Wessel Werk Universal Staubsaugerbeutel

Staubsaugerbeutel nachkaufen kann eine ganz schöne Mammutaufgabe werden, wenn man vorher vergessen hat sich die entsprechende Staubsaugermodellnummer oder Beutelbezeichnung aufzuschreiben. Wesselwerk verspricht dank Universalstaubsaugerbeutel Abhilfe, man muss sich lediglich zu Beginn um den passenden  Adapter kümmern und schon wird der Beutelnachkauf zum Kinderspiel.

img_2283
Testerpaket

img_2287

img_2288
Universalbeutel und Adapter

Bereits bei der Bewerbung musste man die genaue Modellbezeichnung des verwendeten Staubsaugers angeben, denn damit das System funktioniert wird sowohl der Universalbeutel als auch ein Adapter benötigt. Der Adapter ist wie sonst der Beutel abhängig vom Hersteller und Model des Staubsaugers. In meinem Paket waren eine Packung mit 5 Universalbeuteln und ein Adapter enthalten. Pünktlich zum wochenendlichen Wohnungsputz konnte nun also getestet werden. Was mir als erstes aufgefallen ist, ist dass das Material des Beutel etwas dünner ist als das von anderen Herstellers.

Handhabung: Als erstes muss der Adapter auf den Beutel gesteckt werden und einrasten. Dank der bunten Bilderanleitung stellt das kein Problem dar, ein richtiges Klick-Geräusch beim Einrasten konnte ich allerdings nicht vernehmen. Es schien aber alles korrekt zu sein. Als nächstes musste der Beutel samt Adapter in den Staubsauger eingesetzt werden. Wir haben einen ultraleise Staubsauger, dieser verfügt über eine extra Plastikabdeckung in welche der Staubsaugerbeutel eingesetzt werden muss. Da ich dies schon eine Weile nicht mehr gemacht hatte (da scheinbar die Staubsaugerbeutel-Voll-Anzeige defekt ist), hatte ich erstmal ein bisschen zu kämpfen wie genau ich denn nun den Beutel inklusive Adapter in diese Plastikabdeckung bekomme. Dabei fielen mir wieder 2 Dinge auf: Erstens scheint der Beutel größer zu sein und zweitens kann der Beutel in der Plastikabdeckung verrutschen.

img_2289
Wessel Werk Beutel mit Ultraleise Staubsaugerabdeckung
img_2290
Eingesetzter Wessel Werk Beutel

Dann kam die größte Hürde, den Staubsauger wieder zu schließen. Normalerweise kann ich den einfach zuklappen. Das scheint mit den Wasserwerk Universalbeuteln nicht mehr zu funktionieren. Nach einigem Hin- und herverschieben dann die Ernüchterung: Knalle ich die Abdeckung mit genug Kraft zu, dann geht es. Das ist natürlich nicht das, was ich mir erhofft hatte.

Funktionstest: Anschließend habe ich losgesaugt. Der Staubsauger ging an und brachte ein eigenartiges, hohes Geräusch hervor. Ich dachte zuerst der Beutel muss sich beim ersten Mal eben aufblasen oder so was ähnliches. Also habe ich ein bisschen gesaugt, Staubsauger aus und wieder an. Das Geräusch blieb. Jedes Mal wenn ich jetzt den Staubsauger anschalte macht er kurz dieses eigenartige Geräusch. Da scheint also irgendwas nicht richtig zu passen. Ich habe noch mal versucht ob ich den Beutel irgendwie optimaler einsetzen kann, aber da ist Hopfen und Malz verloren. Da muss ich wohl zurück zu meinen alten Staubsaugerbeuteln.

Achja und dann haben die Beutel einen „Dust Stop“, man könnte es auch Pappkreis nennen! Bei anderen Beutel gibt es sowas auch, aber da ist es direkt am Beutel befestigt, so dass man beim Wechsel des Beutels eine Plastik- oder Pappabdeckung über das Loch schiebt oder legt. Bei den Universalbeuteln werden einfach 4 Kreise aus Pappe mitgeliefert, welche man dann vor dem nächsten Beutelwechsel erst hervorkramen muss und dann einfach drauflegt. Das geht nun wirklich besser.

Etwas unpraktisch finde ich es auch, dass man bei jedem Beutelwechsel auch den Adapter umstecken muss. Ich glaube, da kann es schnell mal passieren, dass man aus Gewohnheit den Beutel samt Adapter in den Müll befördert und dann steht man da und ärgert sich. Aber das passiert einem dann wahrscheinlich nur ein Mal…

Fazit: Eine gute Idee, aber noch ausbaufähig. Bei uns hat der Beutel leider nicht so richtig gepasst, das ist sicherlich abhängig vom Staubsaugermodell. Der Dust Stop sollte besser direkt am Beutel oder Adapter befestigt werden.

Gefunden bei: ChannelBuzz

Weiterempfehlung: 50%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.

Advertisements

Cetaphil Feuchtigkeitscreme

Die Cetaphil Feuchtigkeitscreme versorgt nicht nur trockene oder empfindliche Haut mit Feuchtigkeit den ganzen Tag über, sonder auch durch Neurodermitis oder Akne geschädigte Haut. Dabei sollen besonders hochwertige Inhaltsstoffe die Portion Extrapflege für die Haut sein.

img_2233

img_2223
1 großer Tiegel und 12 kleine Proben waren im Paket
img_2214
Lässt sich super auftragen

Gerade jetzt zu Beginn der dunklen und von Heizungsluft ausgetrockneten Jahreszeit habe ich mich riesig über diesen Produkttest gefreut. Im Paket waren ein großer Tiegel, handelsübliche Größe, und 12 kleine Proben zum Verschenken. Die kleinen Proben haben übrigens die genau die richtige Größe für Kurztrips, das fanden die Beschenkten richtig super!

Zur Creme selbst: Diese ist geruchsneutral, da parfümfrei, was ich super finde. Es handelt sich dabei um eine typische Fettcreme. Die Cetaphil ist von fester Textur, lässt sich aber leicht verteilen. Man sollte nur nicht zu viel nehmen, denn durch den hohen Fettgehalt zieht die Creme nicht sehr schnell ein. Der hohe Fettgehalt sorgt aber eben auch dafür, dass die Feuchtigkeit der Haut eingeschlossen wird, was ja genau das ist was wir uns im Winter wünschen. Meine teilweise neurodermitisgeplagte Haut ist rissig und schuppig und benötigt besondere Pflege. Nach dem Cremen mit Cetaphil fühlt sich die Haut seidig und weich an, allerdings merkt man besonders an den Händen, dass die Haut zu schwitzen beginnt. Daran erkennt man, dass die Creme nicht wirklich einzieht, sondern sich wie ein Schutzfilm über die Haut legt. Das kann man jetzt positiv oder negativ sehen: auf der einen Seite kann die Haut dadurch nicht mehr atmen, auf der anderen Seite wird die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen geschützt. Übrigens: 3% des Sauerstoffs atmen wir über die Haut ein. Daher ist es besonders wichtig, sich abends gründlich abzuschminken, damit die Haut wieder atmen kann und nicht vorzeitig altert. Cetaphil wird als „nicht komedogen“ beschrieben. Das bedeutet, dass die Creme Pickel oder Hautunreinheiten nicht fördert. Das kann ich soweit bestätigen, da die Creme Alkohol (tötet Bakterien ab) und Öle (entzieht Bakterien die Lebensgrundlage Wasser) enthält. Von der Ergiebigkeit, der Handhabung, dem Geruch und der Wirkung her fällt Cetaphil positiv auf. Nun aber zu den Inhaltsstoffen.

img_2222

Es handelt sich um eine übliche Öl-in-Wasser Creme mit Alkoholen als Verbindungshelfer. Allerdings ist bis auf das Mandelöl leider nicht aufgeführt aus welchen Quellen das Fette und Fettsäuren (Glycerin) stammen: somit kann es sich um pflanzliche oder tierische Fette handeln oder um Mineralöl. Da es sich aber um ein Produkt aus der Apotheke handelt, gehe ich mal von pflanzlichen Fetten aus. Dann ist noch Petrolatum enthalten, auch ein Fett, allerdings muss hier der Hersteller nachweisen können, dass das verwendete Petrolatum nicht krebserregend ist. Auch hier gehe ich davon aus, dass Cetaphil das nachweisen kann. Was mich aber wirklich stört sind Acrylate Crosspolymer und Acrylic Acid Copolymer. Dabei handelt es sich um Mikroplastik. Letztens gab es dazu einen Bericht in den Medien, wodurch Mikroplastik aus Kosmetik durch Händewaschen, Abschminken etc. in den Wasserkreislauf und somit ins Meer gelangt. Dort wird es von den Meerestieren aufgenommen, welche wir dann wiederum essen. Die Gefahr für die menschliche Gesundheit ist noch nicht geklärt, aber große Hersteller wie L’Oréal oder Unilever haben bereits angekündigt in Zukunft auf Mikroplastik in Kosmetik zu verzichten. Ich hoffe, dass Cetaphil, als Apothekenprodukt, da bald nachzieht.

Fazit: Cetaphil hält was es verspricht: Die Haut wird samtig weich, Feuchtigkeit wird gespeichert und sie ist geruchsneutral. Die Inhaltsstoffe sind mir persönlich allerdings keine 27,95€ Wert, da auch einfaches Kokosöl das gleiche Ergebnis erzielen würde.

Gefunden bei: www.trnd.com

UVP: 27,95€ für den 453g Tiegel

Weiterempfehlung: 50%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.

Philips Avance HR1919/70

img_2077

Ich durfte für Philips den Avance Collection Entsafter HR1919/70 testen und muss sagen es handelt sich dabei um ein solides Küchengrät mit guten Ensaftungsergebnissen bei einfacher Handhabung. An der ein oder anderen Stelle ist allerdings durchaus noch Platz für Optimierungen.

Geliefert wird der Entsafter im großen Karton sicher verpackt und in 5 Teile zerlegt, mit Kurzanleitung und Rezepteheft. Schön wäre es gewesen, wenn die Kurzanleitung entweder in das Rezepteheft integriert gewesen wäre oder im selbsten Stil erstellt worden wäre mit bunten Bildchen und kurzen Erklärungen. So muss man leider raten welche schwarz/weiß Bildchen was bedeuten sollen und was man für die ersten Benutzung alles beachten sollte. Ich habe erstmal alle Teile unter laufendem Wasser ausgewaschen, den Enstafter zusammengebaut und mittel der Vorspülfunktion 500ml Wasser bei eingeschlatetem Gerät durchlaufen lassen.

Das erste Zusammenbauen erforderte etwas Fingerspitzengefühl, alle Teile müssen passgenau übereinander gesetzt werden, nur dann lässt sich der Klemmbügel schließen und das Gerät einschalten.

Der Klemmbügel ist bereits eine der besten Verbesserungen zu den ersten Modellvarianten, welche über 2 Plastikklemmen linken und rechts verfügten. Allerdings ist für das Schließen und Öffnen recht viel Kraft nötig, sitzen nicht alle Teile 100%ig korrekt übereinander lässt es sich gar nicht schließen. Bereits nach der ersten Benutzung sind Abnutzungen an Klemme und Plastikhaube erkennbar. Fast alle Teile verfügen nur über 1 Nabe zum Einrasten beim Zusammebbauen, wünschenswert wäre 3 Stellen zum Einrasten pro Teil, damit die Einzelteile weniger Spiel haben und das Schließen der Klemme einfacher ist. Auch könnten die Naben tiefer sein.

Das erste Entsaften klappte sehr gut, der Motor ist auch nicht allzulaut. Es gibt 2 Stufen: Klarer Saft und Smoothie. Diese sind wirklich praktisch, bei der Smoothie Stufe wird der Saft sämiger und sehr lecker.

Ein weiteres praktisches Feature ist die große Einfüllöffnung für ganze Früchte. Hier muss man etwas aufpassen, weil nicht alle Früchte die oben reinpassen, es auch durch die untere Öffnung schaffen. An der unteren Öffnung ist ein hervorstehendes Plastiktteil. Passt das Obst/Gemüse dann nicht durch die untere Öffnung, darf man den Entsafter ausschalten, Klemme lösen, Haube öffnen und das Obst/Gemüse rausfischen und kleiner schneiden, wieder alles zusammenbauen und nochmals probieren. Das ist nervig und unnötig.

Insgesamt ist die Handhabung sehr einfach, bei härteren Obst-/ oder Gemüsesorten wie Möhren oder auch mal Äpfel muss der Stopfer unter Umständen mit viel Kraft heruntergedrückt werden. Vielleicht hängt auch das mit dem hervorstehenden Plastiktteil der unteren Öffnung zusammen. Durch den Gummistandfuß steht der Entsafter stabil und verrutscht nicht, Geräusche werden gut gedämpft. Der Auslauf kann am Ende nach oben gedreht werden, damit nichts tropft, das ist echt praktisch.

Entsaftet habe ich unterschiedlichste Obst- und Gemüsesorten wie Apfel, Möhre, Orange, Birne, aber auch Brokkoli, Feldsalat, Kokosstücke oder Granatapfel. Mit allem ist der Philips Ensafter gut zurecktgekommen, bei Brokkoli und Feldsalat wird allerdings sehr wenig Saft produziert, dann einfach noch die Vorspülfunktion nutzen und Wasser durch den Entsafter laufen lassen. Die Reste im Auffangbehälter waren aber teilweise noch recht feucht. Früher haben wir diese Reste dann einfach nochmal durch den Entsafter gejagt, aber das soll man wohl nicht machen. Essen soll man die Reste laut Bedienungsanleitung auch nicht, es wird nur leider nicht erklärt warum und ich kann es auch nicht nachvollziehen. Man kann bis zu 3L Saft am produzieren ohne den Auffangbehälter leeren zu müssen. Das habe ich probiert, leider erkennt man nicht so richtig, wann der Behälter wirklich voll ist. Irgendwann quillt dann Saft / Reste aus dem Behälter, dann weiß man: das war zu viel. Da wäre eine deutliche Anzeige oder ein Warnton hilfreich.

Das Rezepteheft ist auch sehr hilfreich.Es gibt auch eine App mit Rezepten. Diese ist für meinen Geschmack etwas unlogisch aufgebaut. So würde ich mir wünschen, dass ich die Rezepte nach Gerät filtern kann und nicht nur nach Saft, Smoothie. Erst wenn man das eigene Gerät unter Einstellungen angibt, werden die Rezept automatisch nach Gerät gefiltert. Was mache ich aber, wenn ich einen Entsafter und einen Mixer angebe und dann mal nur Rezepte für den Ensafter sehen möchte? Dann muss ich meinen Mixer aus den Einstellungen entfernen, das ist nicht benutzerfreundlich. Ausserdem ist die App nur auf Englisch verfügbar.

img_2068

Die Reinigung geht recht fix, da kaum Ecken und Kanten verbaut sind. Ausser dem Sieb und der Motoreinheit können alle Teile auch in die Spülmaschine.

Fazit:

Der Philips Avance Collection Entsafter ist ein soldies Gerät mit guten Entsaftungsleistungen, einfacher Handhabung und schneller Reinigung. Beim Klemmbügel muss allerdings noch nachgebssert werden, dieser lässt sich zu schwer Öffnen und Schließen.

+ 2 Stufen: Saft und Smoothie        | – u.U. Viel Kraft für Klemme und Stofter notwendig

+ schnelle Reinigung                          | – Einfüllöffnung unten kleiner als oben

+ Tropfstopp                                          | – Reste noch etwas feucht, da geht noch mehr

+ akzeptable Lautstärke                    | – lange Nachdrehzeit Zentrifuge

+ Gummistandfuß

+ gute Entsaftungsleistung

Gefunden bei: www.konsumgoettinnen.de

UVP: 199,99€

Weiterempfehlung: 75%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir zu einem verminderten Pfandpreis  zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.

Swiffer Staubmagnet

Noch eine eher ungeliebte Sisyphus-Aufgabe: Staubwischen! Kaum hat man an einer Stelle den Staub weg gewischt (zumindest glaubt man das), ist dieser Minuten später wieder da. Würde man nicht irgendwann resigniert aufgeben, wäre das eine Lebensaufgabe! Mit der verbesserten Swiffer Produktfamilie soll das nun der Vergangenheit angehören.

IMG_1964

Das Paket war vollgepackt mit vielen kleinen Helferlein: Dem normalen, kleinen Swiffer Staubmagnet, dem XXL Swiffer Staubmagnet zum ausziehen und dem Swiffer Kit Bodenwischer. Zum Verteilen waren noch der kleine Swiffer Staubmagnet mit jeweils einem Tuch und Gutscheine dabei. Da gab es erst mal jede Menge zum Auspacken und zusammenbauen.

Den kleinen Swiffer Staubmagneten kannte ich bereits, hatte diesen jedoch recht schnell gegen den Staubsauger getauscht, weil es mir doch eher so vorkam als ob vorrangig Staub aufgewirbelt statt aufgenommen wird. Jetzt war ich also um so mehr gespannt ob der verbesserte Staubmagnet mehr aufnimmt und weniger aufwirbelt. Als erstes habe ich den XXL Staubmagneten zusammengebaut. Das ging schnell und einfach: Aufklappen und ineinander stecken, Staubtuch drauf, fertig. Auf dem Karton hätte vielleicht gleich noch abgebildet sein können, dass man den seitlichen Knopf drücken sollte zum Aufklappen, ansonsten hält das Ganze wahrscheinlich nicht sehr lange.

IMG_1965

Der große Vorteil gegenüber dem Staubsauger ist natürlich, dass man mit dem Swiffer auch wirklich in die kleinste Ecke kommt und mit der XXL Variante auch noch in die hinterste Ecke. Da wird in nächster Zukunft kaum ein Staubsauger mithalten können. Ich muss aber sagen, Swiffer hat sich wirklich Mühe gegeben und ich kann jetzt nicht genau verifizieren, dass wirklich 3x mehr Staub aufgenommen wird, aber es ist deutlich mehr. Auch aufgewirbelten Staub habe ich nicht mehr gesehen. Was leider nach wie vor geblieben ist, dass bei rauen Oberflächen wie Buchrücken manchmal kleine Fasern aus dem Tuch gerissen werden und hängen bleiben. Die sieht man meist nicht sofort, aber wenn die Sonne dagegen scheint, dann sieht es natürlich der Besuch 😉 Was mich auch ein etwas stört ist das wieder auseinander bauen. Das geht nämlich leider bei Weitem nicht so einfach von der Hand wie das Zusammenbauen. Es braucht schon filigrane Finger und Kraft um die Knöpfe wieder einzudrücken um die Stäbe wieder auseinander zu bekommen. Ein ständiges auseinander- und wieder zusammenbauen ist wahrscheinlich nicht so vorgesehen.

Anschließend wurde der Bodenwischer getestet. Dieser war nun komplett neu für mich. Da gab es dann auch schon ein paar mehr Teile zum zusammenbauen. Im Wesentlichen besteht der Bodenwischer aus Aluminum und ist dadurch sehr leicht und unendlich oft recycelbar. Der Griff ist aus Plastik und das Wischelement eine Kombination aus Plastik und einer Gummifläche auf welche dann das frische Tuch gespannt wird. Genau wie beim XXL Staubmagneten werden alle Teile einfach ineinander gesteckt, ein frisches Tuch aus der Packung genommen und an der Unterseite des Wischers befestigt. Dazu gibt es 4 Stellen aus Gummi an welche das Tuch geklemmt wird. Dafür benötigt man etwas Fingerspitzengefühl und ich habe meine Zweifel, dass das Teil welches hochgeklappt wird besonders lange hält, aber das wird die Zeit zeigen. Lange Fingernägel sind dabei wahrscheinlich auch von Vorteil. Meine waren leider sehr kurz und die Spitze des Gummiteils ist mir mehrmals in die Fingerkuppe gestochen: Autsch! Dann konnte es aber endlich losgehen: Der Swiffer Bodenwischer gleitet fast reibungslos über den Boden und da er sehr leicht ist, bekommt man auch keine Ermüdungserscheinungen in der Hand oder den Armen.

Auch hier hat der Swiffer Bodenwischer dem Staubsauger gegenüber wieder einen riesigen Vorteil: Man kommt damit wirklich überall drunter. Nicht nur unter die Sessel ( das klappt nämlich mit unserem Staubsauger auch noch), sondern auch unter kleine Dekoelemente. Und, okay, mit dem Staubsauger komme ich zwar auch unter die Sessel, aber leider nicht bis nach ganz hinten, mit dem Swiffer geht das! Staub und Haare aufnehmen kann er jedenfalls wie eine Eins und durch die Oberflächenstruktur des Vlies bleibt auch alles wirklich daran „kleben“. Das wieder auseinander bauen war auch hier eher mühsam.

Fazit: Die Swiffer Produkte sind durchweg praktisch: schnell einsatzbereit, kommen in jede Ecke und müssen nicht ausgewaschen werden. Staub, Haare und andere Kleinigkeiten bleiben zuverlässig an den Tüchern hängen. Das auseinander Bauen ist mit etwas Kraft und Fingerspitzengefühl verbunden und die Umweltverträglichkeit durch den häufigen Tuchwechsel sicherlich nicht optimal.

Gefunden bei: www.for-me-online.de

Weiterempfehlung: 85%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.

Ariel 3-in-1 Pods

Wäsche waschen dürfte bei den wenigsten von uns zu den Lieblingstätigkeiten gehören und wie oft hat man in der Eile schon das Waschpulver über alle Einfüllkammern verteilt oder aus der Falsche mit dem Flüssigwaschmittel kam plötzlich wieder viel zu viel raus? Die Ariel 3-in-1 Pods sorgen da für Vereinfachung: Einfach einen Pod aus der Verpackung gefischt, in die Trommel geworfen, Wäsche drauf und los gehts!

img_0471

Das Botschafterpaket war wieder randvoll gefüllt mit 20 kleinen Päckchen á 3 Pods zum Verteilen, 20 Erklärunkarten und 1 mal der im Handel erhältlichen Verpackungsgröße mit 24 Pods. Zufälligerweise hatte ich gerade einen schwierigen Fleck auf einer Hose nämlich bin ich beim Fahrrad in den Keller tragen mit Kette und Pedale an die Hose gekommen. Passiert mir dummerweise ständig, bei manchen Dingen bin ich einfach nicht lernfähig 😦

Also dachte ich mir: Testen wir doch gleich mal was die Ariel 3-in-1 Pods so alles schaffen und ich hab einen Pod, die Hose und restliche Wäsche ohne Vorbehandlung in die Waschmaschine geworfen. Dann Kochprogramm und 40 Grad ausgewählt und die Waschmaschine die Arbeit machen lassen.

Die Pods selbst bestehen aus 3 flüssigen Komponenten in einer sehr dünnen Plastikhülle. Ich hatte zuerst ein bisschen Angst, dass die Folie reißt und sich das Waschmittel über dem gesamten Fußboden verteilt sobald ich die Pods ein bisschen zu fest zusammendrücke. Ich habe es ausprobiert und die Pods haben gehalten! Von Kindern sollten sie trotzdem ferngehalten werden. 😉 Nach dem Waschen konnte ich auch keinerlei Rückstände in der Waschtrommel von der Folie oder dem Waschmittel feststellen, wie von Ariel beworben löst sich alles ohne Probleme beim Waschen auf.

Nun zum Ergebnis: Die Hose war nach dem Waschen wieder vollständig sauber! Der Geruch ist auch sehr angenehm frisch. Ich habe dann gleich noch eine zweite Maschine gestartet mit Weißwäsche, auch wieder ohne Vorverhandlung. Dabei sind leider nicht alle Flecken vollständig entfernt worden, aber zumindest deutlich reduziert. Also bei sehr hartnäckigen, älteren Flecken sollte dann wohl doch noch zusätzlich die Wäsche vorbehandelt werden.

Fazit: Einfache (okay, idiotensichere) Anwendung, angenehm frischer Geruch, sehr gute Reinigungsleistung und rückstandslose Auflösung beim Waschen. Kurz: Top!

Gefunden bei: www.for-me-online.de

Weiterempfehlung: 90%


Es handelt sich um einen Bericht über einen Produkttest: Das Produkt wurde mir kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt, wodurch meine Berichterstattung jedoch nicht beeinflußt wird.

Schwarzkopf got2be strand nixe

Der Sommer neigt sich leider schon wieder dem Ende zu, aber das muss man euren Haaren nicht ansehen! Wer sich das Strandurlaubsfeeling zurückholen möchte, ist dem Schwarzkopf got2be strand nixe Salz-Spray goldrichtig bzw. salzrichtig 😉 .IMG_1899

Das texturierende Salz-Spray kann entweder direkt im trockenen Haar verwendet werden oder nach dem Haare Waschen. Dazu einfach das Spray auf dem gesamten Haar verteilen, irgendwie ohne große Hitze Locken oder Wellen in die Haare bekommen (entsprechender Föhn, flechten, kneten, verwuscheln, zum Dutt aufdrehen…) und aussehen wie frisch vom Strand.

Ich habe mich für die Variante nach dem Waschen entschieden. Das war wohl nicht ganz so clever. Das Spray riecht wie normales Haarspray und hat auch einiger dieser Eigenschaften. Allerdings ist tatsächlich Salz enthalten, so dass eure Haare genau wie nach einem Bad im Meer aufgeraut werden. Meine Haare hatten nach der strand nixe Anwendung folgenden Zustand: Die Haare fühlten sich rau an und leicht verklebt, ließen sich schwerer kämmen und schönere Wellen wiesen meine Haare leider nicht auf. Genau wie nach einem Tag am Strand! Wer dieses Feeling liebt, wird vom got2be strand nixe Salz-Spray begeistert sein. Ich allerdings wasche im Urlaub jeden Abend meine Haare damit sie wieder schön weich und seidig glänzend sind. Genau das habe ich nach diesem Test auch gemacht. Damit habe ich dann gleich 2x an einem Tag meine Haare gewaschen…irgendwie hatte ich mir den Test anders vorgestellt.

Fazit: Hat man eh vor die Haare zu waschen und möchte sich das Strandfeeling zurückholen ist das got2be strand nixe Salz-Spray genau richtig. Nur dran denken: Erst Salz-Spray, hinterher Haare Waschen! Möchte man glänzende, seidig weiche Haare wären andere Haarprodukte eventuell die bessere Wahl.

Gefunden bei: www.schwarzkopfforyou.de

Weiterempfehlung: 50%