwas teuer.

Getestet für: brandsyoulove

Hersteller: AEG

UVP: 439,99€

Weiterempfehlung: 90%


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Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir kostenlos  zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.