PayPal: Geld an Freunde senden

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Für trnd durfte ich die PayPal App und die Funktion „Geld an Freunde senden“ testen. Da ich mit PayPal bereit fürs Onlineshopping nutze, war ich gespannt ob diese Funktion auch so einfach zu nutzen ist wie das Bezahlen mit PayPal in Internet.

Wir haben noch ein wunderbares Wochenende an der Ostsee mit Freunden verbracht und dabei teilt man sich natürlich auch die ein oder anderen Kosten. Einen Abend wurde ein farbenprächtiges Feuerwerk direkt am Strand veranstaltet und von unserer Hotelbar aus, hatte man die beste Sicht. Da dachten wir uns: Cocktails dürfen da natürlich nicht fehlen. Gesagt, getan. Cocktails an der Bar bestellt, einer bezahlt und noch auf dem Weg zur Aussichtsterasse konnte die Rechnung mit Hilfe der PayPal App geteilt werden!

Wenn sich alle die PayPal App (für Android und iOS verfügbar) installieren, geht das natürlich am Einfachsten. Man benötigt lediglich die E-Mail Adresse des Freundes und schon kann man an diesen Geld senden. Dazu ist in der App direkt auf der Startseite die Funktion „Geld senden“ und „Geld anfordern“ hinterlegt. Klickt man auf Geld senden, gibt man nur noch die E-Mail Adresse an, den Betrag und direkt bekommt der Begünstigte eine (Push-)Benachrichtung, dass neues Geld da ist. Dann kann man das Geld entweder beim nächsten Online Shoppingtrip verjubeln oder sich auf das hinterlegte Bankkonto übertragen lassen.

Ich nutze PayPal jetzt schon viele Jahre und hatte noch nie Probleme beim Bezahlen oder Sicherheitsprobleme. Das Beste ist natürlich, dass beim Bezahlen mit PayPal, dem Begünstigten das Geld sofort gutgeschrieben wird, wodurch Artikel meist direkt nach Bestelleingang in den Versand gehen. Bezahlt man bei Ebay mit PayPal ist die Transaktion auch versichert und PayPal übernimmt die Haftung. Sollte die ersteigerte Ware also nicht bei euch ankommen, bekommt ihr von PayPal euer Geld zurück und PayPal kümmert sich selbst darum vom Verkäufer das Geld zurückzuholen. Auch bietet PayPal noch einige nette Aktionen wie Übernahme der Rücksendekosten für ungewollte Shoppingartikel und es gibt immer wieder Rabatte und Gutscheine für Partnershops.

Für Privatpersonen ist PayPal kostenlos, auch die Geld an Freunde senden und Geld anfordern Funktionen sind ohne Gebühren. Lediglich für Geschäftskonten werden Gebühren fällig.

Fazit: Tolle Aktion und super Funktion von PayPal. Es ist einfach anzuwenden und jeder bekommt sein Geld sofort. Tolle Sache.

Getestet für: trnd

Weiterempfehlung: 100%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir kostenlos/vergünstigt zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


 

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Harman/Kardon Omni® 20 Multiroom Lautsprecher

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Musik ist mir sehr wichtig im Leben, deshalb könnte ich sie am liebsten zu jeder Tageszeit hören. Ob frühmorgens im Bad, während der Arbeit, beim Kochen, beim Putzen, beim Picknick mit Freunden… eigentlich immer 🙂 Deshalb lege ich bei Lautsprechern auch Wert auf Qualität. Ich reagiere recht empfindlich, wenn ich meine Lieblingsmusik aus kleinen, kratzigen Lautsprechern höre, die bei sich in den Höhen regelrecht überschlagen und man sich eigentlich lieber die Ohren zuhalten möchte.

Auf diesen Test war ich aus diesen Gründen sehr gespannt, denn ich kannte die Harman/Kardon Qualität schon aus Premiumfahrzeugen und da waren sie sehr überzeugend.

Inhalt Testpaket

Es war alles enthalten um sofort loslegen zu können: Lautsprecher, 2x Netzkabel (Deutschland und GB),  Bedienungsanleitung, Garantie und alles war in einem sehr edlen Karton verpackt.

Design und Haptik

Der Lautsprecher sieht auf den ersten Blick sehr edel aus und besteht auf der Rückseite aus einer schwarzen Plastikhülle, abgesetzt mit Metall,  und ist auf der Vorderseite mit schwarzem Stoff bespannt. Als optisches Highlight ist ein Metallstreifen zwischen Stoff und Plastikhülle eingelassen. Die Bedienelemente sind unter einer Silikonabdeckung eingelassen und können in verschiedenen Farben leuchten. Den Plastikteil finde ich persönlich nicht so gelungen, das fühlt sich nicht wirklich hochwertig an, ansonsten merkt man sofort, dass man ein Qualitätsprodukt in den Händen hält und das macht einen gleich ein bisschen glücklich 🙂 Der Stoffbezug zieht Staub übrigens magisch an, für das Foto musst ich extra mit einer Fusselbürste drüber gehen 😀

Verarbeitung

Wie zu erwarten ist der Omni® auch einwandfrei verarbeitet. Alle Materialübergänge sind lückenlos, es gibt keine Dellen oder Beulen.

harman/kardon Omni® 20 Rückansicht
Auf der Rück/-Unterseite sind Anschlüsse für LAN, AUX und Stromanschluss untergebracht. Auch eine Reset und WPS Taste sind dort zu finden. Gummibeschichtung sorgt für Halt.

Funktionsumfang

Im Gegensatz zu anderen Funklautsprechern bietet der Harman/Kardon sowohl Bluetooth, als auch WLAN, LAN und AUX Eingang und hat damit den meisten Lautsprechern einiges voraus, da andere lediglich mit Bluetooth ausgestattet sind. Die WLAN Verbindung war für mich auch sehr wichtig, denn Bluetooth ist zum einen ein kleiner Energiefresser (auch wenn der aktuellste Standard weniger Strom verbraucht) und zum anderen in der Reichweite doch etwas beschränkt. Manchmal möchte man eben die Lieblingsplaylist vom Laptop hören und diesen nicht extra zum Lautsprecher schleppen müssen. Außerdem ist WLAN auf meinen Geräten eigentlich eh immer an und Bluetooth müsste ich extra einschalten.

Ersteinrichtung

War, gelinde gesagt, eine Katastrophe. Ausgepackt, Lautsprecher angeschlossen, App runtergeladen und dann gefühlt unzählige Male versucht den Lautsprecher per WLAN mit der App zu verbinden. Die Verbindung brach immer wieder ab und ich musste mindestens 20 Mal komplett von vorne anfangen und mehrmals den Reset-Knopf am Lautsprecher betätigen. Das hat wirklich keinen Spaß gemacht. Im Nachhinein stellte sich dann heraus, dass die App das eigentlich Problem war und diese keine stabile WLAN Verbindung aufrechterhalten konnte. Das neuste Update hat diesen Fehler jedoch behoben. Damit sollte dann auch die Ersteinrichtung kein Problem mehr sein.

Da ich mit anderen Funklautsprechern bereits einige Probleme mit der WLAN Verbindung hatte, dachte ich zwischenzeitlich auch, dass es an unserem WLAN bzw. Router liegt. Deshalb hatte ich testweise den Router auf das 5GHz Band umgestellt (dieses ist meist nicht so stark frequentiert wie das 2,4GHz Band und daher stabiler) und obwohl der Omni® beide Bänder unterstützt, war im 5GHz Band kein Verbindungsaufbau per App möglich! Der Lautsprecher wurde dann einfach nicht gefunden. Nachdem ich dann wieder auf 2,4GHz umgestellt hatte, ging es wieder.

Die Bedienungsanleitung war da leider auch keine große Hilfe, denn diese fällt etwas dürftig aus. Bis auf ein paar Bilder versehen mit Stichwörtern konnte man dieser Anleitung leider nicht allzu viel entlocken.

Harman/Kardon App

Sagen wir mal die App ist minimalistisch. Sowohl im Design als auch im Funktionsumfang. Man kann einen oder mehrere Lautsprecher einrichten, kann aber beispielsweise keine eigene Bezeichnung für den Lautsprecher vergeben, sondern man wählt einen Raum aus in welchem der Lautsprecher steht (fand ich anfangs recht verwirrend, denn so wird der Lautsprecher dann auch in der WLAN/Bluetooth Liste eben mit Küche statt Omni® Lautsprecher angezeigt) und dann kann man beim iPhone die Playlists und Titel aus der Musik App importieren und über die App direkt abspielen. Es kann ein Softwareupdate durchgeführt werden und wenn man mehrere Omni® hat, können diese per App zu einem System verbunden werden. Das wars dann aber auch schon. Kein Equalizer, keine Einstellmöglichkeiten wie die Zeit zum Automatischen Abschalten, keine LED Einstellungen und auch keine Bass Einstellmöglichkeiten. Minimalistisch eben. Da müssen sie wirklich noch nachbessern, Equalizer Einstellungen wären meiner Meinung nach Pflicht.

Bei den ersten Versuchen per WLAN konnte ich ein Lied ungefähr eine Minute abspielen, dann bracht die Verbindung ab. Ich musste die App komplett neu starten um wieder Musik hören zu können. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie genervt ich nach dem 10. Lied war 😉 Also habe ich Bluetooth eingeschaltet und dann konnte ich ununterbrochen Musik hören.

Bedienung

Sobald man die Bildchen in der Anleitung einmal verstanden hat, ist es eigentlich recht einfach. Am Lautsprecher selbst können Quelle, Play/Pause bzw. An/Aus, und die Lautstärke eingestellt werden. Mittig des Bedienelementes ist ein Kreis mit einem Schrägstrich eingebettet, welcher in Rot, Weiß, Blau oder Grün leuchtet (dauerhaft oder blinkend), abhängig davon was gerade gemacht wird. Rot bedeutet das Gerät ist im Standby. Weiß steht für betriebsbereit und mit dem WLAN verbunden, bei blau ist eine Bluetooth-Verbindung aktiv und grün leuchtet es wenn AUX als Quelle ausgewählt ist.

Zum Auswählen / Ändern der Quelle wird einfach die Taste „Quelle“ kurz gedrückt und anhand der Farbe kann man die ausgewählte Quelle erkennen. Zum Verbinden wir diese Taste dann mindestens 3 Sekunden gedrückt und war der Verbindungsversuch erfolgreich gibt es ein akustisches Feedback.

Dass die Play/Pause Taste auch gleichzeitig der An/Aus Schalter ist, habe ich eigentlich nur durch Zufall rausbekommen, es ist nämlich leider nicht per Symbol o.ä. ersichtlich. Auch hier wieder: Kurz gedrückt = Play/Pause, lang gedrückt = An/Aus.

Die Lauter und Leise Tasten haben scheinbar keine zusätzlichen Funktionen, sonder ändern einfach nur die Lautstärke. Grundsätzlich sollte man dies aber eher an der Quelle, sprich am verbundenen Gerät vornehmen.

Was mich wirklich nervt, ist das dauerhaft rot leuchtende Bedienelement im Stand-By. Wenn ein Gerät nicht eingeschaltet ist, soll es meiner Meinung nach auch nicht leuchten, das verbraucht unnötig Strom und gerade im Dunkeln nervt mich das. Wenn man das per App deaktivieren könnte, wäre ich noch ein kleines bisschen glücklicher mit dem Omni® 20.

Sound

Nun das wichtigste: der Sound. Hier habe ich viel erwartet, denn Harman/Kardon ist kein Unbekannter im Audiobereich. Ich wurde glücklicherweise nicht enttäuscht. Der Sound ist durchweg ausgewogen. Die Tiefen sind kräftig und die Höhen überschlagen sich nicht und kratzen auch nicht. Es klingt auch nichts hohl und es ist bemerkenswert, welch kräftigen Sound dieses kleine Gerät erzeugen kann. Soundtechnisch ist der Omni® 20 der Konkurrenz meiner Meinung nach um Längen voraus.

Schwachstellen

Manchmal schaltet sich der Lautsprecher von selbst ein und versucht sich zu verbinden, das ist etwas gespenstisch (und verbraucht unnötig Strom 😉 ). Die Zeit für die automatische Abschaltung würde ich gerne einstellen können, das sollte in Zukunft in die App integriert werden genau wie ein Equalizer. Leider sind auch Streaming Dienste wie Amazon Music noch nicht verfügbar und auch steht Apples Air Play nicht zur Verfügung, so dass man Titel von Amazon Music nur per Bluetooth abspielen kann. Musik in HD Qualität kann aber nur per WLAN genossen werden und so muss man leider ein paar Abstriche hinnehmen.

Fazit: Toller Funklautsprecher mit kräftigem Sound! Qualität ist hier Programm und das merkt man sowohl bei der Verarbeitung als auch beim Sound. Nur die App lässt noch zu wünschen übrig, aber da besteht ja noch Hoffnung auf Besserung. Ich denke wir werden dieses Schätzchen einfach behalten… 🙂

Aktuell ist der Omni® 20 in weiß für 139€ im Harman/kardon Outlet verfügbar!!! Und für 156€ in schwarz bei Amazon!!!

Getestet für: reviewclub

UVP: 299,00€

Bezugsquellen: amazon, harman/kardon outlet

Weiterempfehlung: 90%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir temporär zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


 

smartLab Pulsmesser

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Ich trainiere gerne und regelmäßig und da ich von der smarten Körperanalysewaage schon sehr angetan war, habe ich mich bei testberichte.reviews auch noch auf den Produkttest für den Herzfrequenzmesser beworben und Glück gehabt. Also durfte ich nun beides in Kombination testen und meine tägliche Fitness noch genauer beobachten zu können. Aber kann man so einen Pulsmesser mit Brustgurt überhaupt den ganzen Tag lang tragen? Und kommen die Daten auch noch auf dem gekoppelten Gerät an, wenn man sich ein paar Meter davon wegbewegt? Yup, funktioniert alles reibungslos!
Auf diesen Test habe ich mich aus 2 Gründen beworben: Um meinen maximalen Puls beim Training zu ermitteln und um meinen durchschnittlichen Ruhepuls ermitteln zu können. Insgesamt kann man sagen, dass dieser Pulsmesser grundsätzlich für beides geeignet ist, aber eher im Trainingsbereich seine Stärken hat.

pulsmesser - 1Was ist drin im Karton?
Die Pulsmesser-Einheit samt Batterie ( Hersteller gibt die Laufzeit mit einem Jahr an, allerdings ohne nähere Informationen zur Nutzungsintensität), 1x Brustgurt und 1x Anleitung. Alles ist in einem schicken schwarzen Karton samt Magnetverschluss verpackt.

pulsmesser - 2Wie ist die Verarbeitung?
Sowohl der eigentlich Pulsmesser, als auch der Brustgurt machen den Eindruck sehr gut verarbeitet zu sein und der Pulsmesser wirkt sehr stabil. Es lassen sich keine spitzen Kanten, Bruchstellen oder sonstige Verarbeitungsschwächen feststellen. Auch wenn der Pulsmesser mal runterfällt, nimmt er keinen Schaden. Der Brustgurt ist aus einem elastischen Material und wirkt sehr reißfest.

Welche Verbindungsmöglichkeiten gibt es?
Verbunden wird per Bluetooth oder ANT+ mit Smartphone oder Tablet. Ich habe ausschließlich Bluetooth verwendet, da mein iPhone von Hause aus kein ANT+ unterstützt. Bei einigen Android Phones soll das wohl anders sein.

Wie einfach ist die Ersteinrichtung?
Da ich ja bereits die smarte Körperanalyse Waage von smartLab besitze, war ich etwas vorbereitet. Das heißt ich hatte bereits die fitmefit Move von hmm installiert und wußte, dass das Handy das Gerät am besten über die App findet. Also Bluetooth eingeschaltet, App geöffnet und unter „Geräte“ nach dem Herzfrequenzmesser suchen lassen. Wechselt man dann wieder in das Bluetooth Menu wird das Gerät dort auch angezeigt und man kann sich damit verbinden. Sobald das Telefon dann den Status „verbunden“ anzeigt, kann es auch schon losgehen. Danach wurde es dann auch in der App als Gerät angezeigt. Wechselt man anschließend in die Apple Health App und gibt unter Vitalzeichen den Herzfrequenzzähler als Quelle an, wird einem da kontinuierlich die gemessene Herzfrequenz angezeigt.

Wie stabil ist die Bluetooth-Verbindung?
In meinem Test gab es da unterschiedliche Ergebnisse. Ich habe den Pulsmesser erst im 24h Betrieb ausprobiert um testen zu können, ob auch nachts zuverlässig Daten übermittelt werden (das hat ohne Probleme geklappt). Bewegt man sich zu weit weg vom Handy und dieses ist im Standby Modus, wird die Verbindung unterbrochen und erst dann wieder hergestellt, wenn man das Handy aus dem Standby Modus holt. Beim ersten Training kam es dann leider gleich zu Beginn zu einem Verbindungsabbruch und da ich das Handy während des Trainings nicht benutze, wurde dieses Training dann nicht aufgezeichnet, was sehr schade war. Beim 2. Training war ich dann schlauer, habe mir vorher eine passende Trainingsapp heruntergeladen und das Handy samt App die ganze Zeit angelassen (also nicht gesperrt bzw. automatisch in den Stand-By gehen lassen) und dann wurde das komplette Training aufgenommen. Das heißt, man sollte sich wirklich nicht mehr als ein paar Meter vom Handy wegbewegen. Unser Trainingsraum ist genau 10m lang, und sobald ich am anderen Ende des Raumes stand war die Verbindung weg. Tagsüber wurde aber trotz Stand-By Modus zuverlässig getrackt, wenn das Handy nicht zu weit weg war.

Welche Apps sind kompatibel?
Diese Frage hat sich der Hersteller scheinbar auch gefragt, aber leider keine Antwort dazu angegeben. Es gibt vom Hersteller die fitmefit Move App, in dieser App wird das Gerät als Herzfrequenzmesser erkannt und das wars dann leider auch schon. Ich habe extra beim Hersteller nachgefragt, da es in der App bereits einen Menüpunkt Training und Herzfrequenz gibt, dieser ist aber aktuell noch deaktiviert und aktiviert sich auch leider nicht, sobald der Pulsmesser als Gerät in der App registriert ist. Laut Hersteller dauert es wohl noch ein bisschen bis man den Pulsmesser mit deren App nutzen kann, aber sie arbeiten mit Hochdruck daran. Die Suche nach anderen passenden Apps hat sich als schwierig erwiesen, zumindest für meinen Zweck der 24h Messung. Bis dato konnte ich nur die Apple Health App wirklich dafür nutzen um kontinuierlich die Herzfrequenzdaten aufzeichnen zu können. Für kurze Aufzeichnungen während eines Trainings gibt es eine Vielzahl von Apps, aber viele sind entweder kostenpflichtig oder mit In-App Käufen. Bei den meisten Gratis Apps könnten dann nur 1-3 Trainings kostenlos aufgezeichnet werden und dann würde man zur Kasse gebeten. Es wäre schön, wenn der Hersteller eine Liste mit kompatiblen Apps zur Verfügung stellen könnte, denn es gab auch einige Apps die den Pulsmesser nicht erkannt haben.  Für solche Rechercheaufgaben eigneten sich immer Praktikanten oder Studenten ganz gut 😉 . Als größtes Manko sehe ich hier den fehlenden internen Speicher um Daten bei Verbindungsabbrüchen zwischenspeichern zu können.

pulsmesser - 3Wie genau sind die Messdaten?
Leider hatte ich kein geeichtes Gerät zur Überprüfung der Messgenauigkeit da, aber verglichen mit der Finger-Mess-Methode und meinem subjektiven Empfinden des Herzschlages, waren die Daten sowohl in Ruhe als auch bei Anstrengung plausibel und deckten sich ungefähr mit den gefühlten Werten. Ich hatte bereits optische Pulsuhren, welche besonders beim Ruhepuls deutlich ungenauer waren da sie unlogische Werte lieferten. Für die Messung nutzt der smartLab Herzfrequenmesser in den Brustgürtel eingearbeitete Elektroden, welche über den gesamten vorderen Brustkorb reichen. Zur besseren Leitfähigkeit empfiehlt der Hersteller, diesen Bereich vor dem Anlegen mit Wasser oder einem leitfähigem Gel (bspw. wasserbasiertes Gleitgel) zu benetzen. Das habe ich auch immer brav gemacht, muss allerdings sagen, dass es ratsam ist, die verwendete Flüssigkeit vorher auf Körpertempertaur zu bringen, denn nichts ist unangenehmer als Kälte Flüssigkeit auf der Haut ( und das auch auf Höhe des Herzens…).

Wie gut sitzt der Brustgurt?
Da kommen wir leider zum zweiten Manko. Positiv ist erstmal, dass die Länge des Brustgurtes stufenlos verstellbar ist und der Gurt damit auf eine Länge zwischen 67cm und 100cm beliebig eingestellt werden kann. Mir war der Brustgurt jedoch auch in der kleinsten Einstellung zu weit. Ich habe im Gurt einen Zettel mit der Größenangabe M-XXL gefunden, aber leider konnte man bei der Amazon Bestellung keine Größe angeben. Also für zierliche Menschen ist der Gurt zu groß und muss dann irgendwie festgeklemmt werden. Dadurch kann es aber leider unbequem werden und es können Druckstellen entstehen. Bei Menschen mit einem Brustumfang >70cm sitzt der Gurt dann durch das weiche und elastische Material gut und angenehm zu tragen.

Fazit: Insgesamt ein guter Pulsmesser mit genauen Messwerten und sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Schade ist nur, dass ein interner Speicher fehlt und keine Liste mit kompatiblen Apps auf der Website veröffentlicht ist. Eine kleinere Brustgurtgröße für zierliche Personen wäre außerdem wünschenswert. 

Getestet für: testberichte.reviews
UVP: 32,99€
Weiterempfehlung: 80%

Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir vergünstigt zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


 

smartect® Displayschutzfolie

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Alles ist irgendwann einmal zu Ende, auch das Leben eines Displays. Und damit das möglichst lange dauert, habe ich für meins über AMZStars die Displayschutzfolie von smartect® getestet.

Erstmal war ich überrascht was in dem kleinen Päckchen alles drin war, aus irgendeinem (mir inzwischen nicht mehr nachvollziehbarem) Grund bin ich davon ausgegangen, dass nur die Schutzfolie geliefert wird. 😀 Doch es waren noch ein Mirkofasertuch, ein alkoholgetränktes Tuch, 2 Staubfängeraufkleber und natürlich eine ausführliche Anleitung mit dabei. Also alles was man für sauberes Aufkleben der Folie benötigt. Das kleine Mikrofasertuch kann auch anschließend noch zur regelmäßigen Display-Reinigung verwendet werden (die kleinen Mistdinger sind da prädestiniert für Fingerabdrücke).

Die Anleitung musste ich ein paar mal lesen um sicher zu gehen, dass ich nichts falsche mache. Letztendlich habe ich dann aber einfach direkt alles Schritt für Schritt so gemacht wie es in der Anleitung stand, also erst den Schrie gelesen und dann direkt ausgeführt usw. Im Nachhinein sind die Schritte dann auch alle sehr logisch.

Zuerst muss das Display gereinigt werden damit hinterher kein Schmutz oder Fingerabdrücke zu sehen sind. Dazu erst mit dem Alkoholtuch das Display reinigen, dann mit dem Mikrofastertuch trocknen und anschließend mit den Staubfänger-Aufklebern nochmals über das Display gehen um auch wirklich feinsten Staub zu entfernen. Dann zieht man die Displayschutzfolie aus der Verpackung, zieht die Schutzfolie ab und klebt sie auf das Handydisplay. Dabei muss auf die Positionierung geachtet werden, aber man kann sich super an den Aussparungen orientieren. Schlußendlich von unten nach oben streichen um eventuelle Luftbläschen zu entfernen. Bei mir passt die Folie optimal und es hatten sich kaum Luftblasen gebildet. Nachdem ich diese kleinen Luftbläschen durch Streichen/Drücken nach oben und zur Seite entfernt hatte, sieht das Display perfekt aus.

Was mich ein bisschen stört sind die Aussparungen. Klar die müssen sein, damit das Handy noch bedienbar ist. allerdings wird sich nach einiger Zeit dort Staub, Schmutz, Schweiß und Dreck ansammeln und diesen wird man kaum wieder entfernt bekommen. Sollte man die Folie dann mal entfernen, bleiben an diesen Stellen meist Schmutzränder, die man nur sehr schwer säubern kann. Dieses Problem entsteht jedoch bei all diesen Displayschutzfolien.

Fazit: Super Folie, mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, die sich sehr einfach aufbringen lässt und das kleine Mikrofasertuch kann wunderbar hinterher noch als Reinigungstuch fürs Handy genutzt werden.

Getestet für: AMZStars

Hersteller: smartect

UVP: 6,95€

Weiterempfehlung: 100%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


 

BOSE SoundLink Color ll

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bose - 1 (1)Technik nehme ich ja neben Nahrungsmitteln besonders gern unter die Lupe. In diesem Test durfte ich für Review Club den mobilen Lautsprecher SoundLink Color Bluetooth II von BOSE testen. Vor einigen Jahren hatte ich mir selbst schon mal den großen Bose SoundTouch 30 gekauft und diesen aus lauter Frust nach ca. 1,5 Jahren wieder verkauft, weshalb ich besonders gespannt war ob BOSE in der Zwischenzeit dazugelernt hat und die Lautsprecher und vor allem die Verbindungsqualität verbessert hat.

Was ist im Karton?

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Der Karton ist recht minimalistisch und enthält nur das Nötigste um sofort starten zu können. Es ist eine Schnellstartanleitung, Kurzanleitung, Garantiekarte, der Lautsprecher und ein USB auf micro-USB Kabel enthalten. Ein Netzteil sucht man leider vergeblich.

Was kann der Lautsprecher?

Es handelt sich um einen kabellosen, akkubetriebenen Lautsprecher mit wasserabweisender Oberfläche. Dieser ist sowohl für den Innen- als auch für den Ausseneinsatz gedacht und macht allerlei Späße mit. Musik kann entweder kabellos oder  per AUX Kabel abgespielt werden.

Welche Verbindungsmöglichkeiten gibt es?

Bluetooth, NFC und AUX Kabel.

Wie funktioniert die Ersteinrichtung?

Der Lautsprecher war bei Lieferung bereits zu ca. 50% aufgeladen und konnte somit sofort eingesetzt werden. Wird der Lautsprecher das erste Mal in Betrieb genommen, wird man per Sprachausgabe durch das Setup geleitet. Dazu erst die gewünschte Sprache mit Hilfe der Lauter/Leiser Tasten suchen und bestätigen und schon kann es losgehen. Die Kurzanleitung ist zusätzlich eine sehr gute Hilfe bei der ersten Verwendung. Darauf ist der Name der zugehören Connect App verzeichnet und wie man mittels Bluetooth eine Verbindung zum BOSE SoundLink Color II herstellt. Dies ist so simpel wie bei allen anderen Bluetooth-Geräten auch. Einfach den Lautsprecher einschalten, Bluetooth Taste am Lautsprecher drücken um auch dieses auch da einzuschalten und dann auf Telefon/Tablet/Laptop in den Einstellungen Bluetooth aktivieren und in der Liste der verfügbaren Geräte den Lautsprecher auswählen. Dann nur Musik auswählen und es geht los. Die BOSE Connect App ist übrigens nicht zwingend notwendig für die Verwendung des Lautsprechers, bietet jedoch einige nützliche Zusatzfeatures.

Was kann die BOSE Connect App?

Über die App kann bspw. die Sprachausgabe aktiviert/deaktiviert und die Sprache eingestellt werden. Es ist eine vollständige Bedienungsanleitung in Form von Hilfe Seiten verfügbar, der Name für den Lautsprecher und ein Timer für automatisches Abschalten kann eingestellt. Zudem lassen sich hier die letzten 8 verbundenen Geräte einsehen und diese Liste bearbeiten bzw. Löschen. Den größten Pluspunkt der App sehe in der Fernstartfunktion. Ist der Lautsprecher aus und man aktiviert Bluetooth am Telefon/Tablet und startet dann die BOSE Connect App, kann der Lautsprecher über die App aktiviert werden ohne dass man extra zum Lautsprecher gehen muss um diesen einzuschalten. Klappt natürlich nur innerhalb des Bluetooth Radius von ca. 9m.

Wie gut funktioniert die Sprachsteuerung?

Den Begriff Sprachsteuerung finde ich hier etwas irreführend, da der Lautsprecher selbst lediglich über eine Sprachausgabe verfügt. Die Steuerung per Sprache erfolgt entweder über Siri oder Google Now. Das heißt man diktiert ganz normal seinem Smartphone was es tun soll, der smarte Assistent führt die Aktion aus und überträgt das Ergebnis an den Lautsprecher. Der Lautsprecher selbst verfügt somit über keine Sprachsteuerung, und diese Methode funktioniert schließlich auch bei allen anderen Bluetooth Lautsprechern. Wie gut das also klappt, hängt davon ab wie gut ihr euch mit Siri oder Google Now versteht. 😉

Klappt das mit der Freisprechfunktion beim Telefonieren?

Startet man am Telefon einen Anruf, kann dieser über den Lautsprecher abgewickelt werden. Auch am BOSE SoundLink selbst kann über die Multifunktionstaste das gekoppelte Telefon angewiesen werden einen Anruf zu starten oder entgegenzunehmen. Das klappte in unserem Test ohne Probleme, leider ließ die Sprachqualität sehr zu wünschen übrig. Der angerufene merkte sofort, dass eine Freisprecheinrichtung im Spiel war und meinte der Ton hörte sich an als wäre ich in einer Bahnhofshalle, da bei war ich in meiner ruhigen Küche 😀 Somit musste ich das Telefon wieder selbst in die Hand nehmen damit ein ungestörtes Telefonvergnügen möglich war.

Wie ist die Verbindungsqualität?

In den meisten Fällen klappte das Koppeln zwischen Lautsprecher und Bluetooth-Gerät sehr gut. Ich habe es mit iPhone, iPad, Android Phone und Laptop probiert und alle Geräten haben den Lautsprecher schnell gefunden und konnten direkt verbunden werden. Es kann immer nur genau 1 Gerät mit dem Lautsprecher verbunden werden. Über die Connect App kann bei mehreren Gerät zwischen den Geräten hin- und hergeschaltet werden. Ohne die App, muss erst die aktuelle Verbindung getrennt werden und dann mit dem gewünschten Gerät eine neue Verbindung aufgebaut werden, aber auch das geht schnell und problemlos. NFC ist leider nicht direkt für die Übertragung von Musik eingebaut worden, sondern nur um schneller eine Bluetooth Verbindung herstellen zu können. Ist also auf dem Android Gerät NFC aktiviert und Bluetooth deaktiviert und das Gerät wird auf dem Lautsprecher platziert, so wird ungefragt Bluetooth aktiviert und eine Verbindung hergestellt.

Von der Bluetooth Verbindung hatte ich mir eine stabile Verbindung und ungestörten Musikgenuss erwartet, da diese schließlich nur über kurze Distanzen geht. Allerdings wurde dieser Wunsch leider nicht erfüllt. Immer mal wieder bricht die Verbindung ab oder ruckelt. Manchmal hört die Musik auch einfach ohne Grund auf und manchmal erfährt man den Grund erst nach einer Weile (zum Bespiel als die Connect App ein Update geladen hat und sich anschließend neu gestartet hat). Grundsätzlich ist die Verbindung stabiler wenn möglichst kein WLAN in der Nähe ist. Da die WLAN Frequenzen sich zu 100% Teil mit den Bluetooth Frequenzen überlagern, kann es hier sehr schnell zu Interferenzen kommen. Teilweise überlagern sich auch die DVBT Frequenzen. Daher gilt: Lautsprecher so weit wie möglich von Router und DVBT Antennen entfernt aufstellen. Stellte ich den Lautsprecher in unmittelbarer Nähe des WLAN Routers auf, brach die Verbindung auch deutlich häufiger ab.

Wie gut ist der Klang des BOSE SoundLink Color II?

Insgesamt kann man sagen, dass der Klang klar und sauber ist, aber über einen deutlichen Bass verfügt. Wird nur Gesang oder Sprache abgespielt, ist ein deutliches Rauschen zu hören. Dieses Rauschen geht leider über das benötigte Grundrauschen hinaus und wird von mir als störend empfunden. Es fehlen auch leider jegliche Möglichkeiten den Klang mittels Equalizer anzupassen, so wie das bei der BOSE SoundTouch 30 der Fall ist. Bei Apple Produkten kann zwar in den Einstellungen für Musik ein Equalizer aktiviert und eingestellt werden, dieser greift dann allerdings nur, wenn die Wiedergabe über die Musik App läuft. Nutzt man aber SoundCloud, Amazon Music oder andere Streaming Dienste hat man keinen Einfluss auf den Klang.

Weist die Oberfläche wirklich das Wasser ab?

Ob beim Werkeln auf dem Balkon oder in der Dusche, der BOSE SoundLink Color II spielte weiterhin fleißig Musik ab. Die Oberfläche des Lautsprechers ist aus Silikon und lässt damit absolut kein Wasser durch. Lediglich die Öffnungen für AUX- und USB Kabel und die Lautsprechermembran bieten Angriffspunkte für eindringendes Wasser. Deshalb ist der Lautsprecher auch nur als wasserabweisend und nicht als wasserdicht deklariert. Spritzwasser von oben ist also kein Problem, aber in einer Pfütze stehen lassen kann man ihn dann doch nicht. Hier würde ich mir noch eine Abdeckung für die Anschlüsse wünschen. Der Lautsprecher kann anschließend ganz leicht mit einem fesselfreien Tuch wieder getrocknet werden, in den Löchern der Lautsprechermembran sammelt sich allerdings das Wasser, welches man nur schwer abgewischt bekommt. So tropft der Lautsprecher dann noch eine Weile nach. Am Besten zum trocknen nicht auf feuchtigkeitsempfindlichen Untergrund stellen.

Und wie siehts aus mit der Reinigung?

Staub, Schmutz und Haare zieht die Silikonoberfläche leider magisch an. Da hilft am ehesten ein kurzes Abduschen und dann abtrocknen mit fusselfreiem Tuch. Und bloß nicht auf die Idee kommen das gute Stück mit Küchenpapier oder ähnlichem zu trocknen 😉 Ansonsten hat man ein weißes Fussel-Meer auf dem Lautsprecher. Dafür fühlt sich die Silikonoberfläche angenehm samtig an und ist sehr griffig, dadurch kann der Lautsprecher nicht so leicht aus der Hand rutschen.

Hält der Akku über 8h?

In unserem Test hatte ich den Eindruck, dass der Akku sogar länger hält, jedoch ist der Lautsprecher noch nicht 8h am Stück gelaufen. Geladen hatte ich über Nacht. Das fehlende Netzteil hat mich da auch gleich geärgert, da der Lautsprecher beim ersten Laden zwar angezeigt hat, dass er geladen wird, aber scheinbar nicht geladen wurde, weil die Leistung des Netzteils zu niedrig war. Mit einem anderen Netzteil (12W) ging es dann.

Fazit: Wer einen basslastigen Sound bevorzugt und den BOSE SoundLink Color II vorwiegend in störungsfreier Umgebung einsetzt wird damit glücklich. Die Einrichtung und das Herstellen einer Bluetooth Verbindung ist ein Kinderspiel und die Oberfläche tatsächlich wasserabweisend. Für mich sind sowohl der starke Bass als auch die unstabile Verbindung und der fehlende Equalizer störend.

Getestet für: Review Club

Hersteller: Bose

Bezugsquellen: Amazon

UVP: 139,95€

Weiterempfehlung: 50%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir temporär  zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


smartLAB fit W Personenwaage

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Meine Bikinifigur habe ich ja glücklicherweise bereits, aber auch ich muss auf mein Gewicht achten, und zwar dass ich nicht zu wenig wiege. Dafür soll so eine Personenwaage ganz praktisch sein, hörte ich. 😉

fullsizeoutput_3ecAuf Testberichte.reviews hatte ich mit auf den Produkttest für eine smarte Waage beworben und Glück gehabt. Deshalb bin ich seit diesem Wochenende in der Lage nicht einfach nur schnöde mein Gewicht zu messen, sondern auch gleich Muskelmasse, Fettgehalt, Knochenanteil, Kalorienumsatz und noch einiges mehr und zusätzlich können diese Daten per Bluetooth oder ANT+ an ein empfangswilliges Endgerät gesendet und gespeichert werden. Dadurch erhält man einen Verlauf und kann diesen bspw. beim nächsten Arzttermin präsentieren. Das ist sicherlich nicht für jeden sinnvoll, da meine Ärzte aber noch rausfinden müssen, warum ich nicht zunehme, kann es bei mir durchaus hilfreich sein diese Daten zu tracken.

Was ist drin im Karton?

Die Waage, Bedienungsanleitung, 4 AAA Batterien und 4 Extra-Füße falls man die Waage auf Teppichböden benutzen möchte.

Was kann gemessen bzw. ermittelt werden?

Gewicht (wär auch blöd, wenn das nicht gehen würde 😉 ), Wasseranteil, Fettanteil, Muskelmasse, Knochenmasse, Kalorienumsatz in Ruhe, Kalorienumsatz bei Aktivität. Das Gewicht kann entweder in lb oder in kg angegeben werden.

Welche Verbindungsmöglichkeiten gibt es?

Bluetooth 4.0 und ANT+. Bei beiden Standards handelt es sich um energiesparende Funkübertragungsprotokolle zur Übertragung von Daten. ANT+ wurde zudem mit speziellem Fokus auf Fitness und smart Home Anwendungen entwickelt und unterstützt dafür spezielle Übertragungsprofile. Bluetooth dürfte den meisten geläufig sein und wird heutzutage eigentlich in allen mobilen Endgeräten unterstützt. Damit ist die Waage mit allen modernen mobilen Geräten kompatible. ANT+ ist teilweise in Android Geräten bereits verbaut, ansonsten muss ein Adapter eingesetzt werden. Der Vorteil von ANT+ hat sich mir bis jetzt nicht erschlossen.

Der erste Einsatz

Ungeduldig wie ich bin, habe ich die Waage natürlich zu Hause gleich ausgepackt, die mitgelieferten Batterien eingelegt und damit bereits den ersten Anwendungsfehler begangen. Bei dieser Waage gilt: Zuallererst die Bedienungsanleitung lesen! Und zwar vollständig.

Was man bei dieser Waage beachten muss: Im ersten Schritt muss die passende fitmefit App heruntergeladen und installiert werden. Dann in der App ein Profil mit Größe, Alter etc. anlegen, Bluetooth einschalten und dann erst die Batterien in die Waage einlegen. Die Waage verbindet sich dann mit dem Telefon/ Tablet und holt sich dadurch das aktuelle Datum um die zukünftigen Messwerte dem korrekten Tag zuordnen zu können. Da wäre es schön einen großen, farbigen Aufkleber auf dem Batteriefach anzubringen: Erst App runterladen, dann Batterien einlegen! Als nächstes muss man an der Waage ein Personenprofil speichern, dann sollte die Waage 0.0 anzeigen und die entsprechende Person muss sich auf die Waage stellen bis die Waage „ok“ sagt. Dadurch ist die Waage dann eingestellt. Beim nächsten Wiegen und vorhandener Verbindung zur App, werden die Daten dann an die App gesendet.

Bei mir hat das nun bei den ersten Versuchen alles nicht so richtig funktioniert, weil ich mich nicht an die Regeln gehalten habe. Die Waage hat verzweifelt versucht eine Bluetooth Verbindung aufzubauen, doch kein Gerät wollte antworten. Also blieb die Waage auf den 1.1.1970 eingestellt. Dann habe ich zwar intuitiv richtig ein Personenprofil an der Waage angelegt, mich aber nicht anschließend sofort drauf gestellt, sondern erstmal mein Telefon gesucht. Und dann folgten unzählige Versuche bis sich Waage und Telefon endlich mal gefunden hatten. Denn komischerweise erkennt die App die Waage erst, wenn man bei der Geräte-Suche auf abbrechen drückt…

In der Anleitung ist noch der Hinweis, dass bei der ersten Benutzung die Waage eventuell genullt werden muss, nämlich wenn diese nicht 0.0, sondern irgendeinen Wert > 0.0 anzeigt. Dazu dann einfach kurz auf die Waage tippen.

Die App

Die fitmefit App und ich werden wohl keine Freunde mehr werden. Liebe Geräthersteller, bitte lasst euch eins sagen: Wenn ihr schon ein cooles smartesFitness-Gadet auf den Markt bringt, dann spart bitte nicht beim digitalen Designer und/oder App-Entwickler! Das Design der App ist leider alles andere als ansprechend, obwohl es den ein oder anderen guten Ansatz gibt (das Menu und der Startbildschirm), ansonsten ist die App weiß und pissgelb (sorry, aber anders kann man diese Farbe nicht beschreiben) und die Icons könnten aus den 90er Jahren stammen. Auch die Benutzerführung ist leider nicht intuitiv geschweige denn selbsterklärend. Bis ich rausgefunden habe, wo mir die Messwerte der Waage angezeigt werden, sind so einige Minuten ins Land gestrichen. Und das der schwarze Kreis unten in der Mitte auch ein Menu sein soll, habe ich nur durch Zufall herausgefunden und vergesse es auch immer wieder. Es gibt ein seitliches Menü für Profil, Geräte, Ziele und Systemanbindungen. Übersicht fehlt in diesem Menu leider, und da das Menu aber fast den ganzen Bildschirm einnimmt, habe ich mir erstmal dumm und dusselig gesucht. Hat man die Übersicht erstmal gefunden (Menu einklappen), werden „Meine Schritte“, „Mein Gewicht“ und „Kalorien“ aufgelistet. Schritte werden angezeigt, wann man auch einen smartLAB Schrittzähler besitzt (ist bei mir nicht der Fall),  beim Gewicht wird der letzte von der Waage gemessene Wert angezeigt und woher der Kalorien Wert kommt ist mir schleierhaft. Drückt man auf „Mein Gewicht“ werden folgende zuletzt gemessene Werte angezeigt: Wassergehalt (in %), Körperfettanteil (in %), Muskelmasse (in Kg), Knochenmasse (in kg) und der errechnete BMI. Oberhalb davon befinden sich Pfeile für den vorherigen und nächsten Datensatz, sortiert nach Datum und Uhrzeit. Alle Datensätze kann man sich auch pro Messwert in einem einfachen Verlaufsdiagramm anzeigen lassen. Scheinbar soll sich die Ansicht auch noch ändern, wenn das Telefon/Tablet auf die Seite gedreht wird, aber da passiert irgendwie nichts.

Beim iPhone können die Messwerte der Apple eigenen Health App zur Verfügung gestellt werden. Garmin Connect und Google Fit stehen außerdem zur Verfügung.

Anhand der Bilder wisst ihr jetzt auch gleich, dass ich wenig wiege, kaum Fett und dafür viel Muskelmasse habe 😀 Da soll nochmal jemand sagen, Sport bringt nichts. 😉

Probleme mit der App

Die erste Verbindung mit der Waage ist etwas holprig, da laut App keine Geräte gefunden werden obwohl bereits eine Verbindung besteht. Drückt man „Abbrechen“, wird die Waage und die Profilkennung angezeigt. Man kann in der App Ziele wie Gewicht, Körperfettanteil, Muskelmasse definieren, nur leider wird nirgendwo erwähnt wofür das verwendet wird. Ich hatte mein Muskelmasse-Ziel bspw. bereits erreicht, aber weder bekam ich ein „Juhu, Ziel erreicht“- Badge noch sonst irgendeine Nachricht. Daher verstehe ich nicht warum diese Ziele angegeben werden können. In der Anleitung findet sich dazu leider auch nichts.

Man kann in der App einzelne Datensätze löschen, das finde ich prinzipiell gut. Es wäre aber noch besser, wenn diese Datensätze dann auch wirklich dauerhaft gelöscht werden würden. Jedes Mal wenn sich die App mit der Waage verbindet sind die gelöschten Datensätze wieder da. Also habe ich weiterhin 4 Datensätze vom 1.1.1970 00:00 die ich nicht gebrauchen kann.

Es gibt die Funktion „Datensatz bearbeiten“, da kann allerdings nur das Gewicht bearbeitet werde. Warum kann ich in einer App die ich mit einer Waage verbinde, das Gewicht manuell bearbeiten? Das sollte schließlich der einzig wirklich genaue Wert der Waage sein?

Es gibt noch die Funktion „Training“, diese ist deaktiviert, wahrscheinlich weil die App mit keinem entsprechenden Gerät verbunden wurde. Das heißt ich kann hier leider keine Werte anderer Geräte eintragen, das Gleiche gilt für die Aufzeichnung der Schritte. Es wundert mich nur, dass man sich die Übersicht für Schritte trotzdem anschauen kann, für Training allerdings nicht. Das ist inkonsequent.

Bedienung der Waage

Die Waage selbst ist eigentlich auch selbsterklärend. Es gibt nur 3 Touch-Tasten an der rechten oberen Ecke: Set, Up, Down. Damit können für die Benutzerprofile folgende Werte eingestellt werden:  ID, Größe, Alter, Geschlecht, Aktivitätslevel (1 = faule Socke bis 4 = Sportskanone), ob die Waage Pieptöne abgeben soll (bei Verbindung hergestellt, Übertragung ok, Übertragung fehlgeschlagen) und es gibt die Option Heartbeat. Nur leider wird in der Anleitung nicht erklärt was das sein soll.

Zum Messen stellt man sich einfach kurz barfuß auf die Waage und die Waage beginnt mit der Messung. Dazu sollte sie auf ebenem Grund stehen, und die Füße dürfen werden zu trocken noch zu nass sein, sonst können Messfehler auftreten. Es werden dann nacheinander verschiedene Messwerte angezeigt. Erst Gewicht, Wasserhaushalt, Knochenmasse, Muskelmasse, Fettanteil. Als nächstes der errechnete Grundumsatz (also wie viele Kalorien man verbrauchen würde auch wenn man nur faul im Bett rumlungert), anschließend der errechnete Aktivitätsumsatz (wie viele Kalorien man verbraucht, sobald man sich aus dem Bett bewegt hat) und das ermittelte Benutzerprofil. Ist die Waage mit der App verbunden, wird bei erfolgreicher Datenübertragung „ok“ angezeigt, sonst „err“.

In der Anleitung sind Tabellen aufgeführt wie die Messwerte für Körperfett, Muskelmasse, Wasseranteil und Knochenmasse zu bewerten sind, sprich welche Werte der Norm entsprechen. Schöner wäre es, wenn direkt an der Waage kleine Symbole (Plus/Minus, oder Pfeil hoch/Pfeil runter, Durchschnitt) anzeigen würden ob der Wert der Norm entspricht. So habe ich es bei anderen Waagen bereits gesehen.

Messgenauigkeit

Da ich leider keine geeichten Gewichte zu hause habe, lässt sich das leider nur schwer als Laie beurteilen. Die gemessenen Werte stimmen allerdings mit den Werten anderer Waagen ungefähr überein, auch im Krankenhaus wird bei mir ein ähnliches Gewicht angezeigt. Von daher würde ich davon ausgehen, dass die Gewichtsmessung korrekt ist.

Die Werte für Wasseranteil, Körperfettanteil, Muskelmasse und Knochenmasse werden anhand der bioelektrischen Impedanz-Analyse ermittelt. Es wird also ein sehr schwacher, kurzer elektrischer Impuls von der Waage über die Füße in den Körper gesendet und gemessen was zurückkommt. Dadurch ergeben sich viele Möglichkeiten für Messungenauigkeiten. Das merkt man auch recht schnell. Bei der ersten Benutzung habe ich mich bestimmt 5-6 Mal hintereinander auf die Waage gestellt und die gemessenen Werte unterschieden sich teilweise um bis zu 2%. Man musste sich nur ein paar Millimeter weiter hinten/links/rechts hinstellen und schon kamen andere Werte zustande. Also am Besten, man malt sich seine Füße auf die Waage um immer die gleiche Position zu erwischen 😀 Es wird auch in der Anleitung darauf hingewiesen, dass es sich bei diesen Werten nur um Annäherungswerte handelt. Möchte man wirklich genaue Werte haben, muss man immer noch zum Arzt gehen.

Die Werte für Grundumsatz und Aktivitätsumsatz werden aus einer standardisierten Formel berechnet unter Zuhilfenahme der gemessenen/ermittelten Werte. Ich hatte letztes Jahr mal einen Fitbit mit Herzfreqzenzmesser, die hatte ähnliche Werte ermittelt, aber ohne exakte Werte für Körperfettanteil und Muskelmasse dürfte es schwer werden hier genaue Daten zu liefern. Einen guten Anhaltspunkt ob es heute eher Knäckebrot oder Sahnetorte werden darf, bietet es dennoch.

Multitaskingfähigkeiten

Ich wollte nun auch testen, wie gut die Waage mit mehreren Benutzerprofilen klarkommt und ob sie Personen unterscheiden kann. Deshalb musste meine bessere Hälfte herhalten und sich auch auf die Waage stellen. Ich muss jetzt dazu sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt die Anleitung nur überflogen hatte und die Synchronisation mit meinem Benutzerprofil bis dahin scheinbar eher zufällig geklappt hatte. Weshalb wir es nicht hinbekommen haben, dass sich die Waage verbindet und Daten überträgt. Nach gefühlten 100 Versuchen haben wir es dann aufgegeben und ich habe die Anleitung nochmal komplett von Anfang bis Ende, gründlich!, gelesen. Stelle ich mich auf die Waage, Bluetooth am Handy eingeschaltet, klappt alles wunderbar: Die Waage misst und überträgt und die Daten in der App aktualisieren sich. Stellt sich meine bessere Hälfte drauf, misst die Waage zwar, aber das wars dann auch schon. Naja, zumindest ist jetzt das Gewicht bekannt 😉

Fazit: Es muss auf der Waage deutlich drauf hingewiesen werden, dass erst die App installiert werden muss und Bluetooth eingeschaltet sein muss bevor die Waage das erste Mal in Betrieb genommen wird. Ansonsten ist der Nutzer gleich beim ersten Einsatz frustriert und schickt das Ding zurück. Das Design und die Benutzerführung in der App müssen deutlich verbessert werden und zeitgemäß gestaltet werden. In Zeiten von Javascript, Twitter Boostrap und PhoneGap ist es eigentlich kein Problem mehr schnell eine hübsche WebApp zu erstellen oder mittels Jasonette direkt native Apps generieren zu lassen.  Da sollte nicht am falschen Ende gespart werden. Hat man Benutzerprofile erstmal eingerichtet, gespeichert und die Verbindung zur App steht, dann funktioniert auch die Waage reibungslos und das Messen und Tracken geht ruck zuck. Vergisst man allerdings Bluetooth am Handy zu aktivieren und hat die Pieptöne an der Waage aktiviert, kann es morgens ganz schön nervig werden. Deshalb am Besten einfach alle Pieptöne deaktivieren, schließlich gibt die Waage auch visuelles Feedback. Das Design der Waage ist echt schick.

Getestet für: Testberichte.reviews

UVP: 55,99€

Weiterempfehlung: 80%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir vergünstigt zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


 

WallTrust RFID & NFC Blocking Schutzhüllen Set

Es ging in den letzten Wochen einige Male durch die Medien: Bei funkenden Kreditkarten können per Android App praktisch im Vorbeigehen die Kreditkartendaten von Fremden ausgelesen werden. Schützen kann man sich ganz einfach, nämlich durch Alufolie. Gut, das sieht nun doch etwas unschön aus und könnte unter Umständen auch unpraktisch sein, deshalb gibt es einfachere Lösungen. Das RFID & NFC Blocking Schutzhülle Set für Kreditkarten, Reisepass und andere Bankkarten von WallTrust. Das durfte ich für AMZStars testen und den Funktionstest hat dieses Set mit Bravour bestanden, keine Karte konnte mehr funken! 🙂

fullsizeoutput_2a9Im Set enthalten sind insgesamt 12 Hüllen:

  • 2x groß für den Reisepass
  • 5x klein mit seitlicher Öffnung für Kredit-/Bankkarten
  • 5x klein mit Öffnung oberhalb für Kredit-/Bankkarten

Alle Hüllen sind aus dünnem, aber stabilem Karton mit einer Aluminiumbeschichtung im Inneren. Es sind Einbuchtungen an den Öffnungen eingearbeitet, damit die Karten bzw. der Reisepass leichter rein- oder rausgeschoben werden kann. Die Schnittkaten sind innen und aussen verklebt.

Zur Wirkungsweise: Es funktioniert! Ich habe mir beim Einkaufen extra ein Geschäft mit entsprechendem Bezahlterminal ausgesucht und meine Kreditkarte einmal mit und einmal ohne Schutzhülle auf das Gerät gehalten. Und sobald die Karte durch die Hülle geschützt war, konnte das Gerät nichts mehr auslesen bzw. es wurde gar nicht erkannt, dass eine Karte angehalten wurde. Das funktioniert also wie versprochen.

Zur Handhabung: Die Hüllen sind stabil und passgenau. Sowohl Reisepass als auch Bankkarten fanden ausreichend Platz. Allerdings ist gerade bei den Kreditkarten das Herausnehmen aus den Hüllen etwas mühsam, weil diese doch sehr fest in der Hülle sitzen. Ich habe zum Vergleich meine alte Plastikhülle genommen, da lassen sich die Karten wie geschmiert rein- und rausschieben. Das klappt bei diesen Schutzhüllen so leider nicht. Wären die Hüllen auch aus Plastik, würde das sicherlich genauso einfach klappen und dann wären sie super.

fullsizeoutput_2b6Zum Platzanspruch: Durch den Karton und die dünne Aluminiumbeschichtung nehmen die Hüllen kaum Platz weg und passen bei mir wunderbar in die Kartenfächer der Geldbörse. Die Reisepasshülle ist dann doch etwas größer als der eigentliche Reisepass, besonders in der Breite. Bei den verwendeten Materialien und der Bauart gibt es allerdings auch kaum andere Möglichkeiten, sonst würde der Pass nicht mehr reinpassen.

Preis-/Leistungsverhältnis: Momentan bei Amazon für 14,99€ erhältlich. Diesen reis finde ich zu hoch, dafür dass es sich um mit Alufolie beklebte Pappe handelt. Wären die Hüllen aus alubeschichtetem Plastik bzw. Maisstärke, so dass die Karten einfacherer rein- und rausschiebbar wären, wäre der Preis okay.

Fazit: Die Hüllen sind eine gute Idee um Bankkarten vor dem Datenklau zu schützen, aber etwas holprig in der Handhabung. Hätte man statt Karton, Plastik oder Maisstärke verwendet, würde ich die Hüllen zu 100% weiterempfehlen.

Getestet für: AMZStars

UVP: 19,99€

Weiterempfehlung: 80%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


 

Lioncast LK15 Gaming-Tastatur

Ich hatte mich sehr gefreut, dass ich von myTest für den Test der Lioncast LK15 Gaming-Tastur ausgewählt wurde und deshalb stellt sich die Tastatur nun selbst vor! 🙂

img_2826Hallo, ich bin die Lioncast LK15 Gaming-Tastur und verfüge neben den üblichen verdächtigen Tasten noch über 6 Makrotasten, Medientasten und 3 Einstellungstasten. Das Coolste an mir ist natürlich die Beleuchtung! Ich Leuchte in 16 Millionen Farben, das ist fantastisch! Entweder ich leuchte nur in einer voreingestellten Farbe oder meine Farbe pulsiert oder meine Leuchtfarbe wechselt. Natürlich kann die Beleuchtung auch komplett heruntergedimmt werden, aber das will ja keiner. Bei ausgestellter Beleuchtung sind die Tasten auch leider kaum noch erkennbar.

Noch eine ziemlich coole Zusatzfunktion von mir sind die Makrotasten. Damit kann man Tastenkombination speichern und dann einfach über den Druck auf die jeweilige Makrotaste ausführen. Das geht auch ganz einfach: Will man beispielsweise Strg + Shift + A als Makro speichern, so hält man die REC Taste gedrückt, drückt bspw. Makrotaste 1  ( dann leuchtet die MR Taste) und drückt die Tastenkombination die gespeichert werden soll ( also hier Strg + Shift + A) und drückt dann wieder die Makrotaste 1. Fertig! War doch einfach, oder? Braucht man die Tastenkombination dann wieder, drückt man einfach nur noch die Makrotaste 1. Der einzige Nachteil ist natürlich, dass man sich merken sollte, welche Kombi man auf welche Makrotaste gespeichert hat 😉

Andere Funktionen wie die LED Helligkeit, die Farbe, die Tastenwiederholungsrate kann man an mir auf ähnlich einfache Weise einstellen. Das geht auch über die mitgelieferte Software. Diese ist meiner Meinung nach nicht sonderlich hübsch gestaltet, erfüllt aber ihren Zweck, nämlich ein Überblick über die Funktionen und deren Einstellungsmöglichkeiten bieten.

Nun aber ein bisschen was zu meinen äußeren Werten. Ich komme etwas ausladend daher. Im Vergleich zu einer normalen Tastatur nehme ich sowohl in Höhe, Tiefe als auch Breite etwas mehr Platz ein. Dies ist zum Einen den Sondertasten zu schulden, zum Anderen natürlich auch der Handablage und der LED Pipe. Gerade der obere Teil mit den Einstellungs- und Medientasten nimmt doch sehr viel Platz ein, das hätte man sicherlich optimaler gestalten können.

Noch ein Wörtchen zu meiner Sensibilität. Meine Tasten lassen sich mit mittelschwerem Druck betätigen, dies kann allerdings für einige Nutzer gewöhnungsbedürftig sein. Besonders, wenn der Nutzer von deutlich flacheren Tastaturen kommt. Auch ist jeder Tastendruck deutlich zu hören und leider nicht unbedingt geschmeidig wie ein Puma.

Fazit: Etwas klobig und etwas zu laut beim Tastenanschlag. Die Beleuchtung ist toll und erleichtert die Arbeit bei schlechter Beleuchtung ungemein und auch die Makrotasten sind eine echte Bereicherung.

Weiterempfehlung: 75%

Getestet für: mytest.de

UVP: 59,95€

 


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.