P. Jentschura BasischeStrümpfe®

Ein langer Tag geht zu Ende, man ist viel gelaufen oder hat intensiv Sport getrieben und die Beine fühlen sich eher wie ein paar Bleiklötzchen an. Viele von euch werden das sicherlich kennen und wünschen sich dann nichts sehnlicher als einfach nur die Füße hochzulegen und zu entspannen. Um die Entspannung noch ein bisschen angenehmer zu machen, können basische Strümpfe für federleichte Beine sorgen.

Testpaket BasischeStrümpfe®
Inhalt des Testpakets mit 1x Innenstrümpfen, 1x Aussenstrümpfen und einem Päckchen MeineBase® Körperpflegesalz.

Ich durfte für Blogg dein Prdodukt die AlkaWear® BasischeStrümpfe® von P. Jentschura testen, die mir zu unbeschwerten Beinen verhelfen sollen. Vorher habe ich mich natürlich erstmal ein bisschen schlau gemacht, wofür „basisch“ in diesem Kontext eigentlich steht. Alle die im Bio- und/oder Chemieunterricht aufgepasst haben, haben sicherlich schon mal etwas von saurem und basischem pH Wert gehört. Ist eine Flüssigkeit Start sauer, hat sie einen niedrigen pH-Wert. Umgekehrt hat eine Lauge, also eine basische Flüssigkeit, einen hohen pH-Wert > 7. Die Skala reicht dabei insgesamt von 0-14. Nun aber genug vom Schulunterricht und zurück zu den Strümpfen. 🙂

Im Testpaket waren ein paar Innenstrümpfe, ein Paar Aussenstrümpfe und „Meine Base Körperpflegesalz“. Was mich wirklich überrascht hat, war die Verpackung. Denn diese ist äußerst ansprechend mit einem modernen Motiv, welches richtig Lust auf das Produkt macht. Jeder der schon mal in einem Reformhaus war, weiß, dass die Produkte dort eher semi-hübsch präsentiert werden und daher hatte ich auch mit einer solchen Verpackung gerechnet. Ich wurde jedoch positiv überrascht.

Die Anwendung ist eigentlich nicht schwer: „Meine Base Körperpflegesalz“ in heißem Wasser auflösen, die Innenstrümpfe darin einweichen und anschließend auswringen. Dann erst die Innenstrümpfe anziehen und danach die Aussenstrümpfe darüberziehen. Und dann: Relaxen!

Klingt erstmal nicht schwierig. Ich habe mich an der ein oder anderen Stelle vielleicht nicht ganz so schlau angestellt, denn ich war zu ungeduldig. Wie in der Anleitung beschrieben, habe ich heißes Wasser verwendet um das Körpersalz aufzulösen und habe dann die Innenstrümpfe in das heiße Wasser-Basen-Gemisch gelegt. Als sich die Strümpfe vollständig vollgesaugt hatten, wollte ich sie natürlich auch gleich anziehen und habe mir am heißen Wasser ein bisschen die Pfoten verbrannt. Ich habe sie dann ein bisschen in der Luft gewedelt um das Wasser abzukühlen und ruck zuck waren sie kalt. Also wirklich innerhalb von Sekunden. Ich habe sie dann gleich angezogen, aber es war trotzdem recht unangenehm und nass-kalte Strümpfe mag niemand. Sofort habe ich die Aussenstrümpfe drüber gezogen, und dann wurden die Beine zum Glück gleich warm. 🙂

Die Strümpfe sitzen sehr locker, man könnte fast schon sagen lose, zumindest an meinen Beinen. Bereits der Weg vom Bad bis zur Couch hat die Strümpfe um 1/3 herunterrutschen lassen. Bewegt man sich ein bisschen länger damit, rutschen sie ganz schnell bis zur Wade hinunter. Ich verstehe ja, dass die Strümpfe nicht einschneiden sollen und deshalb so locker sitzen, aber bisschen mehr Halt hätte ich mir schon gewünscht. So musste ich jedes Mal wenn ich ein bisschen rumgelaufen bin, die Strümpfe wieder hochziehen. Nutzt man die Strümpfe im Schlaf passiert das natürlich nicht so schnell, aber es soll ja Menschen geben die möchten ihre Beine auch tagsüber entspannen. Positiv war jedoch, dass durch die Aussenstrümpfe wirklich keine Nässe bzw. Feuchtigkeit von den feuchten Innenstrümpfen durchgedrungen ist.

Hat es denn was gebracht? Ich bin skeptisch. Nach dem Sport sind meine Beine definitiv stark beansprucht und können Entspannung immer gut gebrauchen. Allerdings erholen sie sich auch so, wenn ich sie hochlege. Ich hatte nicht den Eindruck, dass sie sich durch die Strümpfe schneller oder besser erholt haben. Und ich bin auch nach wie vor skeptisch ob die im Körperpflegesalz enthaltenen Salze und Mineralien es durch die Biomembran der Haut schaffen um dann irgendwie die Muskeln von innen unterstützen zu können. Ich konnte jetzt aber auch keine negativen Auswirkungen feststellen. Meine Haut war weder trocken, noch hatte ich Ausschlag oder Juckreiz und meinen Muskeln haben auch nicht länger für die Regeneration gebraucht.

BasischeStruempfe
Relaxen mit den BasischenStrümpfen®

Fazit: Ich konnte weder positive, noch negative Auswirkungen mit den BasischenStrümpfen® feststellen, von daher kann ich sie jedem empfehlen der seine Beine gerne mit einer Lauge pflegt. Mir persönlich sitzen sie zu locker und ich bin zu ungeduldig für die Anwendung.

Getestet für: blogdeinprodukt.de


Hersteller: P. Jentschura (Facebook)

UVP: 39,75€

Weiterempfehlung: 50%


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Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir kostenlos  zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


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Frooggies Fruchtpulver

Ein Test mit Geschmack: Bio Fruchtpulver ohne Zusätze von Frooggies! Die 4 leckeren Sorten Pfirsich, Heidelbeere, Mango, Banane und das Proteinpulver durfte ich testen und damit allerlei leckere Rezepte zaubern.

Frooggies stellt Fruchtpulver aus Bio-Früchten her. Dafür werden die Früchte gefriergetrocknet und anschließend fein vermahlen. Es sind also keinerlei Zusätze wie Konservierungsmittel, Rieselhilfen oder Zucker enthalten. Wenn ich schon Pulver statt richtiger Früchte verwende, dann ist es mir wichtig, dass dann wirklich nichts anderes in dem Pulver enthalten ist. Wenn möglich verwende ich aber trotzdem nur echte Früchte. Manchmal sind Pulver aber einfach praktisch. Zum Beispiel im Flugzeug. Ich glaube niemand mag Flugzeugessen und gerade das Frühstück kann teilweise sehr ernüchternd sein, vor allem wenn man sonst andere Speisen zum Frühstück gewohnt ist. Deshalb habe ich mir mein eigenes Frühstück mit in den Flieger genommen. Chiasamen, Kokosraspeln, Frooggies Bananenpulver und Kokosblütenzucker in eine kleines verschließbares Tütchen und dann im Flieger um heißes Wasser und eine Tassen gebeten. Schon hatte mein übliches Frühstück. Eine frische Banane hätte ich nicht mit in den Flieger nehmen dürfen und ohne schmeckt es einfach nicht so lecker, Frooggies hat mir da echt geholfen. Ab und an ist es mir auch beim Backen auch schon passiert, dass ein Teig oder eine Creme mit frischem Obst zu flüssig wurde (wahrscheinlich weil ich mich mal wieder nicht so 100%ig ans Rezept gehalten hab) oder bei selbstgemachter Schokolade kann man auch keine frischen Früchte verwenden (die Schoki schimmelt dann sehr schnell) und wenn man dann stattdessen das Fruchtpulver zuhause hat, ist man definitiv im Vorteil.

Ausprobiert habe ich Frooggies in Smoothies, Eiweißshakes, Pralinen, als Marinade für Hähnchen, Pudding und etlichen Backwaren. Bei den meisten Köstlichkeiten haben die Fruchtpulver eine gute Figur gemacht, aber gerade beim Pudding war die Klümpchebildung etwas problematisch. Aber der Reihe nach.

Alle Fruchpulver kommen in einer aromaversiegelten, wiederverschließbaren Dose, nur das Proteinpulver kam in einem extra Päckchen. Die Dosen kann man gut übereinanderstapeln und somit alles platzsparend in der Küche verstauen. Beim ersten Öffnen ist mir gleich der intensive Geruch in aufgefallen. Das Bananenpulver ist besonders aromaintensiv und man bekommt sofort Lust auf eine kleine Babybanane! 🙂 Einen intensiv dunkel-lila Farbton hat natürlich das Heidelbeerpulver und damit lässt sich überall beim Kochen und Backen ein toller Farbakzent setzen.

Aber schmecken die Pulver denn auch? Ja, definitiv! Die Intensität ist aber unterschiedlich. Banane schmeckt man selbst in kleinen Mengen sofort raus, der Pudding den ich damit zubereitet habe, hat richtig toll nach Banane geschmeckt! Bei dem Heidelbeerpulver jedoch ist eher nur die Farbe intensiv und der Geschmack eher im Hintergrund. Pfirsich und Mango waren sowohl bei Farbe als auch beim Geschmack eher im Mittelfeld. Vom Proteinpulver war ich nicht so begeistert. Es hat geklumpt und ich mag den Steviageschmack einfach nicht.

Etwas schade war, dass von Anfang an alle Pulver bis auf Heidelbeere geklumpt haben. Im Laufe der Zeit, klumpte dann aber auch das Heidelbeerpulver. Dadurch ließen sich die Pulver manchmal nur schwer verwenden, gerade beim Einrühren in Flüssigkeiten wie beim Pudding. Ansonsten ließen sich alle Pulver gut verwenden egal ob beim Backen oder Kochen.

Nun habe ich noch das ein oder andere Rezept für euch!

Rezepte

 

Frooggies EiweißshakeHeidelbeer Eiweißshake

Zutaten
– 30g Eiweißpulver natur (egal ob Milch, Molke, Soja, Erbse…)
– 1 TL Frooggies Heidelbeerpulver
– 1 TL Süßungsmittel (Zucker, Kokosblütenzucker, Erythrit, Honig…)
– 1 Prise Salz
– 200ml (pflanzliche) Milch

Zubereitung
1. Alles in einen Shaker geben und gut schütteln. Genießen!

Pralinen

Zutaten
– 85g weiße Kuvertüre (oder selbst gemachte weiße Schokolade)
– 50g Kokoscreme
– 1 TL Vanille
– 2 TL Frooggies Heidelbeerpulver
– 1 Prise Salz
– 50g Vollmilch oder dunkel Kuvertüre zum Überziehen

Zubereitung

  1. Die weiße Kuvertüre langsam im Wasserbad schmelzen lassen.
  2. Sobald die Kuvertüre geschmolzen ist, die Vanille und das Heidelbeerpulver dazugeben und gut verrühren.
  3. Die Masse in Parlinenförmchen oder Eiswürfelbehälter geben und fest werden lassen (sobald es ein bisschen abgekühlt ist, kann man es in den Kühlschrank stellen dann wird es schneller fest).
  4. Wenn die Pralinen fest sind, die andere Kuvertüre schmelzen lassen, jede Praline mit einem Zahnstocher aufspießen und dann in der Kuvertüre tunken.
  5. Die überschüssige Kuvertüre abtropfen lassen und die Pralinen auf Backpapier fest werden lassen.
Frooggies Pudding
Pudding nach dem Kuhfleckenprinzip nur eben in den Geschmacksrichtungen Banane und Heidelbeere.

Bunter Pudding

Zutaten
– 500ml (pflanzliche) Milch
– 1 Ei
– 2 TL Frooggies Bananenpulver
– 2 TL Frooggies Heidelbeerpulver
– 37g Stärke (Tapiokastärke, Kartoffelstärke, Weizenstärke)
– ein paar Tropfen Vanillearoma
– 50g Süßungsmittel (oder mehr nach Bedarf, ich nehme meist Kokosblütenzucker oder Traubenzucker)
– 1 Prise Salz

Zubereitung

  1. Wie ihr genau vorgeht, entscheidet ihr am besten selbst, denn letztendlich müsst ihr 2x Pudding kochen, einmal mit Banane und 1x mit Heidelbeere. Also entweder ihr halbiert (bis auf die Fruchtpulver) die Zutaten und kocht in 2 Töpfen oder ihr kocht nacheinander oder oder oder
  2. Mein Vorgehen: 200ml Milch zum Kochen bringen
  3. Währenddesssen 100ml kalte Milch, Ei, Stärke, Vanille, Salz und Süßungsmittel verquirlen.
  4. Die Hälfte der Masse in ein anderes Gefäß umfüllen und 2 TL Fruchtpulver hinzugeben.
  5. Die anderen 2 TL Fruchtpulver zur restlichen Masse geben.
  6. Beide Massen gut verquirlen.
  7. Sobald die Milch kocht, die eine Masse hinzugeben und solange rühren bis der Pudding angedickt ist. Dann den Topf leeren, evtl. kurz auswischen und die restliche Milch zum Kochen bringen.
  8. Wenn diese Milch kocht, dann die 2. Masse einrühren und solange rühren bis auch diese Masse puddingfest geworden ist und den Topf vom Herd nehmen.
  9. Beide Massen auskühlen lassen und dann in Gläser schichten

 

Fleischmarinade

Zutaten
– 500g Putenfleisch
– 500g (Kokos-) Joghurt
– 1-2 EL Erdnussöl oder Sonnenblumenöl
– 3-4 TL Frooggies Mangopulver
– Salz, Chili, Curry Gewürze nach Belieben

Zubereitung

  1. Einen Tag vorher: Fleisch trocken tupfen, ggf. Sehnen entfernen
  2. Joghurt, Öl, Gewürze und Frooggies miteinander verrühren.
  3. Das Fleisch entweder kleingeschnitten oder im Ganzen mit der Marinade einreiben, restliche Marinade eine große Tupperdose geben, Fleisch hineinlegen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
  4. Am nächsten Tag das Fleisch wie gewohnt zubereiten (braten, kochen. Beim Braten allerdings die Temperatur nicht zu hoch wählen, denn das Eiweiß vom Joghurt verbrennt sehr schnell in der Pfanne)

 

Fazit: Die Pulver sind praktisch und besonders Banane ist sehr sehr lecker. Das Heidelbeerpulver ist super um farbliche Akzente zu setzten. Die Pulver enthalten keine Zusätze und werden in praktischen, wiederverschließbaren Dosen geliefert. Einzig die Klümpchenbildung ist etwas nervig.

Hersteller: frooggies

UVP: 9.99€ – 16.99€ für 100g

Weiterempfehlung: 90%


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Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir kostenlose zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflusst wird.


 

foodloose Nuss-Frucht-Riegel

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Ich bin ein großer Fan gesunder Snacks, schließlich vertilge ich Unmengen an Essen pro Tag und das sollte möglichst gesund sein. Da freute es mich natürlich sehr, dass ich das foodloose Nussriegel Probierpaket testen durfte.

In dem Paket waren 6 verschiedene Sorten mit so klangvollen Name wie Delhi Delikt, Poesie Amelie oder Garden Gusto. Dahinter verstecken sich ausgewählte Kompositionen aus Nüssen, Trockenfrüchten, Agavendicksaft und Gewürze. Alle verwendeten Zutaten sind in Bio-Qualität und alle Riegel vegan, gluten-, getreide- und laktosefrei.  Da auch kein Industriezucker zugesetzt ist, sind die Riegel ein guter Snack für Menschen mit allerlei Unverträglichkeiten.

Geschmacklich sind die Riegel definitiv ein Hit. Die Gewürze passen immer sehr gut zu den Trockenfrüchten und Nüssen und sind wohldosiert, so dass sie jedem Riegel das gewisse Etwas verleihen. Wer allerdings eine Erdnussallergie hat, hat nur eine begrenzte Auswahl von 2 Sorten. Hier mal eine Auflistung aller Sorten:

  • Poppy Limona: Sonnenblumenkerne, Pflaumen, Cashews, Mohn, Zitrone
  • Frisco Crisp: Erdnüsse, Haselnüsse, Cranberries, Kürbiskerne, Äpfel, Kakao
  • Delhi Delight: Erdnüsse, Cashews, Korinthen/ Sultaninen, Mangos, Ananas, Kokos, Curry
  • Poesie Amelie: Mandeln, Feigen, Walnüsse, Äpfel, Pflaumen, Zimt
  • Garden Gusto: Erdnüsse, Sauerkirschen, Paranüsse, Aprikosen, Sesam, Vanille
  • Sahara Dragon: Erdnüsse, Mandeln, Physalis, Drachenfrüchte, Ingwer

Nüsse und Trockenfrüchte sind bei allen Riegeln nur leicht zerkleinert, weshalb die Riegel durch den Agavendicksaft zusammengehalten werden. Genau da ergibt sich für mich das Problem mit der Konsistenz. Die Riegel sind etwas hart und die Früchte bleiben zwischen den Zähnen kleben. Auch bleiben die Riegel meist an der Verpackung kleben, was etwas nervig ist. Das tut dem Geschmack zwar keine Abbruch, erschwert aber das Kauen. Verwendet werden laut Zutatenliste wirklich nur wertvolle Inhaltsstoffe, doch Nährwerte sind für meinen Geschmack nicht unbedingt optimal. Es sind in allen Riegeln (pro 100g) ca. 30g Fette, 30g, Kohlenhydrate und 20g Eiweiße enthalten. Damit beträgt das Verhältnis zwischen Fetten und Kohlenhydraten 50/50 und in Anbetracht dessen, dass Fetten und Kohlenhydrate nicht gleichzeitig vom Körper verdaut werden können, ist das eher suboptimal. Durch die Früchte sind aber auch viele Ballaststoffe enthalten, wodurch der Fruchtzucker nicht so schnell in den Blutkreislauf gelangt und damit der Blutzuckerspiegel nicht gleich in die Höhe schnellt. Somit dauert es nach so einem Riegel auch eine ganze Zeit, bis man wieder Hunger bekommt. Ein etwas geringerer Fettgehalt wäre hier der Verdauung zu Liebe trotzdem wünschenswert. Wer allerdings zunehmen möchte und das nicht durch Eis, Chips und Schokolade erreichen will, kann hier beherzt zulangen ;).

In der Packung waren 24 Riegel in hübscher Verpackung und somit ergibt sich ein Preis von ca. 1,45€ pro Riegel, was ich völlig in Ordnung finde.

Fazit: Superleckere Riegel! Als Snack für zwischendurch gut geeignet, da sie den Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe schnellen lassen. Leider sind Konsistenz und Fett zu Kohlenhydratverhältnis nicht optimal, weshalb sie bei mir eher sporadisch verzehrt werden. Für unterwegs sind sie aber super.

Getestet für: AMZStars

Bezugsquelle: Amazon, foodloose

UVP: 34,69€

Weiterempfehlung: 70%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir vergünstigt zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


 

FitVital Hanfnüsse

Ihr habt sie ja schon oft bei mir gesehen in den verschiedensten Rezepten, die Hanfnüsse (auch Hanfsamen genannt). Sie schmecken leicht nussig, sind sehr gesund und leicht zu verarbeiten, deshalb mag ich sie so sehr. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich als ich bei amzStars einen Rabattcode für die FitVital Hanfnüsse ergattern konnte und diese nun für euch getestet habe.

Die FitVital Hanfnüsse kommen in einer umweltfreundlichen 500g Papierverpackung und sind wiederverschließbar. Gleich nach dem Öffnen ist mir aufgefallen, dass die geschälten Hanfnüsse scheinbar deutlich feuchter oder fetthaltiger sind, als bei anderen Herstellern. Zumindest klebten die Samen etwas mehr zusammen und es blieben mehr am Löffel kleben. Geschmacklich sind sie aber so, wie ich es von Hanfnüssen erwarte habe: leicht nusszig, etwas herb mit hohem Fettgehalt.

Aber warum sollte man Hanfnüsse überhaupt essen? Haben wir nicht schon genug andere Superfoods im Supermarkt zu stehen? Ja, haben wir, aber die Hanfsamen sollte man deshalb keineswegs verschmähen. Der Speisehanf ist einer der ältesten heimischen Nutzpflanzen und feiert derzeit gebührend sein Comeback. Im mittelalter wurde Hanf vor allem für die Herstellung von Seilen genutzt, aber auch damals war das Hanföl bereits für seine gesundheitsfördernde Wirkung bekannt. Heute weiß man nun auch warum es dem menschlichen Organismus so gut tut warum wir unbedingt mehr davon essen sollten. Die Hanfsamen des Speisehanfes enthalten kein THC und damit keine psychoaktiven / bewusstseinsverändernden Stoffe. Man kann davon also nicht high werden. 😉 Dafür sind alle 8 essentiellen Aminosäuren enthalten, das sind genau die Aminosäuren, welche der Körper nicht selbst herstellen kann und diese deshalb über die Nahrung zugeführt werden müssen. Ist unser Körper für längere Zeit unterversorgt mit einer oder mehreren essentiellen Aminosäuren, kann das weitreichende Folgen für unsere Gesundheit haben (bspw. Stoffwechselerkrankungen oder Organschädigungen). Bei einer ausgewogenen Ernährung, tritt eine Unterversorgung jedoch in der westlichen Welt äußerst selten auf. Leidet man unter Nahrungsmittelallergien, ernährt sich einseitig und vitaminarm oder hält längere Zeit strenge Diäten ein, kann das schon anders aussehen und dann kann so ein Löffel Hanföl oder Hanfsamen am Tag schon sehr hilfreich sein um ein Nährstoffdefizit zu verhindern. Zusätzlich ist das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren bei Hanfsamen nahezu optimal. In der Literatur findet man Angaben zwischen 1:3 bis 1:4 als optimales Verhältnis, die Wahrheit wird wohl irgendwo dazwischen liegen und genau so sieht es bei den Hanfsamen auch aus. Denn auch hier unterscheiden sich die Angaben zwischen 1:3 bis 1:3,75.  Die Omega-3 Fettsäuren werden als Entzündungshemmer eingestuft und Omega-6- Fettsäuren als entzündungsfördernd. Wir brauchen aber beide Fettsäuren für einen optimal funktionierenden Stoffwechsel. Jetzt könnte man sich denken:  entzündungsfördernd soll gut sein für den Körper? Das hört sich doch eher nach etwas Schlechtem an! Nicht unbedingt, denn es gibt immer wieder Zellen in unserem Körper die auch mal in den Zelltod geschickt und vernichtet werden müssen wie bspw. bei der Immunabwehr oder der Regeneration der Haut. Deshalb ist das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren so wichtig. Leider enthält die durchschnittliche westliche/ Industriestaaten- Ernährung eher ein 1:20-40 Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6. Auch bei vermeintlich gesunden Lebensmitteln wie Kokosöl sollte man aufassen, denn auch dieses besteht zu 100% aus Omega-6 Fettsäuren! Also lieben in Maßen, als in Massen konsumieren. Nennenswerte Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind neben Hanfsamen noch Chiasamen, Leinsamen, Leber, Fischöl und einige Fleischsorten.

Doch nicht nur die Aminosäuren machen die Hanfsamen so gesund, sondern auch die enthaltenen Proteine. Diese sind in Aufbau und Struktur den menschlichen sehr ähnlich und könnten deshalb sehr gut von uns aufgenommen und verwertet werden. Neben dem Eiweiß sind auch noch viele Mineralien und Spurenelemente wie Magnesium, Zink, Kalium, Kalzium und Vitamine enthalten. Darum schwören gerade (vegane) Sportler auf Hanfproteine.

Ich habe lange überlegt woran man die Qualität von geschälten Hanfsamen messen könnte. Wahrscheinlich kann man es aufgrund des hohen Fettgehaltes, ähnlich wie mit Leinsamen halten. Die Hanfnüsse sollten also nicht ranzig riechen und es sollten möglichst wenig Schalenreste in der Packung enthalten sein. Die geschälten Hanfsamen haben einen starken Eigengeruch, der sich nur schwer beschreiben lässt, der aber normal ist. Riechen sie jedoch nach ranzigem Fett, würde ich sie nicht mehr essen. Die FitVita Hanfnüsse riechen wie sie sollen, haben einen hohen Fettgehalt und schmecken leicht nussig und herb. Genau so wie ich sie kenne und mag.

Wie ihr seht haben es Hanfsamen in sich und sind zudem alles was sich der moderne Berliner Hipster so wünscht: laktosefrei, glutunfrei, vegan, paleo und trotz der Bezeichnung auch für Nussallergiker und alle sonstigen Allergiker geeignet (bis dato sind noch keine Unverträglichkeitsreaktionen oder allergischen Reaktionen im direkten Zusammenhang mit Hanfsamen beobachtet worden).

Verwendungsarten gibt es reichlich, man kann sich aber auch einfach einen Esslöffel Hanfsamen über das Müsli oder in den Joghurt streuen und somit ganz leicht die eigene Tagesbilanz an Omega-3-Fettsäuren verbessern. Die Nüsschen sind hitzeempfindlich, brauchen nicht eingeweicht werden und sollten am besten roh gegessen werden. Gibt man sie zusammen mit Wasser in einen Mixer, hat man blitzschnell eine pflanzliche Milch oder mit wenig Wasser einen Pflanzensahne. Die verwende ich zusammen mit Eiern und Salz ganz gerne als Soße für Quiche oder Aufläufe. Durch die in der Schale enthaltenen Bitterstoffe ist so eine Milch eher für herzhafte Sachen geeignet, ansonsten müsste man noch mit Honig oder anderen Süßungsmitteln süßen. Da muss man sich ein bisschen ausprobieren.

Da ich euch bereits in anderen Produkttests schon einige Rezepte mit Hanfsamen präsentiert habe, fasse ich diese hier nochmal zusammen und gebe euch in diesem Beitrag nur ein schnelles Rezept für eine Smoothie-Bowl mit Hanfsamen Topping!

Smoothie-Bowl

Zutaten:

200g frische oder gefrorene Früchte (Heidelbeeren, Johannisbeeren, Erdbeeren)
1 EL Chiasamen
100ml Wasser
1 TL geschälte Hanfsamen
1 TL Kokosraspeln
ein paar Früchte als Deko

Anleitung:

  1. Früchte, Wasser, Chiasamen in den Mixer geben und 1 Minute mixen (geht auch mit dem Pürierstab)
  2. Die Fruchtmasse in eine Schüssel geben und mit restlichen Früchten, Kokosraspeln und Hanfsamen dekorieren.
  3. Genießen! 🙂

Rezepte aus vergangenen Produkttests:

Veganer mexikanischer Süßkartoffel-Zucchini Auflauf mit Hanfkäse-Soße

Hanf-Kakao-Dessert oder Joghurt

Kakao-Knusper-Müsli

Löwenzahnsalat mit Hanf-Kakao-Dressing

Apfel-Kakao-Chia Pudding

Fazit: Nicht nur für Berlin-Kreuzberg Hipster, sondern auch für den Durchschnittsbürger ein sinnvolles und nahrhaftes Nahrungsmittel, somit: Esst mehr Hanf! 😉

Getestet für: amzStars

Bezugsquelle: Amazon FitVita geschälte Hanfnüsse

UVP: 11,49€ / 500g

Weiterempfehlung: 100%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir vergünstigt zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


 

H2O-X Teeflasche mit Neoprenhülle

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Ich war letztens auf der Suche nach einem Geschenk für Teetrinker. Da mir die üblichen Tee-Geschenke mit Teekanne, losem Tee oder Teebeuteln, Teefiltern etc. zu langweilig waren und das alles meist in jedem guten Teetrinker-Haushalt bereits vorhanden ist, machte ich mich auf die Suche nach etwas Neuem. Dabei fiel mir wieder ein, dass es bei AMZStars einen Produkttest für Teeflaschen gab. Also schnell bestellt und ausprobiert.

Zu Beginn hatte man gleich erstmal die Qual der Wahl: Mit Neorprenhülle oder ohne? Welche Farbe? Blau, Schwarz oder doch Grau? Fragen über Fragen. 😀 Bestellt habe ich letztendlich mit Neoprenhülle in Blau. Geliefert wurde Dank Amazon Prime auch gleich am nächsten Tag.

Die Teeflasche kommt in einem hübschen, runden Karton inklusive kleiner Rezeptkarte und besteht aus einer doppelwandigen Glasfalsche, Bambusdeckel mit Silikondichtung und einem 2 geteilten Filtereinsatz. Alles macht einen qualitativ hochwertigen Eindruck und sieht sehr gut verarbeitet aus. Allerdings roch die Neoprenhülle doch sehr stark nach Chemie, ich hoffe dieser Duft verflüchtigt sich nach ein paar Runden in der Waschmaschine. Wie beschrieben, habe ich vor der ersten Verwendung alle Teile abgewaschen und dann ging es los mit der ersten Tee to-go  Zubereitung.

Teezubereitung H2O-X
Wie beim normalen Tee kochen: Einfach Tee mit kochendem Wasser übergießen und ziehen lassen.
  1. Wasser kochen.
  2. Filter aufschrauben, Tee in die untere Hälfte einfüllen, wieder zuschrauben und in die Flasche einsetzen.
  3. Mit kochendem Wasser übergießen und ziehen lassen.

Ganz easy, wie normales Tee kochen eben.

Dank eines kleinen, klappbaren Henkels kann man Teefilter sehr leicht wieder entfernen, sobald der Tee fertig gezogen hat (man kann ihn natürlich auch in der Falsche lassen, aber gerade bei grünem oder schwarzem Tee macht sich das nicht so gut). Der Henkel wurde auch nicht heiß! Dann habe ich die Falsche ein paar kleinen Tests unterzogen.

Wärmeentwicklung

Die Falsche selbst wurde nur warm und nicht heiß, ließ sich also auch mit gerade frisch aufgebrühtem Tee noch gut transportieren. Zusätzlich hat man noch die Neoprenhülle als Schutz und Wärmespeicher.

Dichtigkeit

Deckel drauf, gut zugeschraubt und ab zum Waschbecken (nur für alle Fälle 😉 ) und dann die Flasche auf den Kopf gedreht und zur Seite geschenkt und noch weiter in alle erdenklichen Richtungen gedreht. Zuerst lief auch nichts aus, nach ein paar weiteren Drehung kam allerdings ein Tropfen raus. Zu 100% dicht, scheint die Flasche also leider nicht zu sein.

Handhabung

Nun wollte der Tee natürlich auch getrunken werden, also habe ich versucht aus der Tee-Flasche in eine Tasse zu gießen. Deckel wieder aufschrauben war dabei die erste Hürde, denn durch den heißen Tee hatte sich ein Unterdruck gebildet und der Deckel hat sich absolut festgesaugt. Es kostete mich einiges an Kraft den Deckel aufzuschrauben! Dann kam das Ausgießen. Das funktioniert leider, in Ermangelung eines Ausgießers,  nicht so gut. Der Tee läuft an der Flasche runter. Direkt aus der Flasche trinken ist allerdings kein Problem. Die Neoprenhülle ist recht nützlich, denn sie hat eine Schlaufe und unten im Boden ein kleines Loch. Nur die Flasche in die Hülle zu bekommen ist ungefähr so, als versuche man einen Faden in eine Nadelöhr zu bekommen…

Design / Optik

Die Tee-Flasche ist ein absoluter Hingucker. Schon alleine der schöne Bambusdeckel mit dem eingebrannten Logo sieht sehr edel aus.

Fazit: Ingesamt kann ich die Tee-Flasche empfehlen. Sieht super aus, hält den Tee 2h warm und durch den 2-teiligen Filter können allerlei interessante Kombinationen aus Tee, Früchten und/oder Gewürzen kreiert werden.

Hersteller: H2O-X

Bezugsquelle: Amazon

UVP: 39,90€

 

Weiterempfehlung: 95%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir vergünstigt zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


 

JoviTea® Hanftee

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JoVitea HanfteeNeben Essen, teste ich auch sehr gerne flüssige Nahrungsmittel, in diesem Fall: Hanftee. Wer die Rezepte auf meinem Blog etwas verfolgt, wird vielleicht schon gemerkt haben, dass ich gerne mal Speisehanf in der Küche verwende. Das nicht nur, weil dieser sehr gut schmeckt, sondern auch weil darin sehr viel Nährstoffe und Omega-3-Fettsäuren enthalten sind. Nun bin ich allerdings leider noch nicht dazu gekommen auch mal Hanftee zu Probeiren. Das sollte sich Dank AMZStars ändern, denn ich durfte den JoviTea® Hanftee testen.

Loser JoViTea HanfteeDer Tee wird wie bei vielen Bio-Lebensmitteln üblich, in einer verschließbaren 50g Papierverpackung geliefert. Für Tee sind 50g wirklich sehr großzügig, in den handelsüblichen Teebeutel Abpackungen ist in der Regel weniger enthalten. Hanftee ist halt was besonderes 🙂 Und wer Hanftee einmal probiert hat, möchte eh immer mehr, da darf die Packung ruhig größer sein 😉

Rückseite JoViTeaAbgepackt ist der Tee lose, er kommt also nicht in Beuteln und das finde ich auch gut. Die Hanfblätter sind mittelfein geschnitten, so rutschen sie nicht durch das Teesieb. Eine Anleitung für die Zubereitung ist auf der Rückseite der Packung vermerkt. Es werden 1-2TL pro Tasse empfohlen und diese sollten mit 90-95°C heißem Wasser übergossen werden. Dann lässt man den Tee noch 6-10min ziehen und dann darf genossen werden.

Fertig zubereiteter JoViTea HanfteeIch muss zugeben, ich hatte etwas Angst, dass der Tee bitter schmecken könnte, ähnlich falsch zubereitetem Grünem Tee. Dem Hanftee macht das aber zum Glück nichts aus, wenn man diesem mal vergisst und zu lange zeihen lässt, denn er behält sein leicht herbes Aroma. Bitter wird der Tee aber nie. Puh, Glück gehabt! 🙂 Den Geschmack finde ich wirklich angenehm, es ist wie eine Mischung aus Grünem Tee und Kräutertee: leicht herb und aromatisch, aber keine Spur von Bitterkeit. Laut Anleitung sollen die Wirkstoffe besser vom Körper aufgenommen werden können, wenn in den Tee eine kleine Menge Fett gegeben wird. Ich habe es mit Chia-Öl probiert und auch das war sehr lecker. Hier kann man natürlich auch Orangen oder Zitronenöl nehmen um dem Tee noch eine fruchtige Note zu verleihen.

Inhalt JoViTea HanfteeEine berauschende Wirkung hat der Tee natürlich nicht. Es können zwar THC Rückstände enthalten sein, aber diese sind unbedenklich. Das THC ist grundsätzlich nur auf den weiblichen Blütenpollen enthalten. Bei der Ernte der Blätter kann es theoretisch passieren, dass etwas Blütenstaub auf die Blätter gelangt, aber das ist dann mengenmäßig viel weniger als was unter das Betäubungsmittelgesetz fällt 😉 Somit kann der Tee unbedenklich genossen werden. Ich hatte aber den Eindruck, dass der Tee etwas krampflösend wirk, ähnlich wie Kamillentee.

Fazit: Leckerer Kräutertee und sehr guten Wirkstoff. Der Tee wird in einer umweltfreundlichen Verpackung geliefert und ist absolut empfehlenswert.

Getestet für: AMZStars

Hersteller: JoviTea®

UVP: 11,99€ / 50g

Weiterempfehlung: 100%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir vergünstigt zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


 

SymbioPharm Gratisproben

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Über das Kontaktformular von SymbioPharm kann man sich Informationsmaterial und Proben ihrer Produkte für einen gesunden Darm bestellen. Da ich bereits überzeugende 2 Produkte der Firma kannte, dachte ich mir, dass ist genau der richtige Zeitpunkt um auch die restlichen Produkte mal zu testen.

Es kam tatsächlich ein riesiges Paket mit Proben und Infomaterial. Genau gesagt waren Milchsäurebakterien, Vitamine, Badetampons, Zäpfchen, Detoxpulver zum Entgiften und Ballaststoffe. Zar waren immer nur 3-6 Beutel des jeweiligen Produktes dabei, aber der Darm reagiert bereits nach 3 Tagen spürbar auf eine Ernährungsumstellung oder Entgiftungskur, wenns ganz blöd läuft aber auch mal gerne direkt 😀 (Stichwort Durchfall).

Über die Vorzüge einer gesunden Darmflora und den Einfluß von Milchsäurebakterien habe ich euch bereits vor einiger Zeit in einem anderen Blogbeitrag berichtet. Nun werde ich meine Ausführungen hier um Ballaststoffe und ausgewählte Vitamine ergänzen.

PolyZink von SymbioPharm
Vitamine und Mineralstoffe zur Unterstützung des Immunsystems.

Los gehts mit dem Produkt PolyZink, welches neben Zink auch noch Vitamin B,C und E, Folsäure, Biotin und Selen enthält. Grundsätzlich sind natürlich alle Vitamine, Mineralien und Spurenelemente wichtig für unseren Körper, doch einige können unser Immunsystem unterstützen und somit zur Erhaltung unserer Gesundheit beitragen. In PolyZink sind zusätzlich auch noch Polyphenole mit hohem antioxidativem Potential enthalten um freie Radikale von uns fernzuhalten. Geliefert wird es in Portionsbeuteln in Pulverform zum Einrühren in Wasser. Es sieht lustigerweise fast wie Rotwein aus, sobald es in Wasser eingerührt wird. Durch die enthaltene Fructose und Maltodextrin, ist es recht süß und schmeckt eher nach eine Fruchtsaft.  Kindern schmeckt es somit bestimmt gut, mir war es zu süß. Menschen mit Fructoseintoleranz sollten hier aufpassen!

SymbioPharm Intest
Ballaststoffe in Form von resistenter Stärke zur Unterstützung des Darms.

Kommen wir nun zu den Ballaststoffen, welche ihren Namen zu Unrecht haben. Diese sind nämlich kein Ballast für uns, sondern sehr nützliche Helfer um Schadstoffe und unverwertbares aus dem Körper zu transportieren. 35g sollten wir davon im Idealfall täglich zu uns nehmen, leider erreichen das Studien zufolge die wenigsten Menschen in den Industriestaaten. SymbioIntest kann da Abhilfe schaffen, denn es enthält resistente Stärke und die ist das Lieblingsfutter unserer guten Darmbakterien. Wer also immer mal mit breiigen Stuhlgängen und Verstopfungen zu tun, könnte es mal eine Weile mit resistenter Stärke probieren. Enthalten war auch hier wieder Pulver in Portionsbeuteln verpackt. Neben der Restenten Stärke ist noch Isomaltulose und Stevia enthalten. Ich persönlich bin ja mal so gar kein Fan von Stevia, ich komme an diesen Geschmack einfach nicht ran. Aber ich mag auch kein Anis, vielleicht liegt daran. Dementsprechend war auch das leider kein Geschmacksorgasmus für mich, da man das Stevia schon sehr stark rausgeschmeckt hat. Ansonsten war es leicht süßlich. Geholfen hat es mir aber in der kurzen Zeit trotzdem sehr gut, da ich die letzten Tage mit meiner Verdauung etwas zu kämpfen hatte und die Einnahme meine Toilettengang-Wiederholungsrate (ihr wisst was ich meine? 😉 ) doch deutlich gesenkt hat.

SymbioDetox
Mineralerde, Weihrauch und Myrrhe zur Unterstützung der Leber.

Nach dem SymbioIntest dachte ich eigentlich es könnte nicht mehr ekliger werden, aber mit SymbioDetox wurde dann leider der Negativrekord erreicht. Es tut mir Leid, aber das schmeckt einfach eklig. So ein bisschen wie schon mal getrunken. Aber ich bin ja hart im Nehmen und habe brav für 3 Tage alle 3 Beutelchen mit Wasser angerührt und getrunken. Es handelt sich dabei praktisch um eine Art Heilerde, welche Schadstoffe bindet und diese dann ausgeschieden werden, statt in die einzelnen Organe zu gelangen. Somit werden sowohl Darm, als auch die Leber entlastet. Zusätzlich sind noch Weihrauch und Myrrhe (was wahrscheinlich das ist, was ich so eklig finde) enthalten, welche antimikrobielle Wirkstoffe enthalten. Subjektiv würde ich sagen, dass es gewirkt hat. Ich habe in den letzten Tagen recht histaminhaltig (siehe Kakao-Puderzucker Test) gegessen, aber die typischen Reaktionen blieben entweder ganz aus oder waren deutlich vermindert. Von daher: Nase zu und durch!

Nun noch die Milchsäurebakterien SymbioLact A, B, Comp und pur. Der Unterschied in diesen Präparaten besteht in den enthaltenen Bakterienstämmen und zusätzlichen Bestandteilen. SymbioLact A enthalten Bakterien für den Dünndarm (praktisch bei Dünndarmfehlbesiedlung, macht sich durch Oberbauchschmerzen kurz nach dem Essen bemerkbar). In SymbioLact B sind gute Bakterien für den Dickdarm (hier macht sich eine Fehlbesiedlung eher durch Blähungen, Verstopfung und Durchfall bemerkbar ) enthalten und die letzten beiden Produkte enthalten beide Bakterienstämme. Wobei bei SymbioLact pur noch auf Milcheiweiß-Bestandteile verzichtet wird, womit es auch für Allergiker geeignet ist. Laktose- und glutunfrei sind alle vier Präparate. Da ich diese Produkte schon kannte, weiß ich, dass sie die Darmflora sehr gut unterstützen und habe sie deshalb mal wieder verwendet um mir selbst damit probiotischen Joghurt herstellen zu können ( siehe hier ), das gelingt sehr gut und wird natürlich sehr lecker 😉

Die Zäpfchen zur Unterstützung der Scheidenflora hab ich auch probiert, aber ich glaube es war einfach zu viel Kakao-Puderzucker in den letzten Tagen und Wochen, so dass ich da nur kurzzeitig eine Besserung verspüren konnten. Die werde ich mir dann wohl nochmal nachkaufen, wenn ich mit dem ganzen süßen Kram durch bin 😀

Badetampons kamen bis jetzt noch nicht zum Einsatz, aber morgen werden sie ihren großen Auftritt haben. Diese sind mit einer spezielle Fettschicht ummantelt, so dass Bakterien, Schlamm und Dreck nicht durchkommen und die empfindliche Flora nicht durcheinander bringen können.

Das umfangreiche Informationsmaterial war auch sehr informativ und die darin enthalten Informationen deckten sich mit meinem Wissensstand, also gehe ich davon aus, dass sie korrekt sind 😉

Fazit: Eine super Aktion, die Produkte können einen wirklich sehr gut unterstützen. Nur an dem SymbioDetox Geschmack müssen sie noch arbeiten.


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


 

smartLab Pulsmesser

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Ich trainiere gerne und regelmäßig und da ich von der smarten Körperanalysewaage schon sehr angetan war, habe ich mich bei testberichte.reviews auch noch auf den Produkttest für den Herzfrequenzmesser beworben und Glück gehabt. Also durfte ich nun beides in Kombination testen und meine tägliche Fitness noch genauer beobachten zu können. Aber kann man so einen Pulsmesser mit Brustgurt überhaupt den ganzen Tag lang tragen? Und kommen die Daten auch noch auf dem gekoppelten Gerät an, wenn man sich ein paar Meter davon wegbewegt? Yup, funktioniert alles reibungslos!
Auf diesen Test habe ich mich aus 2 Gründen beworben: Um meinen maximalen Puls beim Training zu ermitteln und um meinen durchschnittlichen Ruhepuls ermitteln zu können. Insgesamt kann man sagen, dass dieser Pulsmesser grundsätzlich für beides geeignet ist, aber eher im Trainingsbereich seine Stärken hat.

pulsmesser - 1Was ist drin im Karton?
Die Pulsmesser-Einheit samt Batterie ( Hersteller gibt die Laufzeit mit einem Jahr an, allerdings ohne nähere Informationen zur Nutzungsintensität), 1x Brustgurt und 1x Anleitung. Alles ist in einem schicken schwarzen Karton samt Magnetverschluss verpackt.

pulsmesser - 2Wie ist die Verarbeitung?
Sowohl der eigentlich Pulsmesser, als auch der Brustgurt machen den Eindruck sehr gut verarbeitet zu sein und der Pulsmesser wirkt sehr stabil. Es lassen sich keine spitzen Kanten, Bruchstellen oder sonstige Verarbeitungsschwächen feststellen. Auch wenn der Pulsmesser mal runterfällt, nimmt er keinen Schaden. Der Brustgurt ist aus einem elastischen Material und wirkt sehr reißfest.

Welche Verbindungsmöglichkeiten gibt es?
Verbunden wird per Bluetooth oder ANT+ mit Smartphone oder Tablet. Ich habe ausschließlich Bluetooth verwendet, da mein iPhone von Hause aus kein ANT+ unterstützt. Bei einigen Android Phones soll das wohl anders sein.

Wie einfach ist die Ersteinrichtung?
Da ich ja bereits die smarte Körperanalyse Waage von smartLab besitze, war ich etwas vorbereitet. Das heißt ich hatte bereits die fitmefit Move von hmm installiert und wußte, dass das Handy das Gerät am besten über die App findet. Also Bluetooth eingeschaltet, App geöffnet und unter „Geräte“ nach dem Herzfrequenzmesser suchen lassen. Wechselt man dann wieder in das Bluetooth Menu wird das Gerät dort auch angezeigt und man kann sich damit verbinden. Sobald das Telefon dann den Status „verbunden“ anzeigt, kann es auch schon losgehen. Danach wurde es dann auch in der App als Gerät angezeigt. Wechselt man anschließend in die Apple Health App und gibt unter Vitalzeichen den Herzfrequenzzähler als Quelle an, wird einem da kontinuierlich die gemessene Herzfrequenz angezeigt.

Wie stabil ist die Bluetooth-Verbindung?
In meinem Test gab es da unterschiedliche Ergebnisse. Ich habe den Pulsmesser erst im 24h Betrieb ausprobiert um testen zu können, ob auch nachts zuverlässig Daten übermittelt werden (das hat ohne Probleme geklappt). Bewegt man sich zu weit weg vom Handy und dieses ist im Standby Modus, wird die Verbindung unterbrochen und erst dann wieder hergestellt, wenn man das Handy aus dem Standby Modus holt. Beim ersten Training kam es dann leider gleich zu Beginn zu einem Verbindungsabbruch und da ich das Handy während des Trainings nicht benutze, wurde dieses Training dann nicht aufgezeichnet, was sehr schade war. Beim 2. Training war ich dann schlauer, habe mir vorher eine passende Trainingsapp heruntergeladen und das Handy samt App die ganze Zeit angelassen (also nicht gesperrt bzw. automatisch in den Stand-By gehen lassen) und dann wurde das komplette Training aufgenommen. Das heißt, man sollte sich wirklich nicht mehr als ein paar Meter vom Handy wegbewegen. Unser Trainingsraum ist genau 10m lang, und sobald ich am anderen Ende des Raumes stand war die Verbindung weg. Tagsüber wurde aber trotz Stand-By Modus zuverlässig getrackt, wenn das Handy nicht zu weit weg war.

Welche Apps sind kompatibel?
Diese Frage hat sich der Hersteller scheinbar auch gefragt, aber leider keine Antwort dazu angegeben. Es gibt vom Hersteller die fitmefit Move App, in dieser App wird das Gerät als Herzfrequenzmesser erkannt und das wars dann leider auch schon. Ich habe extra beim Hersteller nachgefragt, da es in der App bereits einen Menüpunkt Training und Herzfrequenz gibt, dieser ist aber aktuell noch deaktiviert und aktiviert sich auch leider nicht, sobald der Pulsmesser als Gerät in der App registriert ist. Laut Hersteller dauert es wohl noch ein bisschen bis man den Pulsmesser mit deren App nutzen kann, aber sie arbeiten mit Hochdruck daran. Die Suche nach anderen passenden Apps hat sich als schwierig erwiesen, zumindest für meinen Zweck der 24h Messung. Bis dato konnte ich nur die Apple Health App wirklich dafür nutzen um kontinuierlich die Herzfrequenzdaten aufzeichnen zu können. Für kurze Aufzeichnungen während eines Trainings gibt es eine Vielzahl von Apps, aber viele sind entweder kostenpflichtig oder mit In-App Käufen. Bei den meisten Gratis Apps könnten dann nur 1-3 Trainings kostenlos aufgezeichnet werden und dann würde man zur Kasse gebeten. Es wäre schön, wenn der Hersteller eine Liste mit kompatiblen Apps zur Verfügung stellen könnte, denn es gab auch einige Apps die den Pulsmesser nicht erkannt haben.  Für solche Rechercheaufgaben eigneten sich immer Praktikanten oder Studenten ganz gut 😉 . Als größtes Manko sehe ich hier den fehlenden internen Speicher um Daten bei Verbindungsabbrüchen zwischenspeichern zu können.

pulsmesser - 3Wie genau sind die Messdaten?
Leider hatte ich kein geeichtes Gerät zur Überprüfung der Messgenauigkeit da, aber verglichen mit der Finger-Mess-Methode und meinem subjektiven Empfinden des Herzschlages, waren die Daten sowohl in Ruhe als auch bei Anstrengung plausibel und deckten sich ungefähr mit den gefühlten Werten. Ich hatte bereits optische Pulsuhren, welche besonders beim Ruhepuls deutlich ungenauer waren da sie unlogische Werte lieferten. Für die Messung nutzt der smartLab Herzfrequenmesser in den Brustgürtel eingearbeitete Elektroden, welche über den gesamten vorderen Brustkorb reichen. Zur besseren Leitfähigkeit empfiehlt der Hersteller, diesen Bereich vor dem Anlegen mit Wasser oder einem leitfähigem Gel (bspw. wasserbasiertes Gleitgel) zu benetzen. Das habe ich auch immer brav gemacht, muss allerdings sagen, dass es ratsam ist, die verwendete Flüssigkeit vorher auf Körpertempertaur zu bringen, denn nichts ist unangenehmer als Kälte Flüssigkeit auf der Haut ( und das auch auf Höhe des Herzens…).

Wie gut sitzt der Brustgurt?
Da kommen wir leider zum zweiten Manko. Positiv ist erstmal, dass die Länge des Brustgurtes stufenlos verstellbar ist und der Gurt damit auf eine Länge zwischen 67cm und 100cm beliebig eingestellt werden kann. Mir war der Brustgurt jedoch auch in der kleinsten Einstellung zu weit. Ich habe im Gurt einen Zettel mit der Größenangabe M-XXL gefunden, aber leider konnte man bei der Amazon Bestellung keine Größe angeben. Also für zierliche Menschen ist der Gurt zu groß und muss dann irgendwie festgeklemmt werden. Dadurch kann es aber leider unbequem werden und es können Druckstellen entstehen. Bei Menschen mit einem Brustumfang >70cm sitzt der Gurt dann durch das weiche und elastische Material gut und angenehm zu tragen.

Fazit: Insgesamt ein guter Pulsmesser mit genauen Messwerten und sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Schade ist nur, dass ein interner Speicher fehlt und keine Liste mit kompatiblen Apps auf der Website veröffentlicht ist. Eine kleinere Brustgurtgröße für zierliche Personen wäre außerdem wünschenswert. 

Getestet für: testberichte.reviews
UVP: 32,99€
Weiterempfehlung: 80%

Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir vergünstigt zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


 

nupure Probiotika

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nupure - 1

Kennt ihr das, manchmal will die Vedrdauung einfach nicht. Da drückt und zwickt der ganze Bauch und der Gang zur Toilette ist entweder eine Qual oder viel zu häufig. Dafür kann es natürlich eine Vielzahl von Ursachen geben und eine davon könnte eine Dysbiose der Darmflora sein oder anders ausgedrückt: Im Dickdarm tummeln sich nur die schlechten Darmbakterien ( die die nach immer mehr Schokolade, Eis und Keksen schreien) und von den guten sind kaum noch welche übrig. Dabei können Probiotika ( = hilfreiche Darmbakterien in Pulverform)  helfen und deshalb habe ich für AMZStars die nupure Mini Probiotika Kapseln getestet.

Leider kenne ich mich aus eigener Erfahrung sehr gut mit den Themen Darmbakterien, Darmflora und Verdauung aus. Ich habe auch schon mehre Stuhlanalysen hinter mir und verschiedenste Probiotika ausprobiert, weil jeder Arzt seine eigenen Favoriten hat.  Grundsätzlich lässt sich folgendes sagen: Es müssen mind. 1Mrd. probiotitische Bakterien im Präparat vorhanden sein, sonst kommen nicht genügend lebend im Dickdarm an und die guten Bakterien brauchen genug Nahrung um überleben zu können. Zu Ihrer Lieblingsnahrung zählen übrigens Ballaststoffe und resistente Stärke.

Beides ist in nupure Probiotika vorhanden. Inulin ( kommt bspw. in Chicorée vor) dient als Nahrung und mit mind. 1,7 x 10 hoch 8 Koloniebildenden Einheiten pro Bakterienstamm kommen genügend Bakterien pro Kapsel zusammen. Die Kapseln sind wirklich sehr klein. Als das Päckchen kam habe ich die Kapseln erstmal nachgezählt, weil es so wenig aussah 😂 ( es waren aber wirklich 30 Kapseln enthalten). Das hat aber den Vorteil, dass die Einnahme sehr einfach ist. Noch bevor man drüber nachgedacht hat, ob man jetzt genug Wasser dazu getrunken hat, ist die Kapsel schon weg. Ich hatte sonst immer Pulver die man in Wasser auflösen musste, das war viel umständlicher. Mit diesen kleinen Kapseln ist das viel einfacher und schneller. An Zusatzstoffen ist nicht viel drin. Die Kapselhülle ist vegan aus Hydroxypropylmethylcellulose und ansonsten sind die Bakterien, das Inulin und als Trennmittel wieder Zellulose enthalten.

Ob die Kapseln nun wirklich wirken, lässt sich eigentlich nur anhand von 2 Stuhlanalysen sagen. Die erste vor Beginn der Einnahme  und die zweite nach ca. 3 Monaten. Mit Hilfe einer Stuhlanalyse lässt sich sagen wie das Verhältnis bestimmter Bakterienstämme im Dickdarm ist. Misst man dieses nun also vorher und nachdem man die Probiotika eine Weile genommen hat, sollte sich eine Veränderung in der Zusammensetzung der Darmflora zeigen. Ein Arzt kann die Daten dann auswerten und richtig deuten und euch ggf. helfen die Ernährung anzupassen. Da ich das alles schon ein paar Mal hinter mir habe, habe ich da dieses Mal drauf verzichtet, denn ist eine gekippte Darmflora euer Problem, so merkt ihr meist von selbst ob diese sich durch die Einnahme wieder stabilisiert. Denn mit einem gesunden Darm, sollten auch die Verdauungsbeschwerden verschwinden.

Das heimtückische an der ganzen Sache ist, dass sich Verdauungsbeschwerden durch viele Symptome äußern können.  Nicht  nur Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall deuten auf eine Dysbiose in der Darmflora hin, sondern auch Symptome wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, trockene Augen, Einschlafschwierigkeiten, Schusseligkeit, Angststörugnen oder Depression. Sollte man also regelmäßig von diesen Zipperlein geplagt sein, könnte ein Gespräch mit einem Arzt über die Verdauung und Darmgesundheit eigentlich hilfreich sein.

Ich bin mit den nupure Kapseln hinsichtlich der Wirkung zufrieden, meiner Verdauung geht es den Umständen entsprechend gut und das werte ich als gutes Zeichen. Außerdem kann man die Kapseln auch verwenden um seinen eigenen (milchfreien) probiotischen Joghurt herzustellen.

Rezept: Probiotischer Joghurt aus Kokos-Mandel-Milch

Zutaten:

  • 500ml Kokos-Mandel-Milch oder andere pflanzliche Milch (entweder selbst hergestellt oder gekauft, es geht natürlich auch mit normaler Milch)
  • 1 – 1 1/2 EL Stärke (ich nehme Tapiokastärke)
  • 1/4 TL AgarAgar oder Gelatine
  • 1 Kapsel nupure Probiotika

Zubereitung:

  • 400ml der Milch zum Kochen bringen
  • 100ml der Milch mit der Stärke und dem Geliermittel mixen
  • das Milch-Geliermittel Gemisch in die köchelnde Milch einrühren
  • 2 min köcheln lassen und dabei immer wieder umrühren bis es zur gewünschten Cremigkeit geliert ist
  • die Masse auf 32-35°C unterkühlen lassen (bei mehr als 40°C sterben die Bakterien) und dann die Kapsel öffnen und den Inhalt in die Masse rühren
  • die Kunst besteht nun darin die Masse über Nacht bei ca. 32°C warm zu halten. Das geht natürlich am einfachsten mit einem Joghurtbereiter. Es gibt aber auch die Möglichkeit die Masse in ein Gefäß zu füllen und dies über Nacht zusammen mit einer Wärmflasche unter der Bettdecke warmzuhalten. Ich habe eine Styropor-Box, diese fülle ich mit warmen Wasser und platziere ein Gefäß mit der Joghurt-Masse darin und setzte den Deckel drauf. Wichtig ist auch, dass die Bakterien genug Sauerstoff haben, also das Gefäß nicht zu dicht verschließen, am Besten nur mit einem Stofftuch abdecken.

Es gibt auch andere Möglichkeiten für die Joghurtzubereitung, zum Beispiel aus vollfetter Kokosmilch aus der Dose, dann kann Stärke und Geliermittel weglassen werden, aber das ist mir persönlich zu fettig. Man kann auch bei selbstgemachter pflanzlicher Milch Stärke und Geliermittel weglassen, aber dann bleibt der Joghurt flüssig (ist dann eher wie Buttermilch). Es setzt sich auch Molke ab, diese kann man entweder unterrühren oder trinken (sehr lecker 🙂 ). Ich hätte euch ja Bilder vom Joghurt gezeigt, aber der ist leider schon alle 😀

Sollte euch das Thema Darmbakterien noch weiter interessieren, kann ich euch dieses Buch empfehlen: Schlank mit Darm von Michaela Axt-Gadermann. Mir persönlich hat es sehr geholfen, auch wenn es unter der Überschrift des Abnehmens steht, geht es doch hauptsächlich um den Aufbau der Darmflora und wie man die guten Darmbakterien am Besten füttert.

Also wenn ihr den nächsten Kuchen backt, vielleicht einfach mal den Zucker durch Apfelmus und Bananen ersetzten, ist mindestens genau so lecker und neben Zucker liefert ihr eurem Körper gleich noch wichtige Ballaststoffe, damit die bösen Bakterien nicht die Überhand gewinnen. 😉

Fazit: Die Kapseln sind sehr klein und dadurch leicht einzunehmen. Da die Joghurtzubereitung damit gut geklappt hat und es meiner Verdauung gut geht, sind ausreichend gute Bakterien enthalten.

Getestet für: AMZStars

Hersteller: nupure Probiotika

UVP: 18,90€/30 Kapseln ; 22,90€/60 Kapseln; 28,90€/90 Kapseln

Weiterempfehlung: 100%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir vergünstigt zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.


 

smartLAB fit W Personenwaage

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Meine Bikinifigur habe ich ja glücklicherweise bereits, aber auch ich muss auf mein Gewicht achten, und zwar dass ich nicht zu wenig wiege. Dafür soll so eine Personenwaage ganz praktisch sein, hörte ich. 😉

fullsizeoutput_3ecAuf Testberichte.reviews hatte ich mit auf den Produkttest für eine smarte Waage beworben und Glück gehabt. Deshalb bin ich seit diesem Wochenende in der Lage nicht einfach nur schnöde mein Gewicht zu messen, sondern auch gleich Muskelmasse, Fettgehalt, Knochenanteil, Kalorienumsatz und noch einiges mehr und zusätzlich können diese Daten per Bluetooth oder ANT+ an ein empfangswilliges Endgerät gesendet und gespeichert werden. Dadurch erhält man einen Verlauf und kann diesen bspw. beim nächsten Arzttermin präsentieren. Das ist sicherlich nicht für jeden sinnvoll, da meine Ärzte aber noch rausfinden müssen, warum ich nicht zunehme, kann es bei mir durchaus hilfreich sein diese Daten zu tracken.

Was ist drin im Karton?

Die Waage, Bedienungsanleitung, 4 AAA Batterien und 4 Extra-Füße falls man die Waage auf Teppichböden benutzen möchte.

Was kann gemessen bzw. ermittelt werden?

Gewicht (wär auch blöd, wenn das nicht gehen würde 😉 ), Wasseranteil, Fettanteil, Muskelmasse, Knochenmasse, Kalorienumsatz in Ruhe, Kalorienumsatz bei Aktivität. Das Gewicht kann entweder in lb oder in kg angegeben werden.

Welche Verbindungsmöglichkeiten gibt es?

Bluetooth 4.0 und ANT+. Bei beiden Standards handelt es sich um energiesparende Funkübertragungsprotokolle zur Übertragung von Daten. ANT+ wurde zudem mit speziellem Fokus auf Fitness und smart Home Anwendungen entwickelt und unterstützt dafür spezielle Übertragungsprofile. Bluetooth dürfte den meisten geläufig sein und wird heutzutage eigentlich in allen mobilen Endgeräten unterstützt. Damit ist die Waage mit allen modernen mobilen Geräten kompatible. ANT+ ist teilweise in Android Geräten bereits verbaut, ansonsten muss ein Adapter eingesetzt werden. Der Vorteil von ANT+ hat sich mir bis jetzt nicht erschlossen.

Der erste Einsatz

Ungeduldig wie ich bin, habe ich die Waage natürlich zu Hause gleich ausgepackt, die mitgelieferten Batterien eingelegt und damit bereits den ersten Anwendungsfehler begangen. Bei dieser Waage gilt: Zuallererst die Bedienungsanleitung lesen! Und zwar vollständig.

Was man bei dieser Waage beachten muss: Im ersten Schritt muss die passende fitmefit App heruntergeladen und installiert werden. Dann in der App ein Profil mit Größe, Alter etc. anlegen, Bluetooth einschalten und dann erst die Batterien in die Waage einlegen. Die Waage verbindet sich dann mit dem Telefon/ Tablet und holt sich dadurch das aktuelle Datum um die zukünftigen Messwerte dem korrekten Tag zuordnen zu können. Da wäre es schön einen großen, farbigen Aufkleber auf dem Batteriefach anzubringen: Erst App runterladen, dann Batterien einlegen! Als nächstes muss man an der Waage ein Personenprofil speichern, dann sollte die Waage 0.0 anzeigen und die entsprechende Person muss sich auf die Waage stellen bis die Waage „ok“ sagt. Dadurch ist die Waage dann eingestellt. Beim nächsten Wiegen und vorhandener Verbindung zur App, werden die Daten dann an die App gesendet.

Bei mir hat das nun bei den ersten Versuchen alles nicht so richtig funktioniert, weil ich mich nicht an die Regeln gehalten habe. Die Waage hat verzweifelt versucht eine Bluetooth Verbindung aufzubauen, doch kein Gerät wollte antworten. Also blieb die Waage auf den 1.1.1970 eingestellt. Dann habe ich zwar intuitiv richtig ein Personenprofil an der Waage angelegt, mich aber nicht anschließend sofort drauf gestellt, sondern erstmal mein Telefon gesucht. Und dann folgten unzählige Versuche bis sich Waage und Telefon endlich mal gefunden hatten. Denn komischerweise erkennt die App die Waage erst, wenn man bei der Geräte-Suche auf abbrechen drückt…

In der Anleitung ist noch der Hinweis, dass bei der ersten Benutzung die Waage eventuell genullt werden muss, nämlich wenn diese nicht 0.0, sondern irgendeinen Wert > 0.0 anzeigt. Dazu dann einfach kurz auf die Waage tippen.

Die App

Die fitmefit App und ich werden wohl keine Freunde mehr werden. Liebe Geräthersteller, bitte lasst euch eins sagen: Wenn ihr schon ein cooles smartesFitness-Gadet auf den Markt bringt, dann spart bitte nicht beim digitalen Designer und/oder App-Entwickler! Das Design der App ist leider alles andere als ansprechend, obwohl es den ein oder anderen guten Ansatz gibt (das Menu und der Startbildschirm), ansonsten ist die App weiß und pissgelb (sorry, aber anders kann man diese Farbe nicht beschreiben) und die Icons könnten aus den 90er Jahren stammen. Auch die Benutzerführung ist leider nicht intuitiv geschweige denn selbsterklärend. Bis ich rausgefunden habe, wo mir die Messwerte der Waage angezeigt werden, sind so einige Minuten ins Land gestrichen. Und das der schwarze Kreis unten in der Mitte auch ein Menu sein soll, habe ich nur durch Zufall herausgefunden und vergesse es auch immer wieder. Es gibt ein seitliches Menü für Profil, Geräte, Ziele und Systemanbindungen. Übersicht fehlt in diesem Menu leider, und da das Menu aber fast den ganzen Bildschirm einnimmt, habe ich mir erstmal dumm und dusselig gesucht. Hat man die Übersicht erstmal gefunden (Menu einklappen), werden „Meine Schritte“, „Mein Gewicht“ und „Kalorien“ aufgelistet. Schritte werden angezeigt, wann man auch einen smartLAB Schrittzähler besitzt (ist bei mir nicht der Fall),  beim Gewicht wird der letzte von der Waage gemessene Wert angezeigt und woher der Kalorien Wert kommt ist mir schleierhaft. Drückt man auf „Mein Gewicht“ werden folgende zuletzt gemessene Werte angezeigt: Wassergehalt (in %), Körperfettanteil (in %), Muskelmasse (in Kg), Knochenmasse (in kg) und der errechnete BMI. Oberhalb davon befinden sich Pfeile für den vorherigen und nächsten Datensatz, sortiert nach Datum und Uhrzeit. Alle Datensätze kann man sich auch pro Messwert in einem einfachen Verlaufsdiagramm anzeigen lassen. Scheinbar soll sich die Ansicht auch noch ändern, wenn das Telefon/Tablet auf die Seite gedreht wird, aber da passiert irgendwie nichts.

Beim iPhone können die Messwerte der Apple eigenen Health App zur Verfügung gestellt werden. Garmin Connect und Google Fit stehen außerdem zur Verfügung.

Anhand der Bilder wisst ihr jetzt auch gleich, dass ich wenig wiege, kaum Fett und dafür viel Muskelmasse habe 😀 Da soll nochmal jemand sagen, Sport bringt nichts. 😉

Probleme mit der App

Die erste Verbindung mit der Waage ist etwas holprig, da laut App keine Geräte gefunden werden obwohl bereits eine Verbindung besteht. Drückt man „Abbrechen“, wird die Waage und die Profilkennung angezeigt. Man kann in der App Ziele wie Gewicht, Körperfettanteil, Muskelmasse definieren, nur leider wird nirgendwo erwähnt wofür das verwendet wird. Ich hatte mein Muskelmasse-Ziel bspw. bereits erreicht, aber weder bekam ich ein „Juhu, Ziel erreicht“- Badge noch sonst irgendeine Nachricht. Daher verstehe ich nicht warum diese Ziele angegeben werden können. In der Anleitung findet sich dazu leider auch nichts.

Man kann in der App einzelne Datensätze löschen, das finde ich prinzipiell gut. Es wäre aber noch besser, wenn diese Datensätze dann auch wirklich dauerhaft gelöscht werden würden. Jedes Mal wenn sich die App mit der Waage verbindet sind die gelöschten Datensätze wieder da. Also habe ich weiterhin 4 Datensätze vom 1.1.1970 00:00 die ich nicht gebrauchen kann.

Es gibt die Funktion „Datensatz bearbeiten“, da kann allerdings nur das Gewicht bearbeitet werde. Warum kann ich in einer App die ich mit einer Waage verbinde, das Gewicht manuell bearbeiten? Das sollte schließlich der einzig wirklich genaue Wert der Waage sein?

Es gibt noch die Funktion „Training“, diese ist deaktiviert, wahrscheinlich weil die App mit keinem entsprechenden Gerät verbunden wurde. Das heißt ich kann hier leider keine Werte anderer Geräte eintragen, das Gleiche gilt für die Aufzeichnung der Schritte. Es wundert mich nur, dass man sich die Übersicht für Schritte trotzdem anschauen kann, für Training allerdings nicht. Das ist inkonsequent.

Bedienung der Waage

Die Waage selbst ist eigentlich auch selbsterklärend. Es gibt nur 3 Touch-Tasten an der rechten oberen Ecke: Set, Up, Down. Damit können für die Benutzerprofile folgende Werte eingestellt werden:  ID, Größe, Alter, Geschlecht, Aktivitätslevel (1 = faule Socke bis 4 = Sportskanone), ob die Waage Pieptöne abgeben soll (bei Verbindung hergestellt, Übertragung ok, Übertragung fehlgeschlagen) und es gibt die Option Heartbeat. Nur leider wird in der Anleitung nicht erklärt was das sein soll.

Zum Messen stellt man sich einfach kurz barfuß auf die Waage und die Waage beginnt mit der Messung. Dazu sollte sie auf ebenem Grund stehen, und die Füße dürfen werden zu trocken noch zu nass sein, sonst können Messfehler auftreten. Es werden dann nacheinander verschiedene Messwerte angezeigt. Erst Gewicht, Wasserhaushalt, Knochenmasse, Muskelmasse, Fettanteil. Als nächstes der errechnete Grundumsatz (also wie viele Kalorien man verbrauchen würde auch wenn man nur faul im Bett rumlungert), anschließend der errechnete Aktivitätsumsatz (wie viele Kalorien man verbraucht, sobald man sich aus dem Bett bewegt hat) und das ermittelte Benutzerprofil. Ist die Waage mit der App verbunden, wird bei erfolgreicher Datenübertragung „ok“ angezeigt, sonst „err“.

In der Anleitung sind Tabellen aufgeführt wie die Messwerte für Körperfett, Muskelmasse, Wasseranteil und Knochenmasse zu bewerten sind, sprich welche Werte der Norm entsprechen. Schöner wäre es, wenn direkt an der Waage kleine Symbole (Plus/Minus, oder Pfeil hoch/Pfeil runter, Durchschnitt) anzeigen würden ob der Wert der Norm entspricht. So habe ich es bei anderen Waagen bereits gesehen.

Messgenauigkeit

Da ich leider keine geeichten Gewichte zu hause habe, lässt sich das leider nur schwer als Laie beurteilen. Die gemessenen Werte stimmen allerdings mit den Werten anderer Waagen ungefähr überein, auch im Krankenhaus wird bei mir ein ähnliches Gewicht angezeigt. Von daher würde ich davon ausgehen, dass die Gewichtsmessung korrekt ist.

Die Werte für Wasseranteil, Körperfettanteil, Muskelmasse und Knochenmasse werden anhand der bioelektrischen Impedanz-Analyse ermittelt. Es wird also ein sehr schwacher, kurzer elektrischer Impuls von der Waage über die Füße in den Körper gesendet und gemessen was zurückkommt. Dadurch ergeben sich viele Möglichkeiten für Messungenauigkeiten. Das merkt man auch recht schnell. Bei der ersten Benutzung habe ich mich bestimmt 5-6 Mal hintereinander auf die Waage gestellt und die gemessenen Werte unterschieden sich teilweise um bis zu 2%. Man musste sich nur ein paar Millimeter weiter hinten/links/rechts hinstellen und schon kamen andere Werte zustande. Also am Besten, man malt sich seine Füße auf die Waage um immer die gleiche Position zu erwischen 😀 Es wird auch in der Anleitung darauf hingewiesen, dass es sich bei diesen Werten nur um Annäherungswerte handelt. Möchte man wirklich genaue Werte haben, muss man immer noch zum Arzt gehen.

Die Werte für Grundumsatz und Aktivitätsumsatz werden aus einer standardisierten Formel berechnet unter Zuhilfenahme der gemessenen/ermittelten Werte. Ich hatte letztes Jahr mal einen Fitbit mit Herzfreqzenzmesser, die hatte ähnliche Werte ermittelt, aber ohne exakte Werte für Körperfettanteil und Muskelmasse dürfte es schwer werden hier genaue Daten zu liefern. Einen guten Anhaltspunkt ob es heute eher Knäckebrot oder Sahnetorte werden darf, bietet es dennoch.

Multitaskingfähigkeiten

Ich wollte nun auch testen, wie gut die Waage mit mehreren Benutzerprofilen klarkommt und ob sie Personen unterscheiden kann. Deshalb musste meine bessere Hälfte herhalten und sich auch auf die Waage stellen. Ich muss jetzt dazu sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt die Anleitung nur überflogen hatte und die Synchronisation mit meinem Benutzerprofil bis dahin scheinbar eher zufällig geklappt hatte. Weshalb wir es nicht hinbekommen haben, dass sich die Waage verbindet und Daten überträgt. Nach gefühlten 100 Versuchen haben wir es dann aufgegeben und ich habe die Anleitung nochmal komplett von Anfang bis Ende, gründlich!, gelesen. Stelle ich mich auf die Waage, Bluetooth am Handy eingeschaltet, klappt alles wunderbar: Die Waage misst und überträgt und die Daten in der App aktualisieren sich. Stellt sich meine bessere Hälfte drauf, misst die Waage zwar, aber das wars dann auch schon. Naja, zumindest ist jetzt das Gewicht bekannt 😉

Fazit: Es muss auf der Waage deutlich drauf hingewiesen werden, dass erst die App installiert werden muss und Bluetooth eingeschaltet sein muss bevor die Waage das erste Mal in Betrieb genommen wird. Ansonsten ist der Nutzer gleich beim ersten Einsatz frustriert und schickt das Ding zurück. Das Design und die Benutzerführung in der App müssen deutlich verbessert werden und zeitgemäß gestaltet werden. In Zeiten von Javascript, Twitter Boostrap und PhoneGap ist es eigentlich kein Problem mehr schnell eine hübsche WebApp zu erstellen oder mittels Jasonette direkt native Apps generieren zu lassen.  Da sollte nicht am falschen Ende gespart werden. Hat man Benutzerprofile erstmal eingerichtet, gespeichert und die Verbindung zur App steht, dann funktioniert auch die Waage reibungslos und das Messen und Tracken geht ruck zuck. Vergisst man allerdings Bluetooth am Handy zu aktivieren und hat die Pieptöne an der Waage aktiviert, kann es morgens ganz schön nervig werden. Deshalb am Besten einfach alle Pieptöne deaktivieren, schließlich gibt die Waage auch visuelles Feedback. Das Design der Waage ist echt schick.

Getestet für: Testberichte.reviews

UVP: 55,99€

Weiterempfehlung: 80%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir vergünstigt zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.